Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte

Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte

Auteur
:   Dieter Ziegelmeier
Gemeente
:   Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6371-2
Pagina's
:   124
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte'

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25 Die Schloßstraße (1882)

Fûr den Hoffotografen Hermann Koch präsentierten sich die Koblenzer Pioniere in ihren Nachen. Rechts im Bild, schemenhaft auszumachen, ein Seitenflügel des Residenzschlosses. Bis Ende 1 981 war das Wohnhaus hier rechts im Bild - noch erhalten; im jannar 1982 hat man mit den Abrißarbeiten begonnen. Ein altes Stück Neuwied mußte dem Fortschritt weichen. Ganz rechts im Bild die Restauration von Jakob Kallfelz.

26 Die Schloßstraße (1882)

Vor der Mennonitenkirche (1766-1768), SchloßstraBelEcke RheinstraBe, präsentiert sich im vorderen Nachen sitzend Seine Durchlaucht Fürst Wilhelm zu Wied als Steuermann in Begleitung der Koblenzer Pioniere, dem Hoffotografen Hermann Koch. Zwischen der Mennonnenkirehe und der Holzhütte im rechten Bildrand dureliblikkend, erkennt man den reiBenden Rheinstrom.

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27 Die Schloßstraße (1882)

Eine Kulisse im Hochwasser 1882 von besonderem Wert. Erinnert man sich doch daran, daß zum heutigen Tage sämtliche Häuser auf dieser Ansichtstafel nicht mehr vorhanden sind -lediglich einige Fassaden blieben erhalten. Im Vordergrund der Ansichtstafel am Steuer des Nachens Seine Durchlaucht Fürst Wilhelm zu Wied mit seinen beiden ältesten Söhnen Prinz Friedrich zu Wied (später Fürst Friedrich zu Wied) und Prinz Wilhelm (später Fürst Wilhelm vonAlbanien).

Im Hintergrund zeigt sich die Neuwieder Bürgerschaft

- dem Hochwasser zum Trotze - auf gekonnt zurechtgezimmerten Behelfsstegen.

28 Schloßstraße (1882)

Im Nachen rechts sitzend Seine Durchlaucht Fürst Wilhelm zu Wied in Begleitung von Bediensteten; links im Bild der vollständige, linke Seitenflügel des Residenzschlosses. Anstelle des Nachens führt heute ein behindertengerechter Aufgang zum Hochwasserschutzdeich.

29 Die Schloßstraße (1882)

Wiederholt eine Partie in der unteren Schloßstraße zu einem Zeitpunkt der Hochwasserwochen im [ahre 1882; auf einer zeitgenössischen Ansichtskarte dargestellt. Der Blickwinkel des Fotografen mag sich wiederholen - mir ist es an der Bürgerschaft der damaligen Zeit gelegen, die sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit erneut ins Bild brachte. Nachfahren - so denke ich - werden sicherlich den Einen oder Anderen Angehörigen wiederentdecken. In der Überzahl sind die Pioniere vertreten - sie leisteten beständig Schwerstar-

beit und waren unermüdlich für die Belange der Bevölkerung vor Ort.

Hoch ra er X en wied 1. 2. Schlossstrasse,

30 Die Schloßstraße (1919)

Die untere Schloßstraße im Hochwasser 1919 mit Blick zum Kaiserlichen Postamt, das - in der Hermannstraße gelegen - im oberen Teil die Schloßstraße beschließt. Auch hier stehen die Anwohner aufkleinen Behelfsstegen vor ihren Wohnhäusern, wartend, bis der nächste Nachen vorbeifährt, hält, und sich somit die Möglichkeit zur Mitfahrt ergibt.

31 Schloßstraße (1919)

Gegenüber dem Residenzschloß gelegen, etwa auf der Hóhe der Restauratien Karl Böcking, herrschte Aufregung. Die Aufmerksamkeit der Neuwieder Bürger galt nur einenAugenblick den Ambitionen des Fotografen - galt es doch, Hab' und Gut in Sicherheit zu bringen. Eigens aus dem, zu damaliger Zeit noch weit entfernt liegenden Rengsdorf, war Hermann Rüdig, Fuhrgeschäftsinhaber, nach Neuwied geeilt, um dort tatkräftig mit anzupacken wo er gebraucht wurde.

32 Die Schloßstraße (1926)

In der unteren Schloßstraße steht das Wasser im Erdgeschoß bald bis zur Decke. Rechts im Bild kann man die Aufschrift des Schaufensters noch entdecken: 'Erfrischungsraum', daneben 'Speiseraum' . Auch hier legt der Nachen an und versorgt die Bürgerschaft mit dem Nötigsten - wer dringliehst persönliche Erledigungen hatte, stieg über die Leiter in das Boot und fuhr mit.

33 Die Schloßstraße (1926)

Ein kûhler Februarvormittag in der mittleren Schloßstraße. Im zweiten Haus auf der rechten Seite befand sich die Maschinenhandlung von Salomon Mannheimer, ganz links im Bild das im Iahre 191 0 gegründete Fleischereigeschäft van Karl Endris in der Schloßstraße Nummer 32, daneben das 1923 gegründete Café von Karl Sehl in der Schloßstraße Nummer 34. Nimmt der Betrachter die Lupe zur Hand, erkennt er die emsige Betriebsamkeit der Bürger mit all den kleinen oder großen

Umständen, die es zu Hochwasserszeiten zu meistern galt.

34 Die Schloßstraße (1920)

[edern Neuwieder Bürger ist das Hotel 'Drei Schweizer' ein Begriff In der Schloßstraße Nr. 52, Ecke Luisenplatz gelegen, nahm dieses Gebäude im Erdgeschoß das gleichnamige Restaurant 'Drei Schweizer' , Inhaber Fritz Seuser, auf; die darüberliegenden Stockwerke dienten damals Wohnzwekken.

Mit Bliek in Richtung 'Kaiserliches Postamt' zeigt sich eine triste Hochwasserszenerie im Jahre 192 O.

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