Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte

Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte

Auteur
:   Dieter Ziegelmeier
Gemeente
:   Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6371-2
Pagina's
:   124
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte'

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5 Das Rheinufer (1936)

Als diese Aufnahme vom Rheinufer entstand - der Fotografbefand sich auf dem Hochwasserschutzdeich (1928-1931) -wußte sich die Neuwieder Bürgerschaft bereits voll Dankbarkeit in Sicherheit.

Man erkennt das Agenturhäuschen der Köln-Düsseldorfer Dampfschiffahrtgesellschaft und im Hintergrund die Rheinbrücke (1934-1935).

6 Das Rheinufer (1920)

Die Rheinpromenade mit Blick nach Weißenthurm zeigt sich im [anuar 1920, trugerich und friedlich, bei abnehmendem Hochwasser. Tatsächlich jedoch fielen die Wassermassen bereits in den ersten Dezembertagen im jahre 1919 mit einer derartigen Wucht in die Stadt ein, daßVergleichbares nur aus der bis dahin schlimmsten Hochwassernot, im [ahre 1882, in Erinnerung kam.

7 Das Rheinufer (1919)

Eine sehr imposante Ansicht der Neuwieder Rheinpromenade ist in den Herbsttagen des Iahres 1919 dem Neuwieder Hoffotografen Hermann Koch gelungen. An diesem Tag hatte sich der Himmel bedrohlich mit dunklen Wolken zugezogen - sollte es bereits ein Vcrzeichen sein für das schreckliehe Hochwasser, das nur wenige Wochen spater in Neuwied einfiel?

8 Das Rheinufer (1920)

Das Hochwasser im [anuar des jahres 1920 in der heutigen DeichstraßelEcke SchloBstraße.

Im Bild ganz links ein Seitenflügel des Residenzschlosses, dann die Mennonitenkirche (1766-1768) folgend, daneben ein bûrgerliches Haus und schließlieh das Hotel 'Deutsches Haus'.

9 Das Rheinufer (1920)

Die heutige Deichstraße in Blickrichtung zur Schloßstraße.

Diese Ansicht starnrnt aus dern Iahre 1920 und wurde anfang Februar aufgenommen. An den Fassaden der Häuser läßt sich ausrnachen, daß das Wasser am sinken ist. In der Bildmitte das 'Haus Avizius' sowie das 'Haus Hobraeck'.

10 Das Rheinufer (1918)

Das Hochwasser des Iahres 1918 war in seinem Ausmaß nicht vergleichbar mit den Fluten des Folgejahres. Vor dem 'Haus Avizius' haben sich dem Fotografen zwei Boote mit Besatzung in Pose gestellt. Diese Männer fuhren von Haus zu Haus um die notwendigen Dinge zu besorgen, die man zum Leben benötigte; sie fuhren die Bürger zu Orten, an denen etwas erledigt werden mußte oder reparierten die durch die Flut beschädigten Häuser. Links im Bild ist das Hotel 'Zurn goldenenAnker' zu erkennen.

11 Das Rheinufer (1930)

Auf der Höhe des legendären Hotels 'Zum wilden Manrr' gelang diese Aufnahme im Frühjahr 1930 aus einem Nachen heraus in Blickrichtung der heutigen oberen Deichstraße. Die gewaltige Deichanlage (19281 93 1) sollte wenige Monate später fertiggestellt sein. Neben dem Hotel 'Zum wilden Manri', über der Kreuzung der Marktstraße gelegen, erkennt der Betrachter das 'Rhein-Hotel', das bis auf geringfügige Abänderungen bis heute erhalten ist.

12 Das Rheinufer (1930)

Hier ist der Rhein bereits so hoch gestiegen und das Wasser derart weit in die Stadt hineingeflossen, daß wiederholt der gesamte Handel zusammengebrochen war und alles Hab und Gut rettungslos den Fluten zum Opfer fiel, sofern man es nicht aus den unteren Geschossen hinauf in höher gelegene Stockwerke geschaffen hatte. In dem unteren Bilddrittel, etwa dort, wo sich der schwimmende Strauch befindet, ist die Grenze das reißenden Stroms auszumachen. Es fällt dem heutigen Betrachter sicherlich sehr schwer,

sich vorzustellen, unter welch enormen Belasrungen der Bürger seinerzeit zu leben hatte. Floß das Wasser nach wochenlangem Warten endlich langsam wieder ab, waren die zurückgeblie-

benen Schäden oftmals so groß, daß viele Familien und etliche Geschäftstreibende vor dem finanziellen Ruin standen.

13 Das Rheinufer (1920)

Auch wenn sich einige Straßenzüge scheinbar wiederholen, so ist doch eine jede Hochwasserfotografie ein Unikat an sich und zeigt das eine oder das andere Haus deutlicher oder weniger deutlich. Einem Wunsch betagter Neuwieder Bürger folgend, die sich noch ganz genau an die großen Nöte zu Hochwasserszeiten entsinnen, möge ein stellenweises Wiederholen gestattet sein. Auch möge gelingen, daß mancher Betrachter sein Geburtshaus, Wohnhaus oder Geschäftshaus wiederentdeckt. An dieser Stelle möchte ich Frau Hilt-

gens ganz herzlich beglückwünschen, wenn Sie ihr Geburtshaus in der heutigen Deichstraße ausgemacht hat! Ebenfalls im Bild das 'Haus Riedmann' .

14 Das Rheinufer (1920)

Ein gewagtes Unterfangen war es sicherlich, eine Aufnahme aus dem Strom heraus in Blickrichtung Rheinufer zu fertigen; in der Bildmitte sitzen gar einige Personen auf einem sogenannten Schwimmer.

In der Bildmitte nochmals das 'Rhein-Hotel' und im rechten Bildrand die im Volksmund bekannte 'Pillenburg'.

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