Neusäß in alten Ansichten

Neusäß in alten Ansichten

Auteur
:   Kilian Bartikowski
Gemeente
:   Neusäß
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6751-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neusäß in alten Ansichten'

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N eusässer Wasserturm

In den [ahren 1933/34 kam mit dem Bau einer Wasserleitung ein damals weit sichtbares viertes Wahrzeichen nach Neusäß, der Wasserturm, der 1957 gesprengt wurde. Neben der notwendigen Erweiterung der Wasserversorgung gab es keine weiteren Sanierungs- und Modernisierungsprojekte im 'Dritten Reich', obwohl durchaus Not am Mann war. Neusäß und die anderen Gemeinden befanden sich seit den letzten [ahren der Weimarer Republik in großen finanziellen Schwierigkeiten und konnten somit ihren kommunalen Verpflichtungen nur sehr bedingt nachkommen.

I

Täfertingen

Täfertingen ist der nördlichste und zugleich älteste heutige Ortsteil von Neusäß. Die -ingen Endung verweist auf eine alemannische Ortsgründung im 6. oder 7. Jahrhundert. Die auf der Dorfstraße abgebildeten Bauernhöfe prägen auch das heutige Ortsbild, wie die Brauerei und Gastwirtschaft von Josef Schmid, dem ältesten noch existierenden Gewerbebetrieb dieses Ortsteils.

Aus der Silhouette des Dorfes hebt sich der Turm der Ortskirche 'Matiá Himmelfahrt' hervor, wie die rechte Karte mit der Ortsansicht von Osten zeigt.

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Armenhäuser in Täfertingen und Steppach

Nach demArmenpflegegesetz von 1869 waren die Gemeinden verpflichtet, arbeitsunfähigen Personen den notwendigen Lebensunterhalt in Form von Nahrung, Kleidung und Unterkunft zu gewähren. Die Gemeinde Täfertingen kaufte zu diesem Zwecke 1888 ein Grundstück, auf dem sie ein Armenhaus errichtete. Dieses Gebäude wurde im [ahr 1979 abgebrochen. Die finanzielle Verwaltung oblag den Armenpflegschaftsräten, die aus gewählten Mitgliedern, dem Bürgermeister und dem Geistlichen des Ortes bestanden.

Diese Fotografie zeigt das Steppacher Armenhaus, das, bis es 1956 abgerissen wird, an der Alten Reichsstraße 36 stand.

Gruss aus Hammel

Der Ortsnahme Hammelleitet sich von dem mittelhochdeutschen Begriff'hamel' ab, was so viel wie scharf gebrochene Anhöhe, Klippe oder Berg bedeutet. Der Hammeler Schlossberg, der auf diesen beiden Postkarten sehr gut zu sehen ist, erklärt von selbst diese sprachliche Herleitung. Die Schreibweise mit dem doppeltem 'mm' rührt vielmehr von einer Anpassung an die amtliche Schreibweise im 19. Jahrhundert.

Schloss Hammel

Diese Aufnahme vor dem [ahre 1891 gewährt einen Blick in den Innenhof des Schloss Hammel, die äußeren Zinnen sind hier nicht sichtbar.

Auf dem Schloss saßen seit dem 16. [ahrhundert Angehörige verschiedener Augsburger Geschlechter. Der Familie Paller wurde 1583 der Burgfrieden mit Sitz in Hammel verliehen. Das Schloss befindet sich seit 1717 im Besitz der Augsburger Patrizierfamilie von Stetten, die es heute noch bewohnt.

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