Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 2

Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hugo Koch
Gemeente
:   Neustadt in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3418-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 2'

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69. Die Aufnahme vom Richtfest zeigt, mit welchen einfachen Gerüsten man derzeit auskam. Für den Aufzug genügte die Plattform für eine Schubkarre. Schon am 17. Januar 1930 konnte das neue Werk die Wasserversorgung in der Stadt aufnehmen, sodaß die vielen bisherigen Handpumpen auf dem Markt und den Höfen fortfielen.

70. Von 1843 bis 1845 wurde die neue Chaussee von Altona über Segeberg nach Neustadt gebaut, an der heute noch die Meilensteine stehen. In Neustadt wurde an der Brücke das Brückengeldeinnehmerhaus gebaut und das Brücktor 1846 abgebrochen. An der Chaussee entstanden in bestimmten Abständen Chausseewärterhäuschen, so auch in Neustadt auf halber Höhe des 'Chausseeberges'. Es stand etwas oberhalb der heutigen Gärtnerei des LKH und wurde 1976 abgerissen.

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71. Im Jahre 1908 bestanden in Neustadt eine siebenklassige Knaben- und eine sechsklassige Mädchenschule. An der Oberstufe der Knabenschule wurde nach dem Lehrplan einer Mittelschule unterrichtet. Es gab Unterricht in fremden Sprachen. Seit 1903 bestand eine private höhere Töchterschule, die 1905 ein eigenes Gebäude in der Waschgrabenallee bezog und 1923 von der Stadt übernommen wurde. An Gebäuden standen zur Verfügung: Königstraße Nr. 8 (1819 erbaut), Kirchenstraße 1 Klasse, Königstraße Nr. 10 (1829), Waschgrabenstraße (1836, 1858 aufgestockt) Rosengarten (1869, 1890 erweitert, 1897 Turnhalle angebaut). Unser Bild zeigt die Schulen Königstraße 8 und 10 mit Lehrerwohnungen und Klassenräumen.

72. Seit der Stadtgründung wurden in Neustadt Ziegelsteine 'gebacken' (Backsteine). Auf dem heutigen Gelände der Stadtwerke geschah das bis nach dem Stadtbrand von 1817. Zimmermeister und Mühlenbauer Thran legte 1853 am Ziegeleiweg eine Ziegelei an, Eisengießer Joharmsen 1855 auf dem Wieksberg, Töpfermeister Gentzei aus der Fischerstraße grub guten Ton auf dem Kremper Ort und betrieb dort eine Ziegelei. Das Foto von 1905 zeigt den Ziegier Persky in der Ziegelei auf dem Wieksberg mit Familie und Mitarbeitern.

73. Im Erbgang ging die Ziegelei von Joharmsen über auf den Buchdrucker Ehlers. Die Ziegelei auf dem Wieksberg war bis 1935 in Tätigkeit, sie mußte mit Beginn der Arbeiten zur Einrichtung der UBoot-Schule abgebrochen werden. An der Stelle befindet sich heute der Sportplatz.

74. Auf der Neustädter Feldmark lagen früher drei vom Mühlenbach betriebene Wassermühlen und einige Windmühlen. Das Foto zeigt die 1848 nach Trockenlegung des Lübsch-Mühlenteiches errichtete Lübsche Mühle, die in diesem Jahrhundert in eine Motormühle umgewandelt war und deren jetziger Stumpf als Wohngebäude benutzt wird.

75. Mühlenbauer Carl Friedrich Thran ist der einzige Schleswig-Holsteiner, der über 100 Windmühlen im ganzen Land erbaute. Die abgebildete Mühle war von Thran 1849 auf dem heute so genarmten Mühlenberg an der Eutiner Chaussee (beim Zuckerdamm) angelegt; 1869 wurde die Mühle an den Müller Hansen verkauft. Nach der Jahrhundertwende brach man die Mühle ab, nachdem die Provinzialheilanstalt das Gebäude erworben hatte.

76. Das Fotobild zeigt das Rettiner Schulgebäude, welches 1835 eingeweiht war und am 2. August 1930 durch Unglücksfall einschließlich einer benachbarten Zweiwohnungskate abbrannte. Die ersten Rettiner Lehrer, von 1774 an namentlich bekannt, waren alle Schneider und Lehrer zugleich. Das ältere Schulgebäude war die inzwischen restaurierte Kate, heute Hauptstraße Nr. 17. - Das Dorf Rettin wurde 1928 nach Neustadt eingemeindet; es war 1350 durch Stiftung an das Neustädter Hospital gekommen und 1592 mit Logeberg zusammen an die Adelfsfamilie Rantzau zu Brodau verkauft worden.

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