Nittenau in alten Ansichten

Nittenau in alten Ansichten

Auteur
:   Rainer Weileder, Friederike Eigler, Karl Baudrexl und Jens Chr. Müller
Gemeente
:   Nittenau
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2699-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Nittenau in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Brauerei und Gasthof Siegmund Pirzer.

Um 1910 erwarb Siegmund Pirzer, der Vater des heutigen Besitzers Ludwig Pirzer, das Anwesen. An den Gasthof war nach hinten das ehemalige Brauhaus angebaut. Es wurde zur Zeit der Aufnahme nicht benützt, da rechts neben dem Gebäude 1912 bereits das Brauhaus Nittenau errichtet worden war. Ganz rechts ist ein Teil des Kommunebrauhauses zu sehen, das bis zum Brand anfangs der zwanziger Jahre von vielen Wirten als Braustätte benützt wurde. Im Pirzeranwesen wurde auch ein berühmter Nittenauer Sohn geboren, Evermodus Groll (1755-1810). Er war Pater und Musikprofessor in Schäftlarn, Landshut, Straubing und Freising und komponierte vorallem geistliche Musik.

20. Das Bierauto des Brauhauses Nittenau,

Bis zu 20 Kilometer im Urnkreis lieferte das Brauhaus das Bier. Schwere Pferdefuhrwerke waren oft den ganzen Tag unterwegs, um die Bierfässer zu den entlegenen Bauernwirtshäusern zu bringen. Flaschenbier war weitgehend noch unbekannt. Das erste Bierauto erhielt das Brauhaus gegen Ende der zwanziger Jahre. Hier legen die Fahrer auf dem Weg nach Bruck gerade eine Zigarettenpause ein.

21. Der Regensburger Hof.

Im Jahre 1910 kaufte Georg Balk, Bierbrauer und Infanterist des Bayerischen Leibregiments, den Regensburger Hof. Dieses Anwesen stammt aus dem 18. Jahrhundert und zählt zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerke des Ortes, Das Bild zeigt den Inhaber mit seiner Familie und seinern Gesinde.

22. Konditorei Joharm Weber 1924.

Johann Weber und sein Sohn Kar!lernten beirn Konditor Kirchberger ihr Handwerk. 1917 kauften sie das Anwesen von Buchhalter Dürschinger und machten sich selbständig. Kar! Weber steht hier mit Peter Fuchs und seiner Schwester (Frau Tonollo) vor seinem Geschäft.

~

. I ~'

23. Schuhwarenhandlung von Franz Michael Stang!.

Zwölf Schuhmacher gab es gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Nittenau. Sie haben, wie die sieben Schneidermeister, die nähere und weitere Umgebung beliefert. Die Aufnahme zeigt die Familie Stangl vor ihrer Schuhwarenhandlung. In jüngster Zeit wurde das Haus zu einem modernen Geschäft urngestaltet, wobei die verzierten Fenster und das Zunftzeichen verlorengingen. Auf dem dreieckigen Vorplatz, genannt Zwickelspitz, . fand der Sau- und Ferkelmarkt statt, zu dem Händler bis aus Niederbayern kamen.

24. An der Tankstelle Dobler.

In Nittenau gab es um 1925 bereits vier Tankstellen. Das Benzin wurde mit einer Handpumpe in einen Glasbehälter mit einer Meßskala befördert und dann in den Tank abgelassen. Der Lastwagen des Fuhrunternehmers und 'Bastlers' Friedrich Heider war ein umgebauter Omnibus. Da die Schaltung schwer funktionierte, soll der Fahrer dazu jedesmal einen Hammer benützt haben. Im Hintergrund sieht man das Haus des Sattlers und Tapezierers Anton Lehner. Er hob den 'Pflasterzoll' von durchfahrenden Fuhrwerken ein.

25. Das Kagerer-Haus.

Am 24. Juli 1779 brannte der gesamte Markt ab; nur das Kagerer-Haus blieb verschont. Die Kagerers waren Hafner und Ofensetzer, ein Beruf, der heute nur noch selten zu finden ist. Der Domprobst und päpstliche Generalvikar DL Paul Kagerer wurde hier geboren. 1m Hintergrund erhebt sich ein Turm der Stadtbefestigung.

26 Die Gastwirtschaft Gr~m bis 1976 so aus. Vor o' Gastwirtschaft Gram sa Graml senior, der V~ter Dd Ie Haus steht Herr Joharm Gram!. Interessant sind

em 0 G stwirtes Franz 0 d die alte

des jetzigen a Reklameschild un

d schmiedeeiserne

as it dem Text:

Firmentafel mi

Garküche

. B' rwirtschaft !,!etZ:~:~nd:einfabrikation

Essig un von

Johann Graml

Stelle der vorderen

. h wurde an t

Inzwisc en laden errichte .

ein moderner Metzger

Toreinfahrt

27. Die Lacher-Schmiede am Marktplatz.

Die Lacher-Schrniede gehörte zu einer der fünf Schmieden in Nittenau. Sie wurde bereits 1921 umgebaut; der Giebel zeigt seither in Nord-Süd-Richtung, Der rechte Gebäudeteil, vor dem eine Sähmaschine steht, beherbergte die Schmiede und der linke, über einige Stufen zu erreichen, die Küche. Die Reste eines Pferdewagens neben der Treppe stammen aus dem Ersten Weltkrieg. Im ersten Stock eröffnete Georg Lacher, der Bruder des Schmieds, 1920 ein Uhrmachergeschäft. Er arbeitete dort, bis er 1927 von Andreas Kerscher sein heutiges Haus in der Hauptstraße kaufte.

28. Große Hochzeit im 'Goldenen Hirschen' um 1910.

Hochzeiten mit hundert Gästen waren früher keine Seltenheit. Die Verwandtschaft, die Nachbarn und alle Freunde waren eingeladen. Hochzeitsgast zu sein war aber nicht billig. Für die Kosten des Essens wurde ein Mahlgeld eingehoben, und ein großes Geschenk - oft ein Geldgeschenk - mußte man selbstverständlich geben. Der Bräutigam bezahlte die Musik und die Getränke. Die Festkleidung war für Frauen wie für Männer schwarz. Nur die Brautjungfern trugen weiße Gewänder.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek