Nittenau in alten Ansichten

Nittenau in alten Ansichten

Auteur
:   Rainer Weileder, Friederike Eigler, Karl Baudrexl und Jens Chr. Müller
Gemeente
:   Nittenau
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2699-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nittenau in alten Ansichten'

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29. Schuhhaus Weber am Marktplatz 1910.

Dieses Haus war vormals eine Bierwirtschaft. Im Erdgeschoß befand sich die Gaststube, rechts davon ein kleines Schlachthaus und im ersten Stock der Saal. 1910 erwarb es der Schuhmacher Josef Weber, der sich hier mit seinen Schwestern Anna (verehelichte Mauerer) und Katharina (verehelichte Baudrexl) fotografieren ließ. Nach mehrmaligen Umbauten mußte das Haus 1972 einem modernen Schuhgeschäft weichen.

30. Hochwasser im August 1897.

Fast jedes Jahr überschwemmen große Wassermengen das weite Regental und lassen einen riesigen See entstehen. Der Bliek vom Kirchturm aus geht zur überfluteten Hauptstraße, in der Stege aufgebaut sind. Auch der Anger blieb nicht verschont; von der erst neu errichteten Brücke ist nur mehr die Fahrbahn zu sehen.

31. Überschwemmung von 1927.

Das alljährliche Hochwasser verwandelt Nittenau stets in ein Klein-Venedig. Während dies heute immer zu einer leichten Katastrophe führt, nahmen es die Leute in früherer Zeit gelassener hin. Mit Paddelbooten und Kähnen wurde der Verkehr aufrecht erhalten. Und so mancher Bub fuhr als Kapitän mit dem hölzernen Waschzuber seiner Mutter durch die Straßen Nittenaus.

32. Das Sprengkommando 1917.

In harten Wintern bedeutet das Hochwasser eine Gefahr für den Ort. Wenn der Regen fest zugefroren ist und ein plötzlicher Wetterumschwung große Wassermengen heranbringt, hindert das Eis das Wasser am Abfließen und muß deshalb gesprengt werden. So war es auch 1917. Um das Metzger- und Gastwirtsehepaar Faltermeier (Bärenwirt) schart sich ein Sprengkommando des Militärs.

33. Das 'Eisen'.

Die Brauereien hatten ein Problern: Wie soll das Bier im Sommer gekühlt werden? Kunsteisstangen waren teuer. Deshalb mußte im Winter geeist werden. Eisplatten wurden aus dem Regen geschlagen und mit großen Zangen herausgefischt. In geräumigen Kellern mit meterdieken Mauern lagerte das Eis über den Sommer hinweg und sorgte für die Kühlung des Bieres.

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34. Das Anwesen Franz Jakob.

Im Jahre 1901 ließ der Brauer Franz Jakob von seinen Besitzungen eine Postkarte anfertigen. Das Bild zeigt die Jakobbierbrauerei und Metzgerei, links daneben die Uhrmacherwerkstätte Schweigart, die heute in das Gasthaus miteinbezogen ist. Der SommerkeIler wurde 1901 eröffnet. Er befand sich auf der Jakobbleschen in der Wulkersdorfer Straße. Unverändert geblieben sind das Wohnhaus und der Stadl in der alten Regensburger Straße.

35. Beim Lehner-Wagner.

Drei Wagnereien gab es in Nittenau; heute ist dieser Beruf hier ausgestorben, Bis nach 1945 wurden Wagen mit hölzernen Speichenrädern in der Landwirtschaft verwendet. Bis 10 Kilometer im Umkreis belieferte der Wagner Lehner die Bauern. Da der Hofraum bei seiner Wagnerei sehr klein war, baute er die Wagen auf der Straße zusammen.

36. Am Anger.

'Am Anger' nennen die Nittenauer die Insel zwischen den beiden Regenarmen. Links im Vordergrund liegen die Scheune und das Wohnhaus des 'Meier-Schneiders', dahinter das Pestenhofer-Haus, Davor ist noch ein offener Wassergraben. Das nächste Gebäude war im Besitz vom 'Montag' Schuster Hans Mich!. Heute ist es das Friseurgeschäft von Hans Brand!. Daran reiht sich das Haus von Josef Zimmerer und Fritz'n Fritz (Loritz Fritz). Dem gegenüber befindet sich das Haus von Georg Piendl, das heute die Konservenfabrik Zimmerer ist. Davor das Anwesen mit Garten gehörte dem Konditor Kirchberger. Die Holzwolle-Fabrik Leitl mit dem dazugehörigen Wohnhaus sehen wir rechts vorne im Bild.

37. Bau der 'kleinen Regenbrücke' 1893.

Vom Anger aus blickenwir auf die Baustelle der kleinen Regenbrücke. Eine 'Ramme' zum Einschlagen von Holzpflöcken wird gerade errichtet. Auf der hölzernen Behelfsbrücke haben sich viele Schaulustige eingefunden. Von einem Handwerker ist der Name noch bekannt: der Zimmermeister Oberberger sägt (links auf dem Bild) einen Balken zurecht.

38. Franz Loritz junior (1858-1926).

Der Hüttenwerksingenieur und Kaufmann Franz Loritz arbeitete mit großer Begeisterung als Heimatforseher und Schriftsteller. Den alten Nittenauer Bürgern ist er sicher noch in Erinnerung, wie er mit Zeichenblock und Stift durch den Ort und die Umgebung streifte und alle Sehenswürdigkeiten skizzierte. Einige der Postkarten, die um die Jahrhundertwende entstanden, entstammen seiner Feder.

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