Nittenau in alten Ansichten

Nittenau in alten Ansichten

Auteur
:   Rainer Weileder, Friederike Eigler, Karl Baudrexl und Jens Chr. Müller
Gemeente
:   Nittenau
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2699-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nittenau in alten Ansichten'

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49. Gesellschaft vor der Pirzer-Wirtschaft.

Um das Wirtsehepaar Pirzer (mit Schiefertafel und Bierkrügen) haben sich Gäste versammelt. Zwei von ihnen - Strahl Sepp und Beer Kar! (auf dem Bild ganz rechts) - hatten eine wenig erfolgreiche Holzgesellschaft gegründet. Sie wurden deshalb oft mit folgendem Vers gehänselt:

Van der Firma Strahl und Beer hört ma jetzad gar nichts mehr und der Holzplatz is a scha leer.

50. Fasehing beim Turnverein.

Die Faschingszeit wurde seit eh und je in Nittenau groß geschrieben. Es fehlte dabei nie an komischen und phantasievollen Masken: von der orientalischen Schönheit über den bärtigen Bierkönig bis zum rußgeschwärzten Räuberhauptmann war alles zu finden.

51. Das Klapphornquartett.

Jedes Jahr zur Faschingszeit trat das Klapphornquartett auf. Es bestand um 1928 (von links nach rechts) aus Karl Rieder, Frau Seebauer, Ludwig Stangl und Frau Hohernadl. In komisch-holprigen Versen besangen sie das Ortsgeschehen. Der Einleitungstext lautete:

Zwei Knaben gingen durch das Kom, der eine blus das Klapperhom.

Er konnt es zwar nicht ordentlich blasen, doch blus er es noch einigermaßen.

52. 'Indien' in Nittenau.

Trotz eisiger Kälte und knöcheltiefem Schnee zauberte die Faschingsphantasie der Fußballer Inder und Cowboys nach Nittenau. Josef Dirnberger, der sonst Langholzfuhrwerke durch den Ort steuerte, hat seine Pferde für ein 'indisches Gespann' ausgeliehen. Auf einem weiteren Wagen musizieren Cowboys mit Geige, Gitarre und böhmischer Harmonika vor ihrem Zelt.

53. Der Faschingszug.

Im Winter 1928/1929 herrschte eine grimmige Kälte. Der Faschingszug bewegt sich durch die Brauhausstraße, vorbei am Haus der Bäckerei Andreas Bauer. Die Maskierten sind nicht zu erkennen; in der Mitte steht als eleganter Gentleman Hanns Klein, ganz rechts neben der Kutsche Tonollo Franz.

54. Das Theaterspiel.

Zum geselligen Leben gehörte das Theaterspielen. 1929 wurde hierfür ein extra Verein gegründet. Er nannte sich 'Zitherclub'; sein Repertoire reichte von volkstümlichen, bäuerlichen Stücken über Wilderergeschichien und Passionsspiele bis hin zu den Operetten. Sogar an den 'Glöckner von Notre Dame' wagten sich die Spieler. Von der Aufführung 'Jägerblut' schwärmen die Alten noch heute.

55. Beim Reigen.

Theaterspielen und Tanzen sind eng miteinander verbunden. Fünf Nittenauer Mädchen, (von links nach rechts) Anni Balk, die beiden Kirchberger Töchter Resi und Rosi, Anni Obermeier und Juli Eichinger, haben sich aus München prachtvolle Kleider für diesen Reigen entliehen.

56. Kirchweihgesellschaft beim 'Hahn' in Bodenstein.

Jedes Wirtshaus am Ort feierte ein eigenes Kirchweihfest. Alois Obermeier (erste Reihe, zweiter von links) mit seiner Kapelle war dann jedesmal vielbeschäftigt; er spielte selbst mehrere Instrumente, Blasinstrumente und nicht zuletzt die Geige. Von Berufs wegen war er Friseur und sein Ausspruch: 'auf drei Pfiff sind die Haar geschnitten!' ist heute noch wohlbekannt. Der Kirchweihbursche Hans Pantoulier hat beim Küchelbetteln seine Spitzkirrn vollbekommen. Der alte Pantoulier Karl spielte das Bombardon; er scheint schon etwas zu tief ins Glas geschaut zu haben.

57. Blaskapelle Nittenau.

Im Jahre 1925 wurde unter der Leitung von Joharm Pantoulier eine Blaskapelle ins Leben gerufen (spätere Tonollo-, heutige Stadtkapelle). Das Bild zeigt die Mitglieder vor der Kegelbahn des Gasthofes Pirzer. Namensangabe von links nach rechts. Erste Reihe: Fleischmann Josef und Tonollo Josef. Zweite Reihe: Hellerbrand Josef, Kirchberger Andreas, Pantoulier Johann, Hochmuth Josef, Fuchs Peter und Fuchs Andreas. Dritte Reihe: Weber Karl, Rieder Karl, Lederer Hubert, Wachter Andreas, Aumüller Josef, Söllner Hans, Sterl Ludwig, Schmidbauer Johann und Lehner Franz, Vierte Reihe:

Kagerer, Tonollo Franz, Stangl Engelbert, Bock Hans und Pantoulier Otto.

58. Die Feuerwehr.

Am 7. Juni 1867 erfolgte in Nittenau die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr. Der heutige Stadtbezirk zählt durch die Eingemeindungen neun Feuerwehren. Die Ausrüstung bestand aus zwei handbetriebenen Schlauchwagen, zwei pferdegezogenen Handspritzen und mehreren Leitern. Die Leiter rechts auf dem Bild wird heute noch vom städtischen Bauhof benützt.

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