Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 2

Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hugo Koch
Gemeente
:   Neustadt in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3418-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 2'

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59. Der Neubau entstand auf eingerammten Pfählen am sumpfigen Ufer des Wieksbergs. Gleichzeitig wurde eine feste Kaimauer vor dem Fabrikgelände errichtet, wodurch die westliche Hafenseite eine Ausweitung um mehr als 100 Meter erfuhr. Das Hafenbecken wurde weiter ausgebaggert. Bereits am 1. Mai 1926 lief die Produktion von Dosenmilch an. - Die Fabrik erhielt in den nächsten Jahrzehnten bauliche Erweiterungen und weitere technische Verbesserungen.

60. Der Deutsche Hochsee-Hansa-Sportverband e.V. erwarb Ende 1924 Marienbad und eröffnete mit dem 1. Mai 1925 dort die Hanseatische Yachtschule, um jungen Menschen eine hochwertige Ausbildung im Segelsport zu vermitteln. Der Bootspark bestand aus den Zweimastgaffelschonem 'Albatros' (260 qm), den Schuneryachten 'Edit' und 'Jutta' (je 300 qm Segelfläche) und vielen anderen kleinen Booten. 1931 kam die 300 qm-Ketsch 'Hamburg' hinzu, mit der Kapitän Kircheis seine Weltsumseglung gemacht hatte. 1932 wurden mehr als 900 Lehrgangsteilnehmer ausgebildet. 1936 verlegte die Yachtschule ihren gesamten Schiffspark nach Glücksburg.

61. Auf dem Luftfoto sieht man hinter den im Vordergrund befindlichen Häuptgebäuden der Yachtschule die turnhalle, rechts die Wohnung des Schulleiters (das Gebäude wurde bei Errichtung der UBoot-Schule von der Erbauerfirma Robert Prüß abgetragen und an der Wiek wieder aufgebaut). üben links an der Wieksbergstraße sind die Gebäude der Ziegelei zu sehen.

62. Am 31. Mai 1928 fand die feierliche Eröffnung der 'Bäderbahn' statt. Seit 1905 angelaufene Vorarbeiten führten 1913/14 zur Bewilligung der Mittel zum Bau einer Eisenbahn von Schwartau nach Neustadt. Erst 1926 konnte der Verkehr bis Haffkrug aufgenommen werden. Die letzten 8 Kilometer bis Neustadt kamen schließlich nach vielen Verhandlungen zum Ausbau.

63. Im Laufe des 7. Juli 1928 wurden unter Vorantritt der Musikkapelle Hans Speth viele auswärtige Neustädter, die mit der Eisenbahn anreisten, vom Bahnhof abgeholt zur Teilnahme an der Hundertjahrfeier des Kindervogelschießens. Abends fand im Saal 'Germania' ein großer Begrüßungsabend statt.

64. 'Altem Ursprungs nach jährlich' wurde in Neustadt ein Vogelschießen für die Jugend durchgeführt, das aber nach dem Stadtbrand von 1817 ausfiel. 1828 konnten Johann Gottl. Vorbeck und August Oehlenschläger aber 'den Bitten der Jugend nicht widerstehen' und sorgten daher für die Wiederaufrichtung. Beim Jubiläum 1928 holten die 'Chargierten' am Sonntag, dem 8. Juli den Uhrmachermeister Heinrich Hacker als ältesten noch lebenden König (von 1862) zum Ausmarsch aus seinem Haus in der Brückstraße ab. Rektor Ludwig Wulf (mit Handstock und Hut) überwacht das Geschehen.

65. Die Jungen schießen mit der Armbrust auf den Holzvogel, Erwachsene führen die Aufsicht. 1869 wurde mit der offiziellen Beteiligung der Mädchen das Topfschlagen eingeführt. 1884 übernahm die Lehrerschaft die Leitung.

66. Hans Speth hat hier auf den Fotos von 1930/31 seine Musikkapelle mit Uniformen der 'Holsteinisehen Jäger' ausstaffiert. - Während der alte König aus seinem Haus mit Musik abgeholt wurde, exerzieren die Knaben, mit Lanzen versehen und möglichst in weißen Hosen, auf dem Marktplatz, urn anschließend Spalier zu bilden.

67. Die Mädchen versammeln sich nach der Mittagspause auf dem Marktplatz und marschieren dann unter Blumenbögen, das vorjährige Königspaar vorweg, zum Schützenplatz am Gogenkrog.

68. Ein 1910 projektierter Plan, in Neustadt ein Wasserwerk anzulegen, fand erst durch einen erneuten Beschluß von 1929 seine Ausführung. Man bohrte am Heisterbusch Brunnen, legte dort ein Pumpwerk an und baute auf dem Sandberg einen Wasserturm, der als Druckausgleichspeicher diente. Bei der Grundsteinlegung des Turms 1929 sieht man unter anderen den Bürgermeister Max Rehr (mit dem Hammer), daneben (nach rechts) den Stadtverordnetenvorsteher Albert Haase, den 1. Stadtrat Ernst Thienemann und den Baumeister Robert PTÜß.

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