Nonnweiler in alten Ansichten

Nonnweiler in alten Ansichten

Auteur
:   Robert Schuler
Gemeente
:   Nonnweiler
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2577-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nonnweiler in alten Ansichten'

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9. Bliek vom Kirchenvorplatz in Otzenhausen auf 'Hanschle Huf', einst ein trierisches Gut, in Erbpacht gegeben an die Familie Treitz. Rechts steht das Wohnhaus mit Scheune und zwei Ställen für das Großvieh. Es mußte während des Zweiten Weltkrieges wegen Baufä1ligkeit abgerissen werden. Auf der anderen Straßenseite stand in der 'Kehr' Hanschle Scheune mit dem Stall für das Kleinvieh und dem Wohnbereich für das Gesinde. Als der Gemeindevorsteher Paul Kleist (geboren 1839) diese Gebäude in den neunziger Jahren erwarb, hieß er nur noch 'Scheua Paul'.

10. Oben: Aus dem letzten Kriegsjahr 1918 stammt diese Aufnahme. Sechs Otzenhausener Jungen, etwa lOjährig, mit Schirmmütze und hochgeschlossener Sonntagsmontur, die zum Teil aus abgelegten Anzügen gefertigt war, blieken unbekümmert in die Kamera. In der ersten Reihe stehen von links: Alois Schirra, Albert Schön, Peter Kleist und Robert Weis. Hinter ihnen haben sich postiert: Heinrich Klein und Heinrich Thömmes.

Unten: Kommunionkinder 1920. Haben die Mütter diese lljährigen Junge aus Otzenhausen (0) und Schwarzenbach (S) zur Erstkommunion nicht festlich herausgeputzt mit schickem Hut und Wachsblumenstrauß? Es blieken uns forsch an: Bernhard Kolling (S), Julius Utzig (S), Otto Huth (0); Peter Kühner (S), Heinrich Klein (0), Matthias Roth (0), Peter Born (S) und August Kaufmann (S).

11. 'Bäckersch Haus' in Schwarzenbach, so bezeichnet, weil Familie Schank dort neben der Landwirtschaft eine Bäckerei betrieb.

12. Otzenhausener Frauen und Mädchen stellen sich auf dem Weg zur Arbeit im Wald dem Fotografen, links 'Schankes Lis' (Elisabeth Blasius-Szepanski) mit Tochter Hilde, rechts 'Gaschbasch Anna' (A. Roth) mit Tochter Annache. Gaschbasch waren, da sie gegenüber der Kirche wohnten, jahrzehntelang allen Meßdienern gut bekannt. Bei ihnen konnten sie sich im Winter aufwärmen, wenn sie in aller Frühe zum Läuten kamen, hier besorgten sie sich glühende Holzkohlen für das Rauchfaß, und manch einer hat hier sein erstes oder zweites Frühstück bekommen, eine 'Kässchmier'.

13. Bliek auf Bierfeld.

14. Der Bliek fällt vom Ortsausgang nach Wadrill auf das Unterdorf von Sitzerath. Das große Wiesengelände im Vordergrund, 'Herdenwiese' genannt, wurde in früheren Zeiten vom Schweinehirten bewirtschaftet. Er trieb die Schweine des Ortes auf den 'Säuberg', ein mit Ginster bewachsenes Ödland, an dessen Fuße der 'Koderbaeh' den Schweinen eine gute Suhle bot. Die letzten Sitzezrather Schweinehirten waren die Brüder Matz und Nickel Scherer.

15. 'Bete und arbeite' könnte der Titel dieses Bildes lauten. Die Dorfstraße entlang fällt der Bliek auf die ehemalige Kirche von Sitzerath. Über 500 Jahre lang war sie kirchlicher Mittelpunkt des Ortes. Weil sie zu klein geworden, zudem stets kalt und naß war, wurde sie 1957 durch eine neue Kirche ersetzt. Chor und Turm der alten Kirche wurden abgerissen, das Kirchenschiff dient seither als Warenlager der Raiffeisenkasse.

Kastel (Soor)

16. Von jenseits der Prims fällt der Bliek auf Kastel, das sich in die sanft gewellte Landschaft einschmiegt. Im Vordergrund das Wiesen tal der Prims. Rechts erscheinen Pfarrhaus und Kirche im Bild.

17. Eines der ältesten Häuser in Kastel war das Anwesen Barth. Es stammte aus dem 17. Jahrhundert. Mehrere Generationen lang betrieb die Familie Barth dort die Dorfschmiede und dazu ihre Landwirtschaft. In der Bildmitte sind Peter Barth mit Frau Helene, Tochter Helene mit Enkelkind Hermine, die beiden Söhne Peter und Josef zu erkennen. Im Hintergrund steht Nachbar Michel Koch, bei den Pferden Sohn Albert und als stolzer Reiter Enkel Edmund.

Kath. Pfarrkirche Castel b. Wadern, erbaut 1777

18. Die Kirche in Kastel blickt auf eine lange Tradition zurück, Die ersten schriftlichen Unterlagen über Kastel reichen bis zum Jahre 1278 zurück. Damals genehrnigte Papst 1nnozenz V der Abtei Tholey das Kirchenpatronat in Kastel. Noch weiter zurück führt der Kirchturm, der seiner Bauart nach aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt. Die alte Kirche war im Laufe der Jahrhunderte so reparaturbedürftig geworden, daß sie, wie geschrieben steht, mit 'dem Stall von Bethlehem verglichen werden konnte'. Sie wurde 1774 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, Erhalten blieb der Turm. Er wurde 1908 um ein Stockwerk erhöht und mit einem Zwiebelturmaufsatz versehen.

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