Neuruppin in alten Ansichten

Neuruppin in alten Ansichten

Auteur
:   Lisa Riedel
Gemeente
:   Neuruppin
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6081-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuruppin in alten Ansichten'

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37 Der Königsplatz wurde im Volksmund Paradeplatz genannt. Er diente viele [ahrzehnte als Exerzier- und Paradeplatz. Auf der Postkarte von 1904 nehmen die Honoratioren der Stadt die große Parade des Infanterie-Regiments Nr. 24 ab.

Gruß aus Neu-Ruppin

Parademarsch des Infanl.-Regt. No. 24 Großherz. Friedr. Franz 11. von Mecklenburg-Schwerin

38 In der Friedrichstraße 39 befand sich die 177 5 erbaute Kaserne, in der zunächst die Soldaten des Regiments Prinz Ferdinand, das 1806 aufgelöst wurde, und von 1 820 bis 1 914 die des Infanterie-Regiments Nr. 24 sowie das Landwehrzeughaus untergebracht waren. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde diese Kaserne fürWohnzwekke umgebaut. Postkarte um 1910.

ALTE l<ASERNE 0.24. INF. REG.

39 Nach der bejubelten Heimkehr des Infanterie-Regiments Nr. 24 aus dem Krieg van 1870/71 nach Neuruppin, stellte sich heraus, daß die beiden alten Kasernen in der Ludwigstraße (von 1767) und in der Friedrichstraße (van 1 77 5) den Anforderungen einer modernen und siegreichen Armee nicht mehr entsprachen. Neue Kasernenbauten wurden geplant. 1880 konnte das 1. Bataillon in die neue große Königstorkaserne an der Feldmannstraße einziehen. Nicht weit davon entfernt entstand das Garnisonslazarett, das 1882 bezogen wurde. Postkartevon 1902.

40 Seit 1842 waren die Großherzöge von Mecklenburg-Sehwerin Chef des Infanterie-Regiments Nr. 24 in Neuruppin. Für die Soldaten des lIL Bataillons wurde ebenfalls eine neue Kaserne gebaut, die zu Ehren der Meeklenburgisehen Großherzöge den Namen Friedrich-Franz-Kaserne erhielt. DiePostkarte erschien anläßlieh der Kaserneneinweihung im [ahre 1901.

G OSlIhorzog Friodrich FrM' IV. voo Mooklonburg- Schworln.

Ch~f des ~. Int.-Rog.

41 Die FlügeJleute der H. Rekrutenkompanie des Infanterie-Regiments Nr. 24. Foto um 1912.

42 Das Offizierskasino in der Parkstraße, 1891 für das Offizierskorps des InfanterieRegiments Nr. 24 erbaut. Links daneben das Wohnhaus Nr. 7, das sich der Komponist und Musikdirektor Ferdinand Möhring 1866 erbauen heß und das er bis 1 876 bewohnte. Es war das erste Haus in der Parkstraße. Der in Alt Ruppin geborene Ferdinand Möhring (1816-1887) studierte, gegen den Willen des Vaters, in Berlin Musik und Komposition. In Leipzig lernte er Felix Mendelssohn-Bartholdy kennen, der ihn förderte. 1846 wurde er als Organist und Musiklehrer nach Neuruppin berufen, wo er bis 1876 auf das Neuruppiner Musikleben Einfluß

nahm. Besondere Erfolge hatte er über Neuruppin hinaus mit setriem Kompositionen für Männerchöre. Postkarte von1907.

Officiercasino

Neu-Ruppin

43 Die Knöllers sind eine alteingesessene Neuruppiner Kaufmannsfarnilie. Die Firma CE. Knöller hatte ihren Stammsitz in der FriedrichWilhelm-Straße 78. Im Iahre 1932 gehörten zur Firma, die von Georg Knöllner geleitet wurde: Nahrungsmittel-, Wein- undTabakwaren-Großhandlung, Likörfabrik, Kaffeegroßrösterei, Niederlage der Reichsmonopolverwaltung für Brennspiritus und Monopolin; Getreide- und Futtermittelhandel sowie künstliche Düngemittel; Bankgeschäft mit Stahlkammer. Postkarte van 1909.

44 Hast du Minimax zu Haus, bricht bei dir kein Feuer aus! (Werbespruch). Seit 1905 produzierte die MinimaxA.G. in einer ehemaligen Tuchweberei Handfeuerlöscher, die weltweitAbsatz fanden. Das Gruppenfoto vom 29. April 1910 vereinte die gesamte Belegschaft auf den Fabrikhof. Von 1 26 Beschäftigten waren dreizehn Frauen.

45 Das Gebäude der heutigen Pestalozzischule an der Puschkinstraße hat eine wechselhafte Vergangenheit. Erbaut wurde es 1880 als Königliches Lehrerseminar, in dem bis 1926 angehende Volksschullehrer ihre Ausbildung erhielten. Im gleichen Iahr nahm die Fontaneschule - eine fortschrittliche Aufbauschule für Mädchen - ihre Arbeit darin auf. Das Schulgebäude wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges als deutsches und danach als sowjetisches Lazarett sowie als Fahrschule zweckentfremdet. Im [anuar 1956 begann wieder der Unterricht der Neuen Mittelschule, die von der Schule für deutsch-sowjetische Freundschaft abgelöst

wurde. Seit 1975 ist sie Heimstatt der PestalozzischuIe, einer Sonderschule für lernschwache Kinder. Postkarte um 1927.

46 Gruppenbild einer Seminargruppe, die von 1908 bis 1911 erfolgreich am Neuruppiner Lehrerseminar ausgebildet wurde. Die Losungen auf den Schilden lauten: 'Der Mensch bedarf des Menschen sehr/ zu seinem hohen Ziele.' Und: 'Nur aus der Kräfte schön vereintem Streben/ erhebt sich wirkend erst das wahre Leben.'

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