Nidderau in alten Ansichten

Nidderau in alten Ansichten

Auteur
:   Maria Giehl und Frank Eisermann
Gemeente
:   Nidderau
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5537-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nidderau in alten Ansichten'

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29. Die Kirche in Erbstadt ist ein besonders schlichtes Bauwerk. Sie wurde 1744 als einfacher Saalbau mit Haubendachreiter errichtet. Das Foto zeigt eine Aufnahme der Kirche aus den dreißiger Jahren.

30. Von der Bönstädter Chaussee aus wurde dieser Bliek auf Erbstadt festgehalten. Die großen Gebäude rechts sind der Pfaffenhof. Wie die Naumburg gehörte auch der Pfaffenhof zur Propstei des Klosters I1benstadt. Der Einfluß des Klosters aus das Dorf, das hohe Abgaben an Ilbenstadt zu entrichten hatte, war sehr groß.

31. Das Foto zeigt das Herrenhaus des Pfaffenhofes. Es ist bruchsteingemauert. In ihm wohnte der Verwalter des I1benstädter Klosters. Im Pfaffenhof fand bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts am 2. Januar eines jeden Jahres das 'Kohlengericht' statt. Örtliche Sünder konnten hier ihre Unschuld beweisen, indem sie ihre Hände über ein Holzkohlenfeuer hielten. Wer mit heiler Haut davon kam, wurde freigesprochen. Im Jahr 1923 wurde das Gebäude von der Gemeinde gekauft. Es präsentiert sich noch heute in gleicher Ansicht.

32. Zu Beginn der dreißiger Jahre wurde der Bliek auf das Gemeindehaus in Erbstadt fotografisch festgehalten. In diesem gemeindeeigenen Haus wohnten oft Bürger, die weder eigenes Haus noch eigenen Besitz hatten.

33. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1910 zeigt die alte Schule von Erbstadt in der Hauptstraße. Das Gebäude besteht heute noch; es wird als Kindergarten genutzt. Eine Schule hat Erbstadt heute nicht mehr. Die Kinder besuchen in Heldenbergen den Unterricht.

34. Die Untergasse in Erbstadts altem Ortskern war für die damalige Zeit eine recht breite Dorfstraße. Das Foto wurde im Jahr 1930 aufgenommen.

35. Im Jahr 1928 wurde diese Straßenidylle in Erbstadt fotografisch festgehalten. Sie zeigt die Eulsgasse mit ihren giebelseitig zur Straße hin stehenden Fachwerkbauten. Die Häuser auf der linken Straßenseite haben alle einen kleinen Vorgarten.

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36. Die Hainrnühle, in alten Urkunden die 'Römermühle' genannt, war im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für die Schulklassen aus der Umgebung, und am Wochenende ein Rastplatz für Wanderer. Bis zum Zweiten Weltkrieg war sie ein Ausflugslokal. Die Hainmühle gibt es auch heute noch. Sie liegt unterhalb der Naumburg.

37. Das Foto zeigt die aufgelassene Toreinfahrt der Naumburg in den dreißiger Jahren. Die Zeichnung der Naumburg im Naumburger Salbuch von 1514 ist das älteste uns bis heute bekannte Bild eines Gebäudes in der Nidderauer Region. Dort ist nachzulesen, daß die Burg um 1035 Benediktinerkloster war. Das Kloster wurde im 16. Jahrhundert im Zuge der Reformation aufgelöst und zerstört. Die nicht gänzlich geklärten Besitzverhältnisse führten immer wieder zu Auseinandersetzungen, die als 'Naumburger Fehde' in den Geschichtsbüchern Eingang fanden. In den Jahren 1750 bis 1754 ließ der Landgraf Georg von Hessen- Kassel an die Stelle des ehemaligen Klosters ein Sommerschloß errichten. Der Wappenlöwe auf dem Bild hält im Schild das Wappen von Hessen-Kassel. Heute wird die Naumburg als Tagungsstätte genutzt.

Gruss aus Eichen a. d. Nidder

38. Die Postkarte aus dem Jahr 1906 zeigt eine Gesamtansicht des Dorfes Eichen an der Nidder. Die gemauerte Nidderbrücke am Ortsteingang wurde zu Beginn unseres Jahrhunderts fertiggestellt - für die damalige Zeit durchaus ein technisches Bauwerk, auf das die Eichener stolz waren. Rechts daneben ist ein Foto des 1905 errichteten Bahnhofes zu sehen.

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