Nidderau in alten Ansichten

Nidderau in alten Ansichten

Auteur
:   Maria Giehl und Frank Eisermann
Gemeente
:   Nidderau
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5537-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nidderau in alten Ansichten'

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69. Der ursprünglich aus England kommende und zuerst in den Arbeiterwohngebieten ausgeübte Fußballsport hatte bald nach dem Ersten Weltkrieg auch in der heutigen Nidderauer Region eine breite Anhängerschaft. Insbesondere auf die jungen Leute übte der Sport große Faszination aus. Aus Eichen zog Sonntag für Sonntag eine große Schar zu den Fußballspielen in die Nachbargemeinden, bis es dann Ende der zwanziger Jahre in Eichen selbst zur Gründung von zwei Fußballvereinen kam, dem des Arbeiterturnvereins und dem der Turngemeinde. Unser Bild zeigt die Mannschaft der Turngemeinde vor 1930.

70. Ein Kostenvoranschlag der Firma Bach in Windecken vom 4. Mai 1839 über 'nöthige Reparaturen an der Eicher Feuerspritze' gibt den ersten Hinweis auf das Bestehen einer Feuerwehr. Damals war die Brandbekämpfung durch Feuerverordnung festgelegt, wonach jeder Einwohner bei der Brandbekämpfung zu helfen hatte. Ein Feuerwehrverein im heutigen Sinne wurde am 1. August 1925 mit der Freiwilligen Feuerwehr Eichen gegründet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs galt es vor allem, die recht desinteressierte Jugend für die aktive Brandbekämpfung in der Feuerwehr zu interessieren. Schon in den fünfziger Jahren hatte die Freiwillige Feuerwehr wieder eine große Anzahl von Aktiven und konnte bei internationalen Leistungswettkämpfen große Erfolge erringen. Das Foto zeigt die Feuerspritze aus dem Jahr 1925.

71. Bereits 1842 wurde in Eichen der Gesangsverein Concordia gegründet. Er ist einer der ältesten Gesangsvereine unserer Region und feierte 1992 sein 150jähriges Bestehen. Unser Bild zeigt die Mitglieder der Concordia anläßlich einer feuchtfröhlichen Herrenpartie in typischer fotografengerechter Pose mit Strohhut und dunklem Bier. Das Foto wurde im Jahr 1905 im Garten der Bahnhofswirtschaft aufgenommen.

72. Der letzte Ortsdiener von Eichen, Heinrich Mörschel, zieht die Kirchturmuhr auf. Bis zum Jahr 1986 mußte die Turmuhr der evangelischen Kirche in Eichen noch von Hand aufgezogen werden. Diesen Dienst versah Heinrich Mörsche!. Bis in die fünfziger Jahre gehörte es außerdem zu seinen Aufgaben als Ortsdiener , wichtige Bekanntmachungen mit der Glocke auszuschellen und zu verkünden.

73. Buben des Jahrgangs 1905 in den für die damalige Zeit typischen kurzen Hosen und Schirrnmützen. Wer kann sich heute noch an den einen oder anderen von ihnen erinnern? Es sind, von links:

Heinrich Wörner, Heinrich Mörschel, Heinrich Kriegsmann, Heinrich K. Mörschel, Friedrich W. Wörner, Heinrich Adam, Wilhelm Heppner und Wilhelm Jost, alle aus Eichen.

74. Die Konfirmanden des Jahrgangs 1908/09 haben sich anläßlich ihrer Konfirmation im Jahr 1923 zum Gruppenbild aufgestellt. In ihrer Mitte ist Lehrer Seyb zu erkennen. Der Heimat- und Geschichtsverein Eichen, der das Bild zur Verfügung stellte, hat die Konfirmandenfotos bis in die heutige Zeit vollständig gesammelt. Das älteste Foto stammt aus dem Jahr 1910.

75. Der erste Lehrer, der in Eichen mit dem Schreiben einer Schulchronik begann, war Lehrer Stoppel. Die erste Eintragung datiert vom 15. Oktober 1872. Bis zur Jahrhundertwende gab es in Eichen zwei Schulklassen und zwei LehrersteIlen. Das Einkommen der ersten LehrersteIle betrug 1873 jährlich 622,48 Mark; hinzu kamen Einnahmen aus der Gemeinde- und Kirchenkasse für geleistete Dienste, außerdem Naturalien von jedem Ortsbürger sowie der Ertrag aus den Schulgütern. Im Schuljahr 1873174 besuchten 120 Schüler den Unterricht, davon 54 die Ober- und 66 die Unterklasse. Nach 53 Dienstjahren trat Lehrer Stoppel 1906 in den Ruhestand. Unser Foto zeigt ihn mit seinen Schülern der Jahrgänge 1875-1878.

76. Die Hochzeit von Jean Reichhold und Sofie Guth aus Eichen war der Anlaß für dieses Foto. Vor dem Anwesen Guth in der Obergasse stellte sich die Hochzeitsgesellschaft dem Fotografen zur Schau.

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