Niederkrüchten in alten Ansichten

Niederkrüchten in alten Ansichten

Auteur
:   Manfred Jülicher
Gemeente
:   Niederkrüchten
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1721-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Niederkrüchten in alten Ansichten'

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69. Hinter der Straße links im Bild ist der Holzlagerplatz des früheren Sägewerkes Wolters (heute Baustoffe Theißen). Das kleinere Haus zwischen den Bäumen ist die ehemalige 'Stellmacherei' Josef Bosch. Der 'Maibaum' links im Bild sagt, daß einer der Gebrüder Albert oder Leonhard Wolters Schützenkönig war. Die hier abgebildete Straße An Felderhausen ist die heutige Bundesstraße 221.

70. Im Jahre 1930 war die alte Volksschule Niederkrüchten (auf dem Bild oben rechts) noch vierklassig und ohne Anbau. Die vorbeiführende DI. Lindemann Straße hieß damals noch Kirchstraße. Nordöstlich unmittelbar hinter der Schule stand das heute abgerissene Krankenhaus (Bild oben links). Unten rechts ist der Treppenabgang von der Kirche St. Bartholomäus aus ins Dorf. Daneben ist die alte Dorfstraße, die hier die 'Lütterbeek' (Flüßchen aus Oberkrüchten kommend) überquert.

71. Nachdem die Kirche St. Martin zu Oberkrüchten 1675 abgebrannt war, wurden Langhaus und Turm 1680 neu gebaut. Das Photo zeigt diesen Turm von 1680 vor 1900, da 1901 der hier abgebildete Turm vollständig abgerissen und wieder aufgebaut wurde. Der alte Turm war ein einfacher Ziegelsteinbau in vier Geschossen, die durch 'Klötzchenfriese' getrennt waren. Im Glockenstuhl waren zwei spitzbogige Fenster. Das Dach war ein achtseitig geschieferter Helm. An der Westseite standen die Zahlen 167 (? ).

Restauration und Kclonialwareuhdlg. Peter Küppers :: Rcstauration u. Kolonialwarenhdlg. zur Waldeslu ît, Ww, :-liek. Houbei

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72. Oben links stehen Peter Küppers und sein Sohn Peter vor ihrem seit achtzig Jahren kaum veränderten Haus am 'Meinweg'. Darunter ist das Holzhaus der Witwe Peter Stockmanns, geborene Bonus, abgebildet, das später durch ein neues Wohnhaus ersetzt wurde. Unten rechts ist die als 'Deutsche Eck' bekannte Gaststätte von Karl Walters dargestellt. Die sich anschließende Holzbaracke - als 'Scheef Hött' bekannt - war das ursprüngliche Wohnhaus, das 1912 durch ein Steinhaus ersetzt wurde. Im oberen Bild rechts stehen um 1900 die Witwe Camelia Houben mit Anna Reiners vor ihrem Haus, Johann Hamacher und Lorenz Houben an ihren Fahrrädern.

73. Die Kirche St. Martin zu Oberkrüchten ist hier von Südosten aufgenommen. 1901 wurde der Turm - wie hier dargestellt - neu aufgebaut. Seitdem ist lediglich die Kirchturmsuhr hinzugekommen.

74. Das Bild entstand 1916, als die Bronzegloeken, die Pfarrer Segebert Roosen 1813 angeschafft hatte, zu Kriegszwecken zum Einschmelzen abgeliefert werden mußten. Die hier abgebildeten Glocken, die eine der Mutter Gottes, die andere dem Pfarrpatron St. Martin geweiht, kamen nach dem Ersten Weltkrieg nicht mehr zurück. Die beiden Glocken stehen hier vor der Haupteingangstür am Turm, Hinter den Glocken stehen der Zimmermann Gerhard Jennissen und der Schmiedemeister Josef Leven, die für das Abnehmen der Glocken zuständig waren.

75. Die alte Oberkrüchtener Volksschule stand während der zwanziger Jahre hinter den beiden Vorbauten auf der linken Seite der Dorfstraße. Der rechte Vorbau wurde bis 1953 als Feuerwehrgerätehaus gebraucht. Das Fachwerkhaus dahinter war damals Stellmacherwerkstatt und Wohnhaus der Familie Bonsels, später Schuffels. Das Haus im Vordergrund rechts wurde Mitte der dreißiger Jahre abgebrochen. Der 1901 errichtete Kirchturm überragt den Ort.

76. Im Jahre 1926 standen noch die beiden alten Schulgebäude der Oberkrüchtener Volksschule. In dem linken Gebäude war parterre die Oberstufe der Schule, im ersten Geschoß die Dienstwohnung des Hauptlehrers untergebracht, In dem rechten Gebäude wurde die Unterstufe unterrichtet. Heute steht an dieser Stelle ein neues Feuerwehrgerätehaus. Die heutige Gemeinschaftsgrundschule Oberkrüchten hat einen neuen Schulhausbau hinter den hier abgebildeten Gebäuden erhalten.

77. Der Maler des Abendmahles in St. Martin Oberkruchten (Deckenmalerei oberhalb der Altäre) ist der Maler 'Erich' aus Düsseldorf, der nach dem neuen Putz 1929, nach dem Einsatz von sieben neuen Fenstern 1930, dieses Werk schuf. Ähnlich wie in der Pfarrkirche Niederkruchten, ist auch die Darstellung im Hauptaltar eine Kopie der Kreuzabnahme von Rubens aus der Zeit Rubens. Der Marienaltar (links) enthält ein Wappen von Peter von Hilsbach von 1653. Der Martinsaltar (rechts) ist um 1728 entstanden. In den Bekrönungen der beiden Seitenaltäre waren ursprünglich Ölgemälde. Die auf dem Photo verkürzten Bekrönungen sind heute auch nicht mehr vorhanden.

78. Rechts im Bild ist die von Niederkrüchten kommende ehemalige Dorfstraße am Ortseingang von Oberkrüchten zu sehen. Die Querhäuser vor der Kirche gehörten zu dem 'van Dousborgh Hof, dessen Landbesitz aufgrund des Testaments des Peter van Dousborgh (Lüttich) 1844 zugunsten der Kirchengemeinde und der Armen der Gemeinde Oberkrüchten nach langwierigen Verhandlungen 1958 endgultig an die genarmten Erben fiel. Die Häuser rechts der Straße wurden mit dem Bau der Oberkrüchtener Umgehungsstraße abgebrochen. Das Photo entstand 1928.

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