Neuruppin in alten Ansichten

Neuruppin in alten Ansichten

Auteur
:   Lisa Riedel
Gemeente
:   Neuruppin
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6081-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuruppin in alten Ansichten'

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27 Wo die FischbänkenstraBe am See endet, steht der Strandgarten, ein ehemals renommiertes Restaurant mit einem Gartencafé. Das Gebäude des Restaurants war Anfang des 19. [ahrhunderts als Tuchmachergewerksspinnerei erbaut worden. 1896 gründete darin der Kaufmann Hermann Bartel eine Fahrradfabrik, in der achtzig bis hundertArbeiter Herrnes Fahrräder produzierten. 1906 kaufte Hermann Kühl das Fabrikgebäude und baute es als Gasthaus Strandgarten mit einem Ballsaal und Wintergarten aus. Es wurde am 25. Dezember 1908 eröffnet. Postkarte um 1920.

28 DieVeranda des Strandgartens mit Darnpferanlegestelle. Für den Bau des Gartencafés wurden vorn Gaswerk Schlacken geliefert und Erde aufgeschüttet. Der Strandgarten blieb bis 1947 im Besitz der Familie Kühl, danach nutzte die sowjetische Armee bis 1 993 das Gelände mit dem Strandgarten, das nunmehr als Hotelkomplex ausgehaut werden soll. Postkarte von 1914.

Neuruppin.

Am See.

29 Blick auf die Klosterkirche und das Bollwerk. Im Vordergrund die Anlegestelle der Fähre am Ende der Seestraße; im Hintergrund die Neuruppiner Fahnenfabrik von Paul Gallert und die Bierniederlage der Brauerei Dessaw. Die Klosterkirche ist das älteste Bauwerk der Stadt, der ursprüngliche Dachreiter wurde 1906/07 durch die beiden Türme ersetzt, Postkarte von 1913.

Neurul'lpin

30 Die frühgotische Backsteinhallenkirche mit lang gestreektem Chor und Kreuzrippengewölben ist der Rest des Dominikanerklosters. das 1246 durch PriorWichmann van Arnstein gegründet wurde. Für die Restaurierung der stark beschädigten Kirche in den [ahren 1836 bis 1840 legte der Geheime Oberbaurat Karl Friedrich Schinkel 1830 entsprechende Bauzeichnungen vor, die er noch einmal ûberarbeitete, Foto um 1925.

31 Am 12. Juni 1908 erfolgte die Wiedereröffnung der Klosterkirche und die Weihe der neuen Tûrme, Ehrengast des gesellschaftlichen Ereignisses war der deutsche Kronprinz Wilhelm. Postkarte von 1908.

32 Die Stadtmauer an der Klosterkirche. Im Vordergrund steht die Wichmannlinde, die nach dem Begründer des Klosters benannt wurde. Sie gilt aus der älteste Baum in der Stadt. Eine Legende besagt, daß unter der Linde ein großer Schatz vergraben sei, der erst nach dem Absterben des Baumes freigegeben wird. 1908 wurde der Baum saniert und erhielt eine Eisenbandage, die die drei 'IeiIe des hohlen Stammes zusammenhält. 1 93 7 betrug der Umfang 6,70 m. Postkarte um 1920.

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Luftkurort Neuruppin

Stadtmauer u. Wichmann-Linde

33 Die mittelalterliche Stadt war durch eine Mauer, drei Wälle und drei Gräben vor feindlichen Überfällen geschützt. Mit dem Wiederaufbau der um ein Drittel vergrößerten Stadt wurde die Stadtmauer als Akzisemauer ergänzt. Ein Weg, die Kommunikation, führte an der Innenseite der Mauer herum. Auf dem Foto sind die Mauer und die Kommunikation hinter den Kasernenstuben der Bergstraße zu sehen. Foto um 1920.

34 Etwa dreihundert Iahre lang war Neuruppin Garnisonstadt. Seit Beginn des 18. [ahrhunderts besaß sie eine ständige Garnison. Während in der Frühzeit die Regimenter mehrmals wechselten, setzte seit 1820 eine einhundertjährige Beständigkeit ein, als zwei Bataillone des Infanterie-Regiments Nr. 24 Neuruppin als Garnison zugewiesen bekamen. 1860 folgte der Regimentsstab. In den Revolutionsjahren 1848/49 wurden die Soldaten zur Niederschlagung der Aufständischen in Berlin, Dresden und Baden eingesetzt, 1864 war es in den Kämpfen in Düppel und Alsen, 1 87017 1 bei Vionville und ie Mans, 1914-1918 in Douaumont und Verdun im

Einsatz. 1 91 9 erfolgte die Auflösung des Infanterie-Regiments Nr. 24. In Priedenszeiten waren die Soldaten und Offiziere in Neuruppins Straßen präsent. Postkarte um 1905.

)Yeu - l(uppin

Teil der Friedridi Jfl'ilhelm -Strasse

35 Auf dem Wege zum Exerzierplatz auf der Alt Ruppiner Quäste. Postkarte von 1904.

I EU·RUPPIN

Rhein.bergerstras.c

36 Die 9. und 10. Kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 24 marschiert an der pfarrkirche vorbei. An der Spitze des Zuges die Regimentskapelle unter Leitung des Königlichen Musikdirektors Georg Heinichen. Heinichen stand seit 1888 der Regimentskapelle als Dirigent vor, die er zu einem 'Spitzenorchester' formte, das nicht nur Militärmusik gut spielen konnte, sondern auch das Repertoire der sinfonischen Klassik. Romantik und Moderne beherrschte. Solisten von Rang gastierten in seinen Konzerten. 'Er war seinen Hobeisten gegenüber mehr Musiker als Soldat' urteilte einer

seiner Musiker über Georg Heinichen. Postkarte van 1908.

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