Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 4

Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Willi Fay
Gemeente
:   Neuhausen auf den Fildern
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6519-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 4'

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29 Bei diesem Bauabschnitt Fronäckersiedlung II wurden weitere 26 Doppel- und zehn Einfamilienhäuser für Einheimische und Vertriebene gebaut. Die Männer bekamen als Facharbeiter einen Stun-

denlohn von 1,20 DM angerechnet. Bei den Frauen war es 1 DM pro Stunde. Sie mußten Zementsäcke und Ziegelsteine abladen und zur Baustelle bringen. (Aufnahmen 1953.)

30 Wenn die Heimatvertriebenen einen Nachweis über enteigneten Grundbesitz vorlegen konnten, erhielten sie einen entsprechenden Lastenausgleich, den sie zum Bau eines Eigenheimes verwendeten. Die Alteingesessenen bekamen 'Lakramittel' der Landeskreditanstalt zu einem ver-

billigten Zinssatz auf Zeit für den Bau eines Hauses. Allerdings war Eigenleistung zu der Zeit unabdingbar. Es zeigte sich schnell, daß die Vertriebenen erstklassige Bauhandwerker waren, wie hier beim Bauabschnitt lIder Fronäckersiedlung.

3 1 Der Sportplatz befand sich weit außerhalb des Ortes am Waldrand nahe Wolfschlugen. So war die Freude groß, als 1952 der neue Sportplatz in der verlängerten Schloßstraße eingeweiht wurde. Aus diesem Anlaß wurde ein Fußballspiel zwischen Lehrerschaft und Vereinsvorständen gegen Verwaltung und Gemeinderat ausgetragen. Von rechts: Karl Beron, Albert Eisele, Robert Herzag, alsTrainer und Spieler Oskar Lang, Dr. Franz Riedel, dahinter Karl Bolich, Bürgermeister Frick, ]osef Eisele als Torwart und Mannschaftsführer ]osef Mayer.

32 Von den Gärten hinter der Schloßstraße über den Fleinsbach bot sich 1952 dieser winterliche Blick zur Bahnhofstraße bei der liebfrauenkapelle.

33 Vor der Umlegung des Gewanns 'Brühl' ging man auf einem holprigen Feldweg spazieren. Der Weg führte oft über den Kalkofen in den Wald, dessen Erholungswert ebenso wie die herrliche Aussicht auch schon 1952 von Auswärtigen geschätzt wurde.

34 Auf diesem Bild von

19 S4 ist zu sehen, daß die Baulinie mit der Brühlstraße östlich der Gartenstraße endet. Im selben [ahr wurde im Gewann 'Brühl' neues Baugelände erschlossen. An dem in der verlängerten Gartenstraße einmündenden Feldweg 282 wurde einseitig die Baulinie vom NeubauAltenburger an in östlicher Richtung verlängert. Dieser Feldweg erhielt die Bezeichnung 'Rosenweg' .

35 Am 19. Oktober 1957 stand folgender Bericht im Mitteilungsblatt: 'In der letzten Sitzung befaßte sich der Gemeinderat mit der Aufstellung eines erweiterten Bebauungsplanes im Gewann "Brûhl". Dabei wurde beschlossen, die Bebauung zwischen Kirch- und Gartenstraße bis einschließlich Rosenweg sowie an der gesamten Brühlstraße bis zur Harthäuserstraße festzustellen und die verlängerte Wilhelmstraße (Adenauerstraße) in die Kirchstraße oberhalb Gebäude 72 einzumünden. Im Zusammenhang mit der Feststellung dieses Bebauungsplanes wurde der Übersichtsplan über das gesamte BrühIgebiet zwischen Schillerstraße, Kirchstraße, Rosenweg, Harthäuserstraße und Vic.weg Nr. 5 (Kalkofen) bearbeitet.'

36 Über die Entwicklung der Bautätigkeit in der Gemeinde geben nachstehende Zahlen Aufschluß. Zahl der vorhandenen Wohngebäude 1945: Hauptgebäude 655, Nebengebäude 402. Im Iahre 1948 gab es 662 Hauptgebäude und 428 Nebengebäude und 1957 waren es 893 Hauptgebäude und 504 Nebengebäude. Gegenüber dem [ahr 1948 ergibt sich daher ein Zugang von 231 Hauptgebäuden, das sind rund 35 Prozent. Jedes dritte Gebäude in Neuhausen ist daher ein Neubau. (Ansichtskarten- Verlag Schweyer.)

37 Eine 'Hausmetzg' gehörte in den fünfziger [ahren noch zum Alltag. Denjenigen, die zwar ein Schwein halten konnten, aber nicht genügend Platz zum Schlachten und für das anschließende Schlachtfest hatten, stellte die Autovermietung Rich ihr Gelände in der verlängerten Schloßstraße zur Verfügung. (Aufnahme 1957.)

381m [ahre 195 1 begann die oberdeutsche Provinz des Jesuitenordens, auf dem Gewann 'Kalkofen' ein Studienheim zu bauen. Das 1 8 Hektar große Areal, das eine Siedlungsgesellschaft schon 1930 aufgekauft und später an den Orden abgetreten hat, eignete sich vortrefflich für diesen Zweck. Der Boden dieses Geländes war einer der ertragsärmsten der gesamten Markung. Im Laufe der Zeit ist es den Klosterbrüdern gelungen, durch Entwässerung und mühevolle Arbeit den Boden ertragreich zu machen. Das Bild zeigt das im Bau befindliche Projekt.

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