Neusäß in alten Ansichten

Neusäß in alten Ansichten

Auteur
:   Kilian Bartikowski
Gemeente
:   Neusäß
Provincie
:  
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6751-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Neusäß in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Rodelbahn auf dem Kobel

Wegen seiner Höhe von 523 m bietet der Kabelberg nicht nur einen weiten Ausblick, sondern eignet sich damals wie heute auch für Winterspäße, die damals schon so populär waren, dass sie als Motive Postkarten zierten.

firuss von der Rodelbahn auf dem Kobel ?

bei Augsburg.

Westheimer Villenkolonie

Neben den religiösen Wallfahrern und den freizeitlichen Pendlern gab es in Westheim auch eine Wanderbewegung anderer Art. Industrialisierung und Modernisierung, deren Vorboten aus den Großstädten zwar schon langsam in die ländlichen Gefilde vordrangen, diese aber noch relativ unberührt ließen, stießen nicht nur aufBegeisterung, sondern auch auf scharfeAblehnung. Einige Angehörige des Großbürgertums und höhere Beamte lehnten es ab, in einer Mietwohnung zu wohnen bzw. missbilligten sie das hektische und laute Leben in einer Großstadt.

In Westheim wurde um die Jahrhundertwende der Kobelhang immer weiter besiedelt. Ähnlich wie in den Randgemeinden von Großstädten wie München, Stuttgart oder Berlin sollte in Westheim eine Villenkolonie entstehen. Nicht nur die besonders idyllische Landschaft, sondern auch die sehr gute Verkehrsanbindung wirkte sich dafür positivaus. Es wurde in diesem Zusammenhang sogar erwogen die 'Elektrische' über Kriegshaber nach Westheim auszudehnen.

Die Aufnahme auf der Postkarte zeigt den Bebauungszustand des Hanges um die Jahrhundertwende, zwischen den beiden Weltkriegen wurde dann die Bebauung fortgesetzt.

Wes/heim

Villen-Xolon;e

Verlag von J. J. Brack, Augsburg

Notburgaheim

Der Kobelbenefiziat Hoffmann hält am 26.12.192 7 in seiner Chronik stichpunktartig fest:

'In Westheim ist ein 'Notburgaheim' gegründet worden, für ausgediente Dienstmädchen. G. R. Wagner, Stadtpfarrer von pfersee, kaufte hierzu das ehemalige Rehlingsschloss. Von Fabrikant WesseIs. Es erhielt eigene Kapelle und ab Neujahr eigenen Hausgeistlichen.'

Das Wasserschloß bei Westheim war bis 1861 500 Iahre im Besitz der Familie von Langenmantel und ging in den Besitz der Familie von Rehlingen über. 1917 Kaufte es dann der Schuhfabrikant Wessel. Prälat Wagner, der Gründer der 'Dienstmädchenvereine' im Augsburger Raum, deren Ziel es war, greisen Dienstmägden einen gesicherten Lebensabend zu gewähren, erwarb das Gebäude von dem Industriellen und ließ es renovieren. Das zum Seniorenheim umfunktionierte Schloss wurde der heiligen Nothelferin und Schutzherrin der Dienstboten Notburga aus Rattenberg am Inn gewidmet, deren Fest am 13. September heute noch im Seniorenheim begangen wird.

Zu diesem Anlass druckte man 1927 auch eine Postkarte, die das Schloss und seine neu dazugekommen Bewohner zeigt. Franziska [akobi, Johanna KleinIe, Franziska Gebhart und Maria Kobel fanden ihr neues Zuhause. Der Haushalt und die neuen Bewohner wurden von zwei Nonnen aus dem Augsburger Kloster Maria Stern versorgt, Schwester Clemensa war als Oberin und Köchin bzw. Schwester Hadeloga war als Krankenversorgerin tätig. Nach einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg am 24. auf den 25. Februar 1944 auf Augsburg, von dem auch Westheim betroffen war, kam dem Heim kurzzeitig eine neue Bestimmung zu. Es mussten am nächsten Morgen ca. 80 obdachlos gewordene Menschen beherbergt werden.

Notburgaheim in Westheim bei Augsburg

Der SteppacherTurnverein

Die feierlichen Worte, mit der die Festurkunde zur Grundsteinlegung derTurnhalle desTurnvereinsSteppach beginnt, spiegeln den Stolz der Vereinsmitglieder für das von ihnen eigenhändig errichtete Gebäude wider: 'Eintrachr baut Häuser auf, Zwietracht reißt sie nieder! Im [ahre 191 1 dem dreiundzwanzigsten [ahre der Regierung Seiner Majestät des deutschen Kaisers Wilhelm Il., dem sechsundzwanzigsten der Regierung Seiner königlichen Hoheit des Prinzregenten Luipoldt von Bayern an Stelle Seiner Majestät des kranken Königs Otto 1. von Bayern, zur Zeit als der wohlgeborene Herr Joseph Hutter als Bürgermeister der Steppach amtierte, am 9. Juli Nachmittags um 4 Uhr ist dieser Grundstein für die zu erbauende Turnhalle mit Wohnhaus des Turn Vereins Steppach gegr. 1888 eingetragenerVerein gelegt worden.' Der Turnverein Steppach, der mit 20 Gründungsmitgliedern der älteste Sportverein der Gemeinde Neusäß ist, hatte im erstenjahrzehnt seiner Gründung noch mit vielen Problemen zu kämpfen. So wurden die Übungsstunden zuerst im Freien und in Scheunen abgehalten. Unverständnis der Bevölkerung, die noch wenig für diese damals sich entwickelnde Form der Freizeitgestaltung übrig hatte, aber auch vereinsinterne Zwistigkeiten brachten den Verein an den Rand der Auflösung, so dass er 1896 nur noch 7 Mitglieder zählte. Erst ab 1900 stieg die Mitgliederzahl des Vereins auf 60 an.

Grundsteinlegung der Turnhalle des Turn-Vereins Steppach e. V. 9. Juli 1911.

Die Turnhalle wird von den Mitgliedern des Vereins erbaut.

Hammel Kegelbahn

Besonders Sportarten, die es zuließen, Spielgemeinschaften oder Mannschaften zu bilden, wurden immer beliebter und organisierter. Neben dem Turnen und dem im Verein organisierten Fußball war auch das Kegeln schon ein sehr beliebter Sport, wie die Anzahl der auf dieser Fotografie versammelten Nutzer der Hammeler Kegelbahn zeigt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek