Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte

Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte

Auteur
:   Dieter Ziegelmeier
Gemeente
:   Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6371-2
Pagina's
:   124
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Neuwied am Rhein als die Stadt noch keinen Deich hatte'

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

35 Die Schloßstraße (1926)

Die obere Schloßstraße auf der Höhe der damaligen 'Fuhrhalterei' des Kaufmanns Meyer sowie links im Bild die Marktkirche (1899-1903). Auf Anhieb läßt sich ausmachen, daß bis auf die Häuser im linken Bildrand - sämtliche anderen Gebäude aus dem heutigen Stadtbild verschwunden sind; sie mußten dem Fortschritt weichen.

36 Die Schloßstraße (1920)

Auf der Höhe des 'CasinoHauses' (1825126), heutiges 'Heimathaus' , zeigt sich die obere Schloßstraße im Hochwasser, Frühjahr

1920, in Blickrichtung Rheinufer. Das vierte Haus rechts irn Bild, in der Schloßstraße Nr. 66 gelegen, ist das 1894 von dem Kaufmann H. Dippel gegründete 'Rheinische Musikhaus' , ganz links im Bild, in der Schloßstraße Nr. 76, befand sich das Lagergebäude (Kolonialwaren, Kaffee-, Malz- und KomkaffeeRösterei) der Gebrüder ]ulius und Alfred Falkenburg. Der im Iahre 1846 ge-

gründete Geschäftssitz der Gebrüder Falkenburg befand sich allerdings in der Mittelstraße Nr. 88.

37 Die Mittelstraße (1920)

Das Hochwasser in der oberen Mittelstraße im [anuar 1920. Links im Bild, Mittelstraße Nr. 68, das Kaufhaus von Philipp Stehle und im Hintergrund die katholische Kirche. In der Bildmitte entdeckt man einen Bürger auf einer Leiter stehend. Er ist wohl aus dem voll besetzten Nachen -links im Bild ausgestiegen, erkennt man doch, daß sich der Nachen in Richtung Luisenplatz fortbewegt.

38 Die Mittelstraße (1920)

Der geneigte Betrachter der 'alten Neuwieder Ansichten' möge mir verzeihen, daß sich die Abbildung der vorangegangenen Seite 'fast' wiederholt; nur im direkten Vergleich sind die beiden betagten Fotografien sehr interessant! Ganz deutlich erkennt man die Holzleitem, die so lang beschaffen sein mußten, daß sie bis hinauf in den ersten Stock der Wohnhäuser reichten denn ein Betreten durch die gewohnte Hauseingangstür war für eine Weile nicht möglich, hatte das Wasser ja

längst das Erdgeschoß bis in die letzten Winkel durchflutet.

39 Die Mittelstraße (1920)

Das Hochwasser zieht sich nur langsam aus der Stadt zurück. Man erkennt in der Bildmitte, daß der Bereich der oberen Mittelstraße nicht mehr unter Wasser steht - Fußgänger sowie ein Fuhrwerk sind zu erkennen. Diese zeitgenössische Fotografie entstand in der mittleren Mittelstraße, auf der Höhe des Schirmgeschäftes van August Ellenberger. Am oberen Ende der MittelstraBe, dort, wo sie auf die Hermannstraße stößt, mußten die Baumgruppen dem heutigen Metropol- Theater weichen.

40 Die Mittelstraße (1920)

Diese Aufnahme ist wohl aus einem Nachen heraus entstanden und präsentiert - vom oberen Ende der Mittelstraße gesehen - den gesamten Straßenzug in Richtung Rheinufer. Der aufmerksame Betrachter entdeckt ganz links im Bild das Straßenschild mit der Aufschrift 'Mittelstraße' . Rechts im Bild erkennt man reges Treiben der 'Männerschaft' vor einem Zigarrengeschäft, rauchend und gesellig umherblickend. Diese Fotografie muß in den Morgenstunden entstanden sein, denn ebenfalls rechts im Bild entdeckt man, daß

ein Bündel Zeitungen noch 'ausgefahren' werden muß. In der Mittelstraße 93 gelegen, links im Bild, daß Geschäft von W Aron und das übernächste Haus, die Kolonialwarenhandlung van

Carl Witzky, in der Mittelstraße Nr. 97.

41 Die Mittelstraße (1920)

Ein Blickfang in der oberen Mittelstraße in Richtung des Luisenplatzes. Dem interessierten Betrachter entgeht nicht, daß einige Häuser auf dieser Ansicht im heutigen Stadtbild nicht mehr vorhanden sind. Die Wohnund Geschäftshäuser wurden im Zuge der Zeit umgestaltet oder modernisiert - ständig den neuesten Anforderungen angepaßt. Einige Gebäude retteten sich lediglich als 'erhaltenswerte Fassade' hinüber in unsere heutige Zeit. Am unteren Ende der Ansicht befindet

sich heute das Schuhhaus Lahr - im Bereich der MittelstraßelEcke Luisenplatz.

42 Die Mittelstraße (1919)

Die Hausbewohner stellten sich interessiert in Pose, als dem Fotograf im Dezember des [ahres 1919 diese Aufnahme gelang. In der oberen Mittelstraße gelegen erkermt man das Kaufhaus La Porte. Viele Geschäftsinhaber waren gehalten, ihre Schaufensterfronten zusätzlich mit breiten Holzblanken zu sichern. Ging es doch darum, zu aller Not die das Hochwasser mit sich brachte, nicht auch noch einen totalen Glasbruch zu riskieren, wenn die Nachen - oftmals bei Nacht - waghalsige Manöver veranstalteten; aber auch

das Treibholz und manch anderer Unrat konnten Gefahr bedeuten.

43 Die Mittelstraße (1920)

Auf der Rückseite dieser Fotografie steht geschrieben: 'Neuwied, im Hochwasser, am 4. jannar 1920: Aus Blickrichtung Luisenplatz in die obere Mittelstraße zeigt sich dem genauen Betrachter - man muß schon eine Lupe zur Hand nehmen das an diesem Tage ein reger Betrieb herrschte. Vor der Drogerie von R. Troost wurden die zu Hochwasserzeiten typischen Behelfssteege errichtet, das voll besetzte Boot nimmt Kurs in Richtung Kaffee- und Dörrobstgeschäft Meschers. Im Hintergrund des Bildes können sich die Bürger wieder

'trockenen Fußes' fortbewegen - eine Kutsche ist ebenfalls auszumachen.

44 Die Mittelstraße (1919)

Aus Blickrichtung der Kaffee- und Dörrobsthandlung Meschers, Ecke Mirtelstraße/Luisenplatz (heute Brustolon), zeigt sich die rechte Straßenseite der oberen Mittelstraße. Rechts im Bild die Drogerie 'Zum goldenen Kranz' von Rudolf Troost - heute das Schuhhaus Lahr.

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek