Nidderau in alten Ansichten

Nidderau in alten Ansichten

Auteur
:   Maria Giehl und Frank Eisermann
Gemeente
:   Nidderau
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5537-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nidderau in alten Ansichten'

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19. Um die Bahnlinie Hanau-Friedberg fertigzustellen, wurde der Bau einer Bogenbrücke bei Heldenbergen notwendig. Während der Bauarbeiten geschah am 8. November 1879 ein großes Unglück. Die Wetterauer Zeitung berichtet: 'Acht Arbeiter sind todt und vier verwundet.' Mit größerem Sicherheitsaufwand wurde der Bau dann vollendet. Dieses Foto dokumentiert den Stand der Technik dieser Zeit. Es wurde nach der Einsturzkatastrophe aufgenommen.

20. Diese alte Postkarte aus dem Jahr 1914 zeigt die interessantesten Straßenansichten des Dorfes Ostheim . Im Bild unten links ist das Hofhaus aus dem Jahr 1596 abgebildet. Hier hatte wahrscheinlich der frühere herrschaftliche Verwalter seinen Wohnsitz. Im stattlichen Tor des Hofhauses befindet sich eine Maske mit dem Wappen der Familie Herpfer. Ihr war 1699 von dem Hanauer Grafen das Schäferlehen in Ostheim und Windecken übertragen worden.

21. Der Fotograf ist im Dorf. Das Foto aus den zwanziger Jahren hält eine malerische Szene fest. Neben dem kleinen Fachwerkhaus in Ostheim , das wahrscheinlich ein 'Schäferhaus' war, haben sich die Anwohner mit ihren Kindern zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Daneben flattert die Wäsche im Wind. Ein Pferdefuhrwerk und ein Mann mit Schubkarren kommen die Straße entlang. Dieses Bild vermittelt dem Betrachter einen Einblick in das Dorfleben jener Zeit.

22. Das Bild von der Hintergasse in Ostheim wurde uin 1920 aufgenommen. Heute trägt sie den Namen Sepp-Herberger-Straße, benannt nach dem ersten Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die für unsere Region typischen Sandsteintreppen sind am Vordereingang des traufenständigen Hauses im Bildvordergrund zu erkennen.

23. Der Windecker Weg in Ostheim ist ebenfalls eine Dorfstraße wie aus dem Bilderbuch. Die einfach konstruierten, fast alle giebelständig zur Straße hin stehenden Fachwerkhäuser bestimmen den Charakter der Dorfstraße.

24. Wenn auch die Bildqualität zu wünschen übrig läßt, haben wir für dieses Foto dennoch einen Platz in den 'Nidderauer Ansichten' reserviert. Es zeigt das Anwesen in der Hintergasse 17a (heute SeppHerberger-Straße) und zugleich eine der ältesten Hausansichten Ostheims. Vor dem Haus steht ein eisenbereifter Ackerwagen, im Hintergrund links ist ein Teil des Schuppens zu erkennen.

25. Das für die damalige Zeit stattliche Bauernhaus in der Windecker Straße in Ostheim wurde um 1925 fotografiert. Auf niedrigem Steinsockel aufgestockt stand das Fachwerkhaus mit Schwelle , Rahmholz, Pfosten und Mannkonstruktion. Es war eine typische hessisch-fränkische Hofanlage.

26. Dorffeste wie die Kirchweih waren in der damaligen Zeit besondere Ereignisse. An ihnen nahm die gesamte Dorfbevölkerung teil. Die Kirchweih dauerte in der Regel drei Tage. Ausgelassenheit dominierte. Von den 'Kerbburschen' wurde ein Kirchweihbaum aufgestellt, häufig fand auch ein Umzug statt. In den Wirtschaften wurde zum Tanz aufgespielt, es wurde gegessen und getrunken. Die Kinder bekamen für die Spielbuden ihr 'Kerbgeld' . So ähnlich wird es auch auf der 'Kerb' in Ostheim gewesen sein, wo dieses Foto aufgenommen wurde.

27. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Dörfer unserer Region mit Strorn, Gas und Wasser versorgt. Was heute die Maschinen erledigen, mußte damals von einer Vielzahl von Arbeitern mit Schippe , Spaten und Pickel getan werden. Unser Foto zeigt die Arbeiter beim Erdaushub im Bereich Mühlgraben, Mittelgasse und Hintergasse in Ostheim,

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28. Auf der Ansichtskarte mit 'Gruss aus Erbstadt' aus dem Jahr 1914 sind neben einer Gesamtansicht des Dorfes das Schaubach'sche Gasthaus und das Kriegerdenkmal abgebildet. Der Name Erbstadt wird erstmals im Jahr 1237 als 'Erpestat' erwähnt. Im Mittelalter gehörte das Dorf zum Amt Windekken; die kirchlichen Abgaben mußten an das Kloster Ilbenstadt entrichtet werden.

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