Nidderau in alten Ansichten

Nidderau in alten Ansichten

Auteur
:   Maria Giehl und Frank Eisermann
Gemeente
:   Nidderau
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5537-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nidderau in alten Ansichten'

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59. Im Winter wurde das Nutz- und Brennholz geschlagen. In Rotten zogen die Holzmacher in den Wald. Das Holz wurde im gemeindeeigenen Wald oder im Stadtwald im Auftrag geschlagen. Handwerkszeug waren zweihändige 'Schrot- und Drombsägen' sowie Beile. Das Foto zeigt eine Holzmaeher-Rotte um 1930.

60. Die schnell wachsenden Industriezentren im Rhein-Main-Gebiet wiesen immer neue Baugebiete aus. Aus dem heutigen Nidderau verdienten viele ihr Geld als Maurer, Verputzer und Zimmerleute am Bau in den Städten Frankfurt, Hanau und Offenbach. Auf dem Foto, aufgenommen zu Beginn der dreißiger Jahre, stellen sich in einer Arbeitspause Bauarbeiter aus unserer Region zu einem Gruppenbild auf.

61. In der Schmiede 'Jost' in Eichen gab es immer viel zu tun. Pferde und Kühe mußten beschlagen, die Wagenräder der Holzfuhrwerke erneuert und Handwerkszeug wie Spaten, Gabeln, Pflüge und Eggen repariert werden. In der Esse brannte immer das Feuer. Die Fotoaufnahme stammt aus der Zeit vor 1914.

62. Das Foto von der Metzgerei Wörner in der Obergasse wurde um 1930 aufgenommen. Die Außenansicht des Hauses mit dem Laden ist bis heute erhalten geblieben.

63. Auf jedem Bauernhof wurde ein- bis zweimal im Jahr für den Eigenbedarf geschlachtet, meist zwischen Oktober und März. Die Feldarbeit war getan, man brauchte das Vieh nicht den Winter über durchfüttern und zudem ließen sich in der kälteren Jahreszeit Fleisch und Wurstwaren besser aufbewahren. Der Schlachttag selbst war ein Festtag, auch für Verwandte und Nachbarn . Der Hausmetzger kam, schlachtete, zerlegte das Vieh, meist ein Schwein, und verarbeitete es bis zur fertigen Wurst. Die beim Wurstkochen entstandene Suppe kam als 'Worschtsupp' auf den Tisch. So war es sicher auch 1930 bei der Hausschlachtung bei Walter Schäfer in Eichen, als dieses Foto aufgenommen wurde. Links im Bild ist der Metzger Heinrich Wörner zu sehen.

64. So präsentierte sich die Bahnhofswirtschaft Wörner ('Eichener Fritz') in den dreißiger Jahren. Ihr Erscheinungsbild hat sich bis heute wenig verändert. Nur der frühere straßenseitige Eingang wurde vermauert. Der Zugang zur Wirtschaft führt über den Hof. Die ehemalige Bahnhofstraße, in der die Gaststätte steht, heißt seit 1973 Niddertalstraße.

65. Das Bild zeigt eine alte Ansicht der Bäckerei Bär in der ehemaligen Bahnhofstraße. Heute heißt die Bäckerei Reichhold, die Straße wurde 1973 in Niddertalstraße umbenannt. War es bis Ende des 19. Jahrhunderts noch üblich, sein Brot und den feiertäglichen Kuchen selbst zu backen, übernehmen diese Aufgabe dann zunehmend die Eichener Dorfbäcker.

66. Stolze Fahrradbesitzer in weiblicher Begleitung. Dieses Foto wurde um 1900 aufgenommen. Bekannt sind uns heute nur noch die Namen von Wilhelm Otto Wörner und Margarete Laubach (links) sowie von Elise Wörner und Heinrich Laubach (rechts), alle aus Eichen.

67. Das Originalfoto von Fritz Raab zeigt Mitglieder des Arbeiter-Radsportvereins in Eichen um 1925. Wie alle SPD-nahen Vereine wurde auch der Arbeiter-Radsportverein mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verboten und aufgelöst.

68. Mit der Anbindung des Dorfes Eichen an die Bahnlinie nach Frankfurt und Hanau im Jahr 1905 und bedingt durch das große Arbeitsangebot dieser Industriezentren gründeten die klassenbewußten Arbeiter auch im Dorf sehr schnell ihre Vereine, die sich von den bisher bestehenden Vereinen der Bauern abgrenzen. In den Dörfern der Region gab es bald eine ganze Reihe von Arbeitersportvereinen. Auf dem Waldsportplatz in Eichen präsentierte sich die Riege des Arbeiterturnvereins auf dem Barren.

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