Niederkrüchten in alten Ansichten

Niederkrüchten in alten Ansichten

Auteur
:   Manfred Jülicher
Gemeente
:   Niederkrüchten
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1721-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Niederkrüchten in alten Ansichten'

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49. Ganz links ist das Anwesen Banritz mit dem anschließenden Wohnhaus Meuters. Rechts ist der Linskens Hof in Birth (1919). An der Scheune links stehen Maria Meuters, verdeckt im Hintergrund Gertrud Meuters, links neben dem Ochsen der Knecht des Hofes, davor Maria Banritz, auf dem Ochsen Mathias Banritz mit dem Bruder des Knechts, neben dem Ochsen Heinrich Banritz mit den Gebrüdern Mathias und Willi Meuters. 1m Hintergrund der Scheunenwand hängen die heute kaum noch bekannten 'Holzschleifen' , um die Ackerfurchen zu schleifen.

50. Von Nordwesten aus sieht man über das 'Schleekbachtal' und das 'Lindbruch' auf die Kirche St. Bartholomäus Niederkrüchten. Die im Bild vor der Kirche gelegenen Häuser sind einem modernen Wohnhaus an der heutigen Rathausstraße gewichen, das vormals Mathias Beekers gehörte. Damals hießen die hier gelegenen Häuser noch 'Brokerhausen' .

51. Von der Spitze des Kirchturms St. Bartholomäus Niederkrüchten aus entstand dieses Photo. Es zeigt einen Bliek auf das um die lahrhundertwende erbaute Krankenhaus Niederkrüchten. Hinter dem Krankenhaus und dem Friedhof steht heute die Ortschaft 'Platzbruch' . Die Feldparzellen hinter dem Krankenhaus sind heute ebenfalls gänzlich mit Häusern bebaut. Das Krankenhaus selbst wurde 1973 abgerissen.

52. Die Krankenhauskapelle mit dem kostbaren Altaraufsatz wurde am Allerheiligenfest 1899 nach der Einsegnung des St. Josef Krankenhaus der 'Genossenschaft der armen Dienstmägde Christi' übergeben. Die feierliche Segnung des Grundsteines erfolgte am 21. August 1898 unter Beteiligung zahlreicher Pfarrangehöriger durch Pfarrer Demen, der von 1887 bis 1900 in Niederkrüchten als Pfarrer tätig war. Beim Abbruch des Krankenhauses mußte die hier abgebildete Kapelle dem Neubau eines Kindergartens ebenfalls weichen.

53. Die Unterkunft der 'Jörissen Bell' in Silverbeek steht beispielhaft für hunderte ähnlicher Wohnungen der ärmeren Niederkrüchtener Landbevölkerung des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Rechts neben dem Eingang ist die von der französischen Besatzung angeordnete weiße 'Identitätstafel' , auf der die Hausbewohner ihre Namen zu zeichnen hatten. 1957 wurde an dieser Stelle die Werkstatt des Schreinermeisters Heinrich J örissen gebaut, nachdem 1943 das hier abgebildete Haus durch Bomben völlig zerstört worden war.

54. Vor dem Haus Meuters (links, heute Cox) ist die für den Niederkrüchtener Raum typische 'Rübenmiete'. 1920 war unmittelbar hinter der 'Rübenmiete' noch das 'Pötthüske', die damalige überdachte Brunnenanlage zur Wasserversorgung. Die Lichtmasten im Hintergrund wurden 1911 als erste in Niederkrüchten installiert. Die Kinder im Vordergrund sind von links: Mathias und Maria Banritz ('vor der Miete"), Josef Thissen, Willi Meuters, Johannes Marps, Alex Thissen, Lorenz Wassen, Mathias Meuters, Johannes Drießen. Im Hintergrund stehen Tochter Maria Meuters mit Mutter Gertrud, daneben Theres Paschmanns ('Linskens Gruet').

55. So sah die heutige Bundesstraße 221 in den zwanziger Jahren aus. Die Häuser zur Linken bis zu dem parkenden Lastwagen gehörten zum Bauernhof Welters (heute Konsum). Daran schloß sich die Brauerei Mathias WeIters an (heute Schuhhaus Neumann und Textil Forger). Vorne rechts erscheint das alte 'Bronkhorst Haus', dahinter das aIte 'Wallrafen Haus'. Das nächste Haus hinter der Gartenparzelle mußte dem Neubau der heutigen Apotheke weichen.

56. Vor der Bäckerei und Wirtschaft Heinrich Smets steht das Wachhaus der belgischen Besatzungstruppen in Niederkrüchten, die hier bis 1921 einquartiert waren. Links neben der Bäckerei ist das 1839 erbaute Haus des Schreinermeisters Johann Jansen (später Heinrich Jansen). Var den belgischen Soldaten stehen van links Gustav Gotzen, Alois Michiels und Paul Müllers. 'Klornpe' war das hierorts übliche Schuhwerk. Die Häuser an der damaligen Dorfstraße (heutige Bundesstraße 221) mußten Neubauten weichen.

57. Vor der Kirche St. Bartholomäus steht ein für die Niederkrüchtener Gegend typisches Haus, das früher (1922) von der Familie Derix, später von Klingen bewohnt wurde.

58. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das heutige Forsthaus Ritzrode als Bauernhaus errichtet und für die Schafhaltung genutzt. Um die Jahrhundertwende diente es als Forsthaus zur Verwaltung der 'Gräflich Schaesbergschen Waldungen'. 1924 war Willi Reul hier Förster, neben ihm stehen seine Frau und ganz links der Leinenkaufmann Klemens Wallrafen.

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