Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 1

Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hugo Koch
Gemeente
:   Neustadt in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3105-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 1'

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69. Kegeln ist seit Generationen eine beliebte Beschäftigung in der Freizeit. In Neustadt waren um die Jahrhundertwende mehrere Kegelbahnen in Betrieb. Unser Bild (etwa 1912) zeigt Kegelbrüder im Garten von 'Stadt Kiel'.

70. Nachdem auf vielfachem Wunsch der Jugend 1828 rnit einer neuen Ordnung das Kindervogelschießen wieder eingeführt war, wurde es jährlich in althergebrachter Form begangen. 'Chargierter' zu sein, galt als Auszeichnung. Mit dem König in der Mitte und dem Lehrer an der Seite stellt man sich auf der Rathaustreppe dem Fotografen.

71. Musikkapelle und die erste Fahnensektion mit dem Vorstand marchieren durch das Spalier der Schiller, um den vorjährigen König abzuholen. Währenddessen exerzieren die Schützen, die geschmückten Lanzen geschultert, auf dem Marktplatz.

72. Mit Musik geht der Festzug durch die fahnengeschmückte Brückstraße hinunter zum Festplatz. Die Bevölkerung nimmt lebhaften Anteil.

73. Am Nachmittag gehen die Mädchen, auch mit Musik und Begleitung der Chargierten, unter schmucken Blumenbögen nach dem Festplatz zum Topfschlagen, Mütter und Geschwister begleiten den Festzug.

74. Während die Knaben mit der Armbrust auf den hölzernen Vogel schießen und mit dem Herunterholen des letzten Holzstückes den König erküren, ereifern sich die Mädchen beim Topfschlagen. Wer den letzten, kleinsten Topf zerschlägt, ist Königin. Gemeinsamer Ball am nächsten Tag beschließt das Kinderfest.

75. Wenn die Abende im September dunkler werden, ziehen die Kinder mit Laternen durch die Straßen, ein Brauch, der auch um die J ahrhundertwende schon gepflegt wurde.

76. Für die nächtliche Ruhe in den Straßen sorgte der von der Stadt angestellte Nachtwächter, der sich hier auf dem Bild in betagtern Alter dem Fotografen stellt. Als der Stadtkassierer in einem Gesuch an den Bürgermeister schrieb, die Stadtkasse müßte wegen Einbruchgefahr vergittert werden, setzte dieser auf den Rand des Schreibens den Vermerk: 'Ist nicht nötig, der Nachtwächter schläft nachts im Rathause.'

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