Niederkrüchten in alten Ansichten

Niederkrüchten in alten Ansichten

Auteur
:   Manfred Jülicher
Gemeente
:   Niederkrüchten
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1721-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Niederkrüchten in alten Ansichten'

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59. Im Jahre 1925 standen hinter dem Haus Riek (im Vordergrund ganz rechts) die Marienkapelle (leicht verdeckt), das 'Spötehüske' (Spritzenhaus der Feuerwehr), die Niederkrüchtener Volksschule (Mittelklasse drei und vier) und das alte Haus Mertens. Zwischen dem Spritzenhaus und der Schule fließt - gekennzeichnet durch die Eisengeländer beiderseits der Straße - die 'Lütterbeek' von Oberkrüchten kommend zur Schwalm. Hinter dem Spritzenhaus und der Schule war die Unterklasse der Volksschule und die Wohnung des Niederkrüchtener Polizisten Peter Schreinemacher untergebracht. Heute ist rechts der Straße der 'Parkplatz Lindbruch' .

60. Vorne links vor der Hecke neben dem alten 'Niederkrüchtener Marktplatz' war die 'Bleek' (Wäschebleiche). Das Gestrüpp im schilfigen Sumpf rechts hieß die 'Groatz', ein Graben, in dem sich die Abwässer der umliegenden Häuser sammelten. In diesem Teil des 'Lindbruchweihers' endete der Fluß des 'Schleekbaches'.

61. Nur der Kirchturm und das Haus davor sind aus der Häuserzeile von 1928 noch erhalten. Das zweite Haus links mit dem Treppenaufgang wurde zugunsten eines Parkplatzes abgerissen. Das Haus vorne rechts war die Gemeindeverwaltung der 'Altgemeinde Niederkrüchten'. Auf dem heutigen Parkplatz davor stand das 1944 durch Bomben zerstörte Gasthaus 'Zum Schwan', in dem seit der Jahrhundertwende zum Tanz aufgespielt wurde. Im Mittelpunkt des Bildes steht das sogenannte 'braune Haus', dessen ursprüngliche Lehmwände später verklinkert wurden. Im 3. Reich war hier das Rathaus. Bei der Begradigung der alten Hauptstraße (B 221) wurde das Haus abgerissen.

62. Vor dem vor dem Ersten Weltkrieg errichteten Molkereigebäude in Niederkrüchten (heutige Hochstraße) nahm 1929 König Heinrich Mühlenbroich (mit Schützensilber) die 'Parade' ab. Rechts neben dem 'König' stehen Franz Roosen, der von 1924-1927 Beigeordneter und von 1927-1933 Ehrenbürgermeister von Niederkrüchten war (Nelke im Knopfloch), Mathias Hommen (Zylinder und schwarzer Mantel) und 'Königsadjutant' Peter Heepen. Heute ist die Molkerei beiderseits der Hochstraße in neuen Räumen untergebracht.

63. Im Jahre 1928 war das Ortsbild von Gützenrath noch völlig von den 'Brernpter Tonwerken' geprägt, Geschäftstüchtige Landwirte von Niederkrüchten bauten rund um und in Niederkrüchten um die Jahrhundertwende die ersten modernen Dachziegelfabriken. Bereits nach dem Dreißigjährigen Kriege nutzte man die riesigen Tonvorkommen dieser Gegend, um die wiederherzustellenden Häuser statt mit dem sonst üblichen Rieddach nun mit einem Ziegeldach zu versehen. Nach dem großen Brand vom 14. Mai 1963 blieben lediglich die beiden Schornsteine erhalten und eine Halle, die dem Reiterverein des Ortes zur Unterstellung der Reitpferde dient.

64. In dem hier abgebildeten Gebäudekomplex der Brempter Tonwerke ist vorne rechts das Kesselhaus und die Schlosserei. In der viergeschossigen Anlage hinter den Schornsteinen sind im unteren Teil zu ebener Erde die 'Ringöfen' untergebracht. Darüber liegen auf drei Etagen verteilt die 'Trockenräume'. Die an den Tonwerken vorbeiführende Straße ist die frühere Bundesstraße 221, die durch den Bau einer Umgehungsstraße zur Gemeindestraße abgestuft wurde.

65. Auf dem Bild setzen die Arbeiter Moos, C1ancet (t), Peters (t) und Wahner per Hand die Ziegel in den Ringofen der Brempter Tonwerke ein, Dieser Ofen, der ein Fassungsvermögen von dreißig Kammern à siebentausendfünfhundert Ziegeln hatte, war damals der älteste Ringofen seiner Art im Rheinland. Von oben wurde die Kohle in den zugemauerten und mit Ziegeln voll gestapelten Ofen geschüttet und die Feuerung reguliert.

66. Fräulein Erna (links) betreute 1929 den Niederkrüchtener Kindergatten. Hinten stehen Anneliese und Edith Welters. Frdi und Elisabeth Kern, Bärbel und Albreeht Wolters, Paul J ans, Roland Heckers, Willi Wolters, J osef van Kessel, Paula Cüsters, Helene van Kessel, Trude Lamertz und Martha Houben; in der Mitte Maria Hommen, Irrngard Goertz, Hans Michiels, davor Willi Gansweit. Martin Leven, Irmgard Riek, Anni Leven, Marlies Riek, Leo Leven, unbekannt, Kläre Wallrafen, Martha Jans, Klemens Wallrafen, Hans Jans, Maria und Josef Kremer, Gertrud Schütjens, Heinz und Josef Heepen und Christine Mertz; unten sitzen Anneliese Goertz, Käthe und Hanni Ingenrieth, B. und Theo Meuser, Maria Mertz , Gerta Elieker und Anni Platzer.

67. Links neben der 'Villa Riek' steht das 1930 von der Freiwilligen Feuerwehr Niederkrüchten' genutzte Feuerwehrgerätehaus, welches nach dem Zweiten Weltkrieg abgebrochen wurde. Das 'Haus Riek' wurde von dem 'Architekten der Waldnieler Kirche' 1898 umgebaut. Noch heute präsentiert die Außenfassade des Hauses prächtige Stuckarbeiten, deren schönste nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen Dach und Fassade abgebrochen werden mußten, da sie von tieffliegenden Flugzeugen von Granatsplittern zu sehr beschädigt worden waren.

68. Der zweistöckige Bau des Textil- und Konfektionsbetriebes Smets stand - nach dem Zweiten Weltkrieg als Apotheke genutzt - bis 1971 an der Ecke der heutigen Mittel- und Hochstraße. Ursprünglich handelte es sich hier um zwei Ziegelsteinbauten von 1888, die durch den hier gezeigten 'Putz' um die Jahrhundertwende vereinigt wurden. Vor der Hauswand auf der damaligen Dorfstraße (heute Mittelstraße) stehen Max Smets, Heinrich Smets, unbekannt, Paula Smets (heute Aachen), Ferdinande Smets und Maria Smets.

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