Neulußheim in alten Ansichten

Neulußheim in alten Ansichten

Auteur
:   Ewald Ballreich
Gemeente
:   Neulußheim
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5981-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neulußheim in alten Ansichten'

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9. Kolonialwarenhandlung in der Hoekenheimer Straße 38. Vor dem Gebäude steht der Geschäftsinhaber Adam ViIlhauer mit Sohn Kurt und Ehefrau Katharina, geborene Bühler. Rechts daneben steht sein Bruder mit Frau.

10. Die von Julius Schickard in der Hackenheimer Straße 14 gegründete Ziegelhütte bestand bereits 1719. N ach dem Tode von Schickard im Jahre 1728 wurde die Ziegelei von verschiedenen Besitzern betrieben, bis sie Georg Hoffmann 1880 von den Brüdern Jakob und Julius Engelhorn zu einem Kaufpreis von 11 300 Mark erwarb. Für tausend Ziegeloder Backsteine wurden damals vier Mark bezahlt. Nach dem Tode von Georg Hoffmann übernahmen seine Söhne Georg und Heinrich das Unternehmen, das 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, die Produktion einstellen mußte, Die beiden Mädchen vor dem Haus sind Elisabeth und Lina Hoffmann, darüber schaut ihre Mutter Rosina aus dem Fenster.

11. Bäckerei Adolf Hagrnann, Hokkenheimer Straße 8. Einer der ersten Bürger in Neulußheim, damals auch Calabrien genannt, war der Altlußheimer Bäcker Cornelius Johannes Ballreich. Er baute bereits 1713 das Gasthaus 'Zur Krone', dem auch eine Bäckerei angeschlossen war. Zur Finanzierung des Anwesens erhielt er vom Herzog von Württemberg einen Kredit in Höhe von 450 Gulden, wobei die Gemeinde Altlußheim die Bürgschaft übernahm. Im Obergeschoß des Gasthauses richtete der Chirurg und Barbier Wolfgang Cornelius Scholl 1715 die erste Neulußheimer Schule ein. Das Gasthaus 'Zur Krone' existierte nachweislich bis 1830. Das Anwesen mit der Bäckerei erwarb Johann Friedrich Hagmann 1892 von Wilhelm Weiß, der nach Amerika auswanderte. Die Gebäude wurden 1907 abgerissen. Es erfolgte der Neubau eines Hauses, samt Backstube. Am 1. April 1970 mußte Friedrich Hagmann die Bäckerei, die er von seinem Vater Adolf übernommen hatte, aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Gasthaus ·zum Adler

12. Das Gasthaus 'Zum Adler', 1730 vom gemeinsamen Schultheißen von Alt- und Neulußheim, Ludwig Erhard Ulrich, erbaut, befand sich mehrere Generationen in Familienbesitz. Es besteht nun seit fast 265 Jahren und war in dieser langen Zeit stets ein beliebterTreffpunkt der Neulußheimer. Um die Jahrhundertwende wurde selbstgebrautes Bier ausgeschenkt. Als Wirtsleute sind folgende Familien bekannt: Ulrich, Fleck, Nagel, Schaaf, Trefz, Schwesinger, Hofmann, Kögel und Fischer. Kar! Georg Fischer erwarb den Adler 1875 von Georg Kögel, Fast 120 Jahre lang hieß der 'Adlerwirt' Fischer. Vor einigen Jahren wurde das ehemalige Gasthaus von seinem heutigen Besitzer Kar! Fischer zu einem Hotel mit Restaurant umgebaut. Das Restaurant ist verpachtet, der Hotelbetrieb liegt noch in der Hand der Familie Fischer.

13. Die St-Leoner-Straße im Jahre 1926 mit Blickrichtung Ortsmitte. An der rechten Seite ist das 1857-58 erbaute evangelische Pfarrhaus zu erkennen. Fertiggestellt wurde es unter tatkräftiger Mitwirkung des damaligen Pfarrverwesers Kar! Odenwald, der auch als erster Seelsorger in das neue Pfarrhaus einzog.

14. Kolonialwarenhandlung von Kar! Steeher in der St.-Leoner-Straße 2. Laut einer Anzeige der 'Ortsschelle', einer Neulußheimer Gemeindezeitung, die von der Druckerei Friedrich Gentner in den dreißiger Jahren herausgegeben wurde, waren im Angebot: Kolonialwaren, Rauchwaren, Obst und Gernüse sowie Schulartikel. Dem Geschäft war auch eine Maßschneiderei für moderne Herrenkonfektion angeschlossen. Die Aufnahme stammt aus der Zeit um 1925.

15. Heinrich Seel ist mit seinem Kuhfuhrwerk in der St.-Leoner-Straße unterwegs. Die beiden Radfahrer Oskar Langlotz und Willi Gentner begleiten ihn.

16. Das jetzige Neulußheimer Rathaus mit Glockenturm wurde 1914 erbaut. Zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs im August war gerade der Rohbau fertiggestellt. Anfang 1915 konnte das Gebäude bezogen werden. Links neben dem Rathaus ist die heute noch stehende Pappel, die mit Sicherheit mehr als hundert Jahre alt ist, zu erkennen. Sie wurde, zusammen mit der vor der evangelischen Kirche stehenden, am 9. März 1871 gepflanzten Friedenslinde, zum Naturdenkmal erklärt.

17. Jakob Rupp, von 1908 bis 1917 Bürgermeister in Neulußheim. Während seiner Amtszeit wurde das heutige Rathaus erbaut. Das Amtszimmer des Bürgermeisters befand sich im Obergeschoß an der Straßenecke, an das sich entlang der Kirchenstraße die Ratschreiberei und der Registraturraum anschlossen.

18. Friedrich Lörch, Bürgermeister in den Jahren von 1919 bis 1933 und 1946. Durch die Initiative von Friedrich Lörch wurde in den zwanziger Jahren in Neulußheim der Spargelanbau eingeführt. Er war überzeugt, daß dies ein lohnender Erwerbszweig werden könnte. Es gelang ihm, einige Landwirte zu überzeugen. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde der Spargelanbau bereits von 30 bis 40 Pflanzern auf etwa 10 ha Anbaufläche betrieben. Auf dem Bild sehen wir Friedrich Lörch mit seiner Ehefrau, den Kindern Elias, Katharina und dem kleinen Wilhelm.

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