Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 4

Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Willi Fay
Gemeente
:   Neuhausen auf den Fildern
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6519-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 4'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

49 Ein Gruppenbild der Mitwirkendern in 'Bauern in Not'. Obere Reihe von links:

Walter Herzog, Günther Schalier, Heribert Kail, Edwin Nagel, Magnus Balluff und Heinz Kail 1. Mittlere Reihe:

Heinz Heck, Ewald Bayer, Eßlinger Straße, Georg Goldner, Albert Heck, Werner Ruf, Horst Eisele, OUo Altenburger, Hans Mayer, Ewald Bayer, Schloßstraße, Wilhelm Bayer und Emma Kärcher, Souffleuse. Untere Reihe: Edgar Käreher, Hermine Kleinhansl, Günter Mayer, Elisabeth Beron, Hilde Herzog, Ottrnar Kärcher, lrma Hofbauer und Rita Bayer.

SO Schon am 27. Dezember 19 S 2 hatte die Spielgruppe des Männergesangsvereins das Schauspiel 'Heimatbrûn nele' erfolgreich aufgeführt. Stehend von links: Alfons Haller, Berthold Haisch, Hildegard Batzill, Ottmar Kärcher (Theaterleiter) , Manfred Bauer, Rudi Heim, Erwin Primas, Adelinde Balluff, Elfriede Maier, Werner Ruf, Siglinde Fingerlin und Alfred Fuchs. Sitzend von links: Hans Mayer, ]ulie Nagel, Reinhold Beron, Maria Bauknecht und Helene Herzag.

SI EinBildvon 19S4,alsdas Stück 'Wenn der Hahn kräht' aufgeführt wurde. Stehend von links: Erwin Primas, Alfons Haller, Hans Mayer, OUmar Kärcher (Spielleiter), Manfred Bauer, Horst Eisele und Karl Beron. Sitzend: Margret Orten, Hilde Herzog, JosefNagel und Ilse Reinhard.

52 Anders als heute war es in den fünfziger [ahren üblich, daß am Fronleichnamsfest jedes Haus entlang der Prozessionsstrecke mit Birken, Fahnen und Blumen reich geschmückt war. Selbstverständlich nahmen auch die Vereine und zahlreiche Gläubigen an der Prozession teil. Trotz des zunehmenden Verkehrs ging der Weg über vier Stationen vom Kreuz an der Marktstraße bei der Bäckerei Bayer über die Altäre am Friedhof und am Rathaus zur letzten Station beim alten Schulhaus. Eine Bereicherung in jener Zeit war die Teilnahme der Patres, Brüder und Novizen des Studienheims. (Aufnahme 1954.)

53 Am 7. Mai 1955 erschien zum ersten Mal mit diesem Bild das Mitteilungsblatt der Gemeinde. Bürgermeister Frick schrieb zum Geleit: 'Aus der Erkenntnis der Unzulänglichkeit der bisherigen Bekanntmachungsart, Ausschellen undAnschlagen, aber auch aus dem Wunsche, die Bürgerschaft enger mit der Gemeindeverwaltung zu verbinden, sie mehr an dem Gemeindeleben zu interessieren, hat der Gemeinderat beschlossen, die bisherige Art der Bekanntmachung aufzuheben und an ihre Stelle zunächst probeweise ein Gemeindemitteilungsblatt herauszugeben.'

54 Am 21. April 1945, einen Tag nach dem Einmarsch der Franzosen in Neuhausen, mußten alle Gewehre des 'Bürgermilitärs' auf dem Rathaus an den französischen Kommandanten abgegeben werden. Alle späteren Versuche, diese wiederzubekommen, waren erfolglos. Auf weiteren Befehl der Militärregierung mußte 1945 das 'Bürgermilitär' in 'Bürgerverein' umbenannt werden. Das Tragen von Uniformen wurde verboten. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins marschierten die Aktiven am Fronleichnamstag 1945 mit langen schwarzen Röcken, Zylinderhüten und ohne Fahnen. Seit 1952 ist der Verein als 'Bürgergarde' in das Ver-

einsregister eingetragen. Schließlich gelang es dann dem Vorstand Otto Grimm nach langen, geduldigen Verhandlungen arn 13. November 1954, Gewehre aus der Schweiz für die Garde zu be-

kommen. Als die 'Entmilitarisierungsperiode' zu Ende war, konnte der Verein 1955 getrost sein 15 Ojähriges Jubiläum feiern. (Aufnahme 1955.)

55 Gleichzeitig mit den Jubiläumsfeiern im Iahr 1955 der Neuhäuser 'Bürgergarde' wurde das Landestreffen der W ürttembergisch - Hohenzollerischen Garden durchgeführt. Neun Musikkapellen und Spielmannszüge sowie

19 Garden beteiligten sich am Festzug. Daß das Fest großen Anklang fand, beweisen allein die 25 000 Zuschauer, die damals die Straßen säumten. Auf der Fotografie ist die Jugendgarde zu sehen.

56 Der Personenverkehr der Filderbahn zwischen Neuhausen und Vaihingen wurde am 31. Juli 1955 aufBeschluß der Stuttgarter Straßenbahnen AG. eingestellt. Im Monat Juni waren es nämlich nicht einmal mehr 150 DM, die Eisenbahnsekretär Saile im BahnhofNeuhausen für ausgegebene Wochenkarten kassieren konnte. Unter solch schlechten wirtschaftlichen Bedingungen war diese Maßnahme selbst den langjährigen treuen Stammkunden der Filderbahn (in Neuhausen waren es noch zwölf) verständlich, aber dennoch sehr unangenehm. Die Mehrzahl dieser in Vaihingen arbeitenden Männer fuhr nämlich schon mehr als 25 [ahre mit dem 'ßàhnle' und, was man so lange Zeit gewohnt war,

gab man nicht leichten Herzens auf Schließlich waren auch die Fahrpreise der Filderbahn sehr günstig. Auf dem Bild die letzten Fahrgäste aus Neuhausen.

57 Nicht nur die wenigen Männer, die noch den Zug in Anspruch nahmen, sondern der ganze Ort bedauerte, daß der Personentransport wegen mangelnder Rentabilität aufgegeben werden mußte. Es gab Zeiten, wo in aller Herrgottsfrühe jeweils drei vollbesetzte Züge - der erste mit fünf, der zweite mit zwölf und der dritte wieder mit fünf Personenwagen - von Neuhausen abfuhren. 1955 fuhr morgens nur noch ein Zug mit den Stammkunden in Neuhausen ab, zu denen allerdings in SieImingen, Bernhausen und Echterdingen weitere sechzig hinzukamen, so daß bis Vaihingen gerade ein Wagen gut besetzt war.

58 Überschwemmungen waren in Neuhausen entlang der Bachläufe Fleinsbach, Wagenbach und Sulzbach keine Seltenheit. Am Haus des früheren Gemeinderates AIfons Kärcher an der Bäderstraße 23 sind Zeichen eingemeißelt, die die Höhe des Wasserstandes von 1906, 1931,1939 und 1955 anzeigen. Sehr schlimm war es am 16. [anuar 1955, als ein furchtbares Unwetter in der Eßlinger-, Enten-, Bäder- und Unteren Bachstraße unvorstellbare Schäden anrichtete und Menschen mit Schlauchbooten von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden mußten. Bild links: Bäderstraße unter Wasser. Bild rechts oben: Untere Bachstraße unter Wasser. Bild rechts unten: Die Feuerwehr im Einsatz.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek