Nittenau in alten Ansichten

Nittenau in alten Ansichten

Auteur
:   Rainer Weileder, Friederike Eigler, Karl Baudrexl und Jens Chr. Müller
Gemeente
:   Nittenau
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2699-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nittenau in alten Ansichten'

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69. Der Klassenausflug.

Klassenausflüge um 1925 gingen nicht wie heute in weite Fernen, sondern auf den Jugenberg, nach Bodenstein oder auf die Geisterburg Stockenfels. Diese Klasse wanderte mit ihrem Lehrer Behn und dem Praktikanten Hans Stang! zur Trumlicher Kapelle. Mit großem Spaß waten die Kinder im seichten Regen und bauen Deiche und Wehre.

70. Dorfkinder in Neuhaus.

Im Ersten Weltkrieg hatten ein Soldat und der Friseur Heimaturlaub. Der Friseur, auch in der Urlaubszeit nicht untätig, holte sich die Kinder von der Straße und 'verpaßte' ihnen allen denselben Haarschnitt. Der Soldat fotografierte gerne und so 'schoß' er dieses Bild.

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71. Hof am Regen.

Die Burg Hof liegt auf einem Granithügel über dem Regenfluß. Die Häuser kleben wie Schwalbennester rund um das Hauptgebäude. Die Ritter Hofer von Lobenstein hausten auf ihrem Stammsitz vom 12. bis zum 15. Jahrhundert. 1898 brannte die Burg aus. Heute ist sie, wiederaufgebaut, im Besitz der Grafen von der Mühle-Eckart. Die Postkarte ist eine der vielen Zeichnungen von Franz Loritz (um 1903).

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72. Stefling.

Auf einer felsigen Höhe erhebt sich die Burg Stefling. Sie wurde 991 erstmals urkundlich erwähnt und war der Sitz der Landgrafen von Stefling. 1620 wurde die Burg von den Schweden zerstört, danach aber wieder aufgebaut. Seit 1820 gehört sie, wie die Burg in Hof am Regen, der gräflichen Familie von der Mühle-Eckart.

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, 73. Die Burgruine Stockenfels.

Mariental und Stockenfels sind beliebte Ausflugsziele. Mit einer Fähre gelangt der Wanderer über den Regen und steigt zu der fast tausendjährigen, sagenumwobenen Raubritterburg hinauf. Eine alte Mär erzählt, daß alle 'Bierpantscher' auf die Burg verbannt wurden und zur Sühne in der Geisterstunde mit löchrigen Eimern Wasser aus dem Regen auf die Burg tragen müssen.

74. Gruß aus Fischbach.

Der 1000jährige Ort hatte um die Jahrhundertwende etwa 750 Einwohner. Er besaß um 1260 eine Burg der Herrn von Rummel. Das heutige Schloß gehört dem Grafen von der Mühle-Eckart (Bild links oben). Fischbach war der Geburtsort von Valentin Stefan Still, des Erfinders des Münchner SalvatorBieres. Als Braumeister des Paulanerklosters gelang ihm die Herstellung des Salvators, der jedes Jahr in München am Nockerberg ausgeschenkt wird.

75. Gruß aus Bodenstein (1903).

Die von G. Dorrer gezeichnete Ansichtskarte zeigt das Dorf Bodenstein mit dem Schloß, das damals Graf Walderdorff gehörte. 1930 kaufte es Ökonomierat Karl Dittmar, der Vater des heutigen Besitzers. Rechts oben auf der Karte ist das St. Michaels-Kirchlein von Miehelsberg abgebildet. Hier stand einstmals eine mittelalterliche Burg, von der aber nichts mehr erhalten ist.

76. Fisch-Häusel St. Hubertus.

Nördlich des Regens erstreeken sich ausgedehnte Föhrenwälder. In dieses Gebiet baute 1901 M.J. Taucher ein Fischhäusel und Jagdhütten, die später an den Rechtsanwalt Dr. Wirsching aus Amberg übergingen, Er errichtete ein festes Wohnhaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Fischhäusel Notwohnungen für Flüchtlinge. In den letzten Jahren blieben sie unbewohnt und verfielen. 1974 kaufte sie Reichsgraf von Lüttich-Au und ließ die Häuser und Weiheranlagen gründlich renovieren.

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