Neuruppin in alten Ansichten

Neuruppin in alten Ansichten

Auteur
:   Lisa Riedel
Gemeente
:   Neuruppin
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6081-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuruppin in alten Ansichten'

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7 Am RheinsbergerTor beginnt die eintausend Meter lange Friedrich- WilhelmStraße, die Lebensader der Stadt, benannt nach König Friedrich Wilhelm Il., der den Wiederaufbau der Stadt nach dem Stadtbrand von 1787 förderte.

Im Vordergrund steht die 1902 eingerichtete Eisenbahnhaltestelle mit dem alten provisorischen Empfangsgebäude, das 1912 durch ein neues ersetzt wurde. Postkarte um 1910.

7leurupp:n. 'FrieBric§ 'lt.Hf§efm Btraße.

8 Links: Teil der FriedrichWilhelm-Straße zwischen Prinzenstraße und dem Kirchplatz. In fast jedem Haus befinden sich bis zu drei Geschäfte. Rechts das einzige Kaufhaus von Emil Müller;

gegenüber Bernaus Hotel. Postkarte von 1901.

Rechts: Eine Werbemarke des Kaufhauses Emil Müller, um 1925.

9 Das alte Rathaus in der Friedrich- Wilhelm-Straße wurde im Zuge des Wiederaufbaus der Stadt von 1800 bis 1804 nach den Plänen des Berliner Oberbaurates Philipp Bernhard Berson erbaut. In ihm war seit 1849 auch das Kreisgericht untergebracht, das sich in den folgenden Iahren immer mehr vergrößerte und allmählich den Magistrat aus dem Rathaus verdrängte. Dieses Rathaus wurde 1880/81 abgerissen und durch den Bau des Königlichen Landgerichtes ersetzt. Für den Neubau eines Rathauses fehlte es an Geld. In der Wichmannstraße wurde ein Bürgerhaus aufgestockt und als Rathaus ausgebaut. Foto van 1875.



10 Die Pfarrkirche St. Marien bildete das Pendant zum alten Rathaus. Sie wurde als Nachfolgebau der beim Stadtbrand zerstörten fünfschiffi gen gotischen Marienkirche von 1801 bis 1806 nach Plänen des Philipp Bernhard Berson erbaut. Das Gebäude, seit 1970 bauamtlich gesperrt, wird seit 1994 restauriert und soll als Kongreßzentrurn ausgebaut werden. Foto urn 1930.

11 Der Kirchplatz mit dern Bliek auf die Rückfront der Pfarrkirche. Die Gestaltung des Platzes erfolgte 1855 mit dem pflanzen von Linden um den Platz. Rechts ist die Friedenseiche zu sehen, deren Starnm mit einem Gitter geschützt wird, das früher den Kanal einfaßte. Die Eiche wurde 1 8 14 anläßlich des Sieges über Napoleon im [ahre 1813 gepflanzt, rnußte aber ein [ahr später durch einen neuen Baum ersetzt werden, da sie boshafter Weise abgehauen worden war. Foto um 1880.

12 Kreuzung FriedrichWilhelm-Straße und Kommandantenstraße. Die Straßenzeile zwischen Kirchplatz mit pfarrkirche und dem Schulplatz ist stadtgeschichtlich interessant. Als Eckhaus dominiert das Hotel 'Zur Krone', bekannt durch den ehemaligen Besitzer Michael Protzen. Daneben steht das WohnhausderKaufmannsfamilie Gentz, das übernächste ist die Löwenapotheke, in der Theodor Fontane am 30. Dezember 1819 geboren wurde, schräg gegenüber das Haus des Bilderbogenfabrikanten Gustav Kühn (Drogerie). Die Protagonisten dieser Farnilien hat Fontane in seinem Buch

'Die Grafschaft RuppinIiterarisch verewigt. Postkarte um 1910.

1 3 Das Königsdenkmal und das gegenüberstehende Gymnasium bildeten den Mittelpunkt der Stadt. Das Denkmal ist König Friedrich Wil-

helm H. gewidmet, dem Förderer des Wiederaufbaus Neuruppins. Den Entwurf des Denkmals schuf der in Neuruppin geborene Baumeister Karl Friedrich Schinkel, der auch alle notwendigen Maßnahmen, die in diesem Zusammenhang entstanden, übernahm. Die Statue des Königs ist ein Werk des Berliner Bildhauers Friedrich Thieck. Es wurde am 26.August 1829, dem 42.Jahrestag des großen Stadtbrandes, eingeweiht. Die Statue wurde 1947

vornSockelentterntund 1950 als Buntmetall abgeführt, lithographie von 1865.

14 Das Friedrich-Wilhelnis-Gymnasium gehörte zu den ältesten Bürger- und Lateinschulen Brandenburgs. Gründungsjahr war 1365. Der Schulneubau entstand 1790 als erstes öffentliche Gebäude im Zuge des Wiederaufbaus. Beim Bau wurden Ziegel der ausgebrannten Marienkirche verwendet. 'Civibus aevi futuri' - den Bürgern der kommenden Zeit - steht als Leitspruch am Mittelrisalit. Das Kriegerdenkmal wurde 1874 zum Gedenken an die Gefallenen der drei Einigungskriege aufgestellt, mußte aber 1912/13 wegen Baufälligkeit entfernt werden. Postkarte um 1906.

Neu-Ruppin

Gymnasium mit Kriegerdenkmal

1 5 Der rechte Teil des Schulplatzes wurde 1913 im Zusammenhang mit dem Kriegerdenkmal gestaltet. Dahinter wurde ein tieferliegendes Rosenbeet angelegt, in dessen Mitte ein Keramikbrunnen Aufstellung fand. Am Platzende dominiert das Gebäude der höheren Mädchenschulevon 1889/90,dasin seiner Massigkeit die Harmonie der zweigeschassigen Wohnhäuser stört. Die Einengung der Wichmannstraße kennzeichnet die Stelle, wo das neuerbaute Wohnquartier sich an dem vom Feuer verschonten Teil anschließt. Postkarte von 1920.

16 Neben dem Gymnasium wurde 1913 das neue Kriegerdenkmal eingeweiht, dessen Figur den 'Pahnenträger von Vionville' darstellt. Es war das vierte Denkmal, die der mit Neuruppin eng verbundene Bildhauer Max Wiese für die Stadt schuf Postkarte von 1915.

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