Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 3

Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Hugo Koch
Gemeente
:   Neustadt in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6055-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neustadt in Holstein in alten Ansichten Band 3'

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29 Den Aussichtsturm der 1903 von Christian Gerdes am Kaiserholz errichteten Auguste- Victoria - Warte (mit Restaurant) bestiegen im ersten Sommer 3 22 7 Fremde und

1 243 hiesige Einwohner. Die Stadt erweiterte das 1887 angepflanzte 'Kaisergehölz' bis an den Turm. Das 192 8 zur Jugendherberge umgebaute Gebäude ist 1973 abgebrochen worden und hat Platz für einen Kindergarten freigemacht. Unten am Strand entstand 1909 - auch von Christian Gerdes - die Gaststätte 'Strandhalle' . Dort, an der heutigen Straße ' Am Strande' war als erstes Pensionat das links im Bild sichtbare Gebäude schon 1906 erbaut (heuuges Haus Nr. 25).

5 randpadie mir Allgus;e Jic:oria ,Warte".

30 Zum Neustädter Hafen gehören seit jeher die Fischer, die - wie hier links im Bild von ihren kleinen Kähnen den Fang in kleinen Körben ausladen. Das Fanggebiet, in dem das Neustädter Fischeramt seit Jahrhunderten das alleinige Fischereirecht besitzt, erstreckt sich von der Krernper Au, dem Binnenwasser, Hafen und Wieck bis zur offenen See vor der Neustädter Küste.

Neustadt, Ostfiolstein.



Hafen.

31 Auf dem Netzplatz am Hafen werden die Netze seit alter Zeit getrocknet und ausgebessert, ein Bild, was immer seltener wird, seitdem die Fischerei an Bedeutung verliert und Netze aus synthetischen Fasern pflegeleichter sind.

Neustadt i. H.

Fischerhafen m. Hospita!- Kirche.

32 Bliek in die Lienaustraße. Das Postamt befand sich von 1870 bis 1907 (rechts im Bild) im Hause Lienau-

straße 6.

33 Bliek auf die Gaststatte "I'ivoli', sowie Nachbarhäuser in der Lienaustraße (um 1910).

34 Bei Einrichtung der

Provo Pflegeanstalt 1893 wurde ein Teil der Gebäude der ehemaligen Zuckerfabrik zweckentsprechend umgebaut. Nach einer zweiten Bauphase von 1897 bis 1900 konnten dann 400 Männer und 290 Frauen untergebracht werden.

Die dritte Bauperiode schuf ansehnliche neue Gebäude wie 1905 das 'Feste Haus' (heute in altem Stil renoviert als Haus Nr. 6) und die hier abgebildete 1907 erbaute 'Kolonie' zur Unterbringung von siebzig Patienten, die in der zur Anstalt gehörenden landwirtschaftlichen Abteilung mit zur Arbeit eingesetzt wurden. Dies Gebäude ist 1979 durch einen Neubau

Haus Nr. 4 ersetzt. Die hólzernen Turmspitzen vom alten Bau wurden dabei als Pavillons im Garten aufgestellt.

35 Das 1909 erbaute Frauenaufnahmehaus wird heute nach 1988 vorgenommener Grundsanierung als Krankenpf1egeschule genutzt. Aus der dritten Bauperiode stammen außerdem noch das 'Doppelhaus' (1912 Nr. 8, heute Nr. 5), das bisherige 'alte' Küchengebäude (1912); das Wäschereigebäude (1914), das 'Blaue Haus' (191 5, heute Nr. 2) sowie das Verwaltungsgebäude mit Baubeginn im Kriegsjahr 1914.

36 Begünstigt durch den Holzreichtum in den Wäldern sindim 17., 18.und 19.]ahrhundert aufmehreren NeustädterWerften hölzeme Handels- und Kriegsschiffe unterschiedlicher Größen gebaut worden. Auf der WagriaWerft all Ende derWerftstraBe versuchten die Brüder Hans und Gustav Klahn nach dem Ersten Weltkrieg sich in der Fertigung eiserner Schiffe. Die beiden stählernen Viermastschoner mit Hilfsmotor 'Plottbek' und 'Lübek' mit je 320 BRT waren die Ierzien Bauten. Die Werfthalle wird heute von der Bundesmarine genutzt.

.

37 Hans Klahn ließ am 15. Mai 1930 auf seiner kleinen Werft in der Unteren Querstraße das hölzerne Motorboot 'Neustadt' vom Stapel ins Binnenwasser laufen. Sohn Heinz konrite dort 1947/48 noch drei hölzerne Fischkutter bauen. Heute befindet sich an der Stelle der Parkplatz neben dem Pagodenspeicher.

38 Der städtische Wasserturm im Bau, 1929. Nach 1910 und 191 3 erfolgten Versuchsbohrungen am Ziegelhofkonnte - verzögert durch Kriegs- und Inflationszeit die städtische Wasserversorgung erst 1930 aufgenommen werden. Beim Wasserwerk am Heisterbusch wurde Brunnenwasser gefördert, enteisent und ins Rohrnetz gepumpt; der Wasserturm auf dem Sandberg diente bis

1971 zum Druckausgleich als Speicher für Stunden hohen Wasserverbrauchs; seitdem bezieht NeustadtWasser vom Zweckverband aus dem bei Bujendorf vom Wasserwerk Süsel angelegten Behälter.

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