Neuruppin in alten Ansichten

Neuruppin in alten Ansichten

Auteur
:   Lisa Riedel
Gemeente
:   Neuruppin
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6081-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuruppin in alten Ansichten'

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47 Festzug der deutschen Turnerschaft anläßlich der 50-Jahr-Feier des Ruppiner Turngauesam 14.Juni 1925. Das Fest, das drei Tage dauerte, fand unter großer Anteil- . nahme der Neuruppiner Bûrger statt. Der Begründer der N euruppiner Turnerschaft war der Lehrer Karl Loose.

48 Eingang zur Landwirtschaftlichen Ausstellung im jahre 1926 in Neuruppin, die van der Handwerkschaft Gildenhall rnitgestaltet wurde. Foto van 1926.

49 In der HeinrichstraBe 9 hatte die Großdestillation von Hermann Degener ihren Sitz, die mit einerWeingroßhandlung und einer Likörfabrik verbunden war. Die Produktionsräume befanden sich auf dem Hof. Das Foto vom 1 1 . September 1928 hat die Ankunft von zehn Fässern mit Winkelhausen Weinbrand festgehalten. Das Ladengeschäft wird noch heute vom Sohn Hans Hermann Degener geführt. Links neben dem Degnerschen Haus ist die 'Freiheit' . ein Spittel für alte unbernittelte Frauen und Männer. Es war Zubehör zum St.-Spiritus-Hospital am Kónigstor.

50 In der Ludwigstraße 58 befand sich ein kleiner Materialwarenladen der Kaufmannswitwe Anna Rosenträger. Das fünfachsige zweigeschossige Haus hat ein schönes Zweiflügeltor mit einer Schlupftür sowie zwei Fledermausfenster im Satteldach. Es ist ein typisches klassizistisches Bürgerhaus der Aufbauzeit. Foto um 1 92 O.

51 Dieses schöne klassizistische Bürgerhaus, die Nummer 1 in der Ludwigstraße, ließ sich der 2. Bürgermeister Mollius bauen. Die Besonderheiten dieses Hauses sind ein dreifenstriger Saal im Obergeschoß und die zweiarmige Freitreppe. Eine Zierde für das Haus war die davorstehende Linde, die nach 1970 gefallt werden mußte. Federzeichnung von Moritz Pretzsch aus Alt Ruppin.

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52 Am neuen Markt trifft die Komissionsstraße auf die Fischhänkenstraße, in der die alten Häuser vom Brand verschont blieben. Neben dem dreigeschossigen Fachwerkhaus, das um 1975 abgerissen wurde, steht das alte Predigerwitwenhaus, in dem Karl Friedrich Schinkel, gemeinsam mit der Mutter und vier Geschwistern, von 1787 bis 1794 [ahre seiner Kindheit verlebte. Mitte des 19. jahrhunderts zog die Mutter des Schriftstellers Theodor Fontane mit ihrer jüngsten Tochter in das Predigerwitwenhaus. Federzeichnung von Moritz Pretzsch aus Alt Ruppin.

53 Das Schinkeldenkmal war das erste Denkmal. das der Bildhauer Max Wiese 1883 für die Stadt Neuruppin schuf. Es erhielt seinen Standort am Ende des Kirchplatzes mit Blickrichtung auf die pfarrkirche St. Marien, in deren Vorgängerbau derVater Schinkel Prediger war.

Die Denkmalsfigur ist ganz der traditionellen Denkmalsgestaltung des Kaiserreiches verpflichtet: Standbein, Spielbein, eine Hand in der Hüfte, die andere eine Tafel haltend, auf der der GrundriB des Alten Museums in Berlin zu erkennen ist. Aufgewertet wurde das Denkmal mit einer umgebenden Denkmalsarchi tektur. Die halbrunde Mauer im Hintergrund war mit Bän-

ken ausgestattet, die vier Säilenkapitelle tragen Palmetten, ein von Schinkel bevorzugtes Schmuckelement.

Das Denkmal. das 1 939 von seinem Standort entfernt und dem Gymnasium gegenüber

aufgestellt, wurde 1961 wieder zurück auf den alten Standort gebracht. Auf die inzwischen ramponierte Denkmalsarchitektur wurde verzichtet. Postkarte von 191 O.

54/55 Die Einweihung des Denkmals für Karl Friedrich Schinkel, den bedeutendsten Architekten des deutschen Klassizismus, fand am 28. Oktober 1883 statt, unter Anteilnahme Neuruppiner Honoratioren und Bürger sowie zahlreichen auswärtigen Gästen, die mit einem Sonderzug hier eintrafen.

Fontane schrieb über den am 13. März 1781 in Neuruppin geborenen Baumeister: 'Unter allen bedeutenden Männern, die Ruppin, Stadt wie Grafschaft, hervorgebracht, ist Karl Friedrich Schinkel der bedeutendste. Der" alte Zieren" übertrifft ihn freilich an Popularität, aber die Popularität eines Mannes ist nicht immer ein Kriterium für sei-

ne Bedeutung. Diese resultiert vielmehr aus seiner reformaronsehen Macht, aus dern Einfluß, den sein Leben für die Gesamtheit gewonnen hat, und diesen Maßstab angelegt, kann der "vater der Husaren" neben dem "Schopfer unserer Baukunst" nicht bestehen.' Foto vom 28. Oktober 1883 - Postkarte von 1903.

56/57 Das Fontanedenkmal wurde am 8.Juni 1907 feierlich eingeweiht. Das Land Brandenburg wollte dem 'Dichter der Mark' in seiner Geburtsstadt Neuruppin ein würdiges Denkmal setzen. Deshalb konstituierte sich unter dem Vorsitz des Landesdirektors von Manteuffel in Berlin am 17. November 1899 ein Denkmalsausschuß. Doch es vergingen fûnf Iahre, bevor die Entscheidung fiel, den Denkmalsentwurf des Bildhauers MaxWiese anzunehmen. Es zeigte' den Dichter der Mark, wie er auf seinen Wanderungen in einem Gutspark sich auf eine Bank niedergelassen hat und die gewormenen Eindrücke niederschreiben will'. Zur

Einweihung des Denkmals sprach der von Theodor Fontane sehr geschätzte Ench Schmidt, Professor der Friedrich- Wilhelm-Universität zu Berlin. Viele Kränze schmückten das Denkmal am Ende der Einweihungsfeierlichkeit. Postkarten von 1907.

58 Protokollauszug der Denkmalsausschußsitzung vom I3.Juni 1906: 'Die gesammelte Summe beträgt 13066,94 Mark. Der Denkmalsentwurf Prof. Wieses wird angenommen und der Standort festgelegt. Krawatte und Plaidtuch sollen noch hinzukommen. Enthüllung soll im Frühjahr 1907 erfolgen.' In derVossischen Zeitung war am gleichen Tag zu lesen: 'In diesem Modell bietet sich uns der Sänger der Mark als Wanderer dar. In nachlässiger Haltung sitzt Fontane - in der Blüte seiner Iahre dargestellt - auf einer Monumentalbank, den linken Arm leicht auf eine Seitenlehne gestützt, die Beine übereinandergeschlagen. Während

die rechte Hand einen Griffel hält, umspannt die linke ein Notizbuch. Sinnend blickt der Dichter, der seinen Hut neben sich auf die Bank gelegt, den Wanderstab an die rechte Seitenlehne gelehnt hat, in die Weite.' Postkarte um 1 913 .

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