Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte

Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte

Auteur
:   Dieter Ziegelmeier
Gemeente
:   Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6371-2
Pagina's
:   124
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte'

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Widmung

Dieses Buch widme ich meinem Inspirator und Lehrherrn hinsichtlich der Heimatgeschichte unserer Stadt, dem bedauerlicherweise verstorbenen Stadtarchivar, Herrn Albert Meinhardt

sowie

zwei wunderbaren Menschen, Frau EUi Fuchs und Herrn Waldemar Fuchs - habt Dank für alles, was ich bis heute mit Euch erfahren durfte!

Die Wilden sind viel bessere Menschen, die Rothaut ruft in Senmes Lied,

Ich Iobe mir den Vaterländ schen Den wilden Mann hier in Neuwied.

(Ein unbekannter Dichter verewigte diese Zeilen auf einer Ansichtskarte, um 1900.)

Inhaltsverzeichnis

Band 1

Zu diesem Buch, Vorwort von Öberbürgermeister Manfred Scherrer

Vorwort Seiner Durchlaucht Friedrich Wilhelm Fürst zu Wied

Einleitung, kurzgefaßte Geschichte der Stadt Neuwied

1 Das Hochwasser hält Einzug

2 -1 7 Das Rheinufer

18-24 Rheintalweg, Krupp'sche Häuser und Herrnarinshütte

25-36 Die Schloßstraße

37 - 58 Die Mittelstraße

59-67 Der Luisenplatz

68-74 Die pfarrstraße

75-85 Die Friedrichstraße

Band2

86-87 Die Wilhelmstraße

88-93 Die Rheinstraße

94-99 Die Kirchstraße

100-121 Die Engerser Straße

122-123 Der Marktplatz

1 24-1 27 Die Hermannstraße

12 8 Im Weidehen

129-163 Die Marktstraße

Das ich die schönste Heimat hab' In deutschem Gou'n besessen.

Das macht, daß ich sie bis zum Grab Nun nimmer kann vergessen.

(Carmen Sylva, Prinzessin Elisabeth zu Wied)

Zu diesem Buch

Dieter Ziegelmeier hat als Autor und Verleger dieses zweibändigen Fotobandes

Neuwied am Rhein in alten Ansichten - als die Stadt noch keinen Deich hatte

wieder einmal eine wichtige Epoche unserer Stadtgeschichte in zahlreichen alten Fotos zusammengestellt und ûbersichtlich gegliedert in Buchform vorgelegt.

Bereits 1982 und 1984 harte er mit ähnlichen Buoherscheinungen beachtliche Erfolge erzielt. Als Sammler historischer Fotos und als wasehechter Neuwieder hat Dieter Ziegelmeier damit seiner Heimatstadt einmal mehr einen großen Gefallen getan: Die schweren Zeiten der meist alljährlichen Hochwasser vor dem Deichbau sind auf diese Weise bestens dokumentiert und zeugen damit auch von der großen Leistung, die unsere Stadtväter Ende der zwanzi-

ger [ahre mit dem für damalige Zeiten gigantischen Deichbauprojekt bewältigten.

Nur wer weiß, in welcher Not sich Neuwied vor dem Deichbau befand, kann abschätzen, was es heute für die Menschen und die Wirtschaft bedeutet, im Schutze dieses Deiches ungeschmälert leben und arbeiten zu können.

So gesehen kann man dem zweibändigen Bildwerk nur noch eine möglichst große Verbreitung wünschen!

Manfred Scherrer

Oberbürgermeister der Stadt Neuwied

Kennst du das Städtchen offen, nett und rein?

Kein Secten-Zwist

nimmt seine Bürger ein. Und nimmer welkt darin der Freude Kranz.

So fragt das Lied!

Des Städtchens Name ist Neuwied!

Am Rheinesstrand, Im Franken1and,

Im alten Engersgaue,

Graf Friednch, jung und ritterlich, Ein neues Schloß erbaute sich,

Das frei ins Land er schaue.

(Zur Gründung der Stadt Neuwied, am 26. August 1653.)

Vorwort

Es ist erstaunlich wieviel altes Bildmaterial noch vorhanden ist, aber wer weiß wie lange? Es ist deshalb ein besondererVerdienst van Herrn Ziegelmeier die alten Fotos zu sammeln, zu sortieren, zu kommentieren und in dem vorliegenden Band zu veröffentlichen.

Alte Namen und frühere Stadtbilder werden aus der Erinnerung wieder auftauchen. Zugleich kommt uns aber zu Bewußtsein, welche Entwicklung unsere Heimatstadt seit der Errichtung des Deiches genommen hat.

Vielleicht denken wir auch an die vielen technischen Hilfsmittel, die uns unseren Alltag erleichtern vom Auto bis zur Zentralheizung oder die Versorgung mit Strom und Gas, wie unser Leben aussehen würde und welche Schaden die Hochwasser der letzten beiden [ahre den Neuwiedern gebracht hätten, wenn uns nicht ein Bürgermeister Krups und

eine vorausschauende Bürgerschaft den Deich beschert hätten.

Dank dem Bürgermeister Krups und Dank dem DGV- Verlag, der die Dankbarkeit lebendig hält.

Friedrich Wilhelm Fürst zu Wied

Einleitung

Kurzgefaßte Geschichte der Stadt Neuwied

Regierender Herr der Grafschaft Wied war vom Iahre 1631 bis 1698 Friedrich HL, ein tatkräftiger Mann, der sich mit seiner Familie in seiner Residenz, der Burg Braunsberg bei Oberbieber, zu eingeschränkt fühlte und aus diesem Grund ein Schloß am Rhein, an der Stelle des durch den Dreißigjährigen Krieg zerstörten Dorfes Langenderf erbaute.

Dieses Schloß, im Iahre 1647 erbaut, benannte er 'Neuenwied'. An dieses reihten sich Wohnungen für gräfliche Beamte und auch einzelne Privathäuser, in regelmäßigen Vierecken erbaut;

innerhalb befanden sich Hofräume und Gärten.

Allen solchen Leuten, die anderswo infolge des Grundsatzes -

Cuius regio, eins religio

(Wessen das Land, dessen die Religion)

das heißt der Landsherr hat zu bestimmen, welche Religion seine Untertanen haben sollten -

vertrieben wurden, gewährte Graf Friedrich eine Freistätte. Rasch wuchs darum die neue Niederlassung, der im Iahre

1653 am 26.August in Regensburg durch Kaiser Ferdinand HL Stadtrechte verliehen wurden.

1662 gab ihr Graf Friedrich HL besondere Rechte, ähnlich denen der Stadt Friedberg in der Wetterau. Die Hauptpunkte waren: Freiheit von Leibeigenschaft und Frondiensten, das Recht, einen Magistrat zur Verwaltung der Stadt einzusetzen, unentgeldliche Hergabe von Bauplätzen unter der Bedingung, daß nach dem Stadtplan, der damals vom Stadtgründer Graf Friedrich vorgeschriebenen 'Schachbrettbauweise' , gebaut würde.

Der M~rktplafZ 1761 Zeitgenös . Aquarell

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