Nonnweiler in alten Ansichten

Nonnweiler in alten Ansichten

Auteur
:   Robert Schuler
Gemeente
:   Nonnweiler
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2577-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nonnweiler in alten Ansichten'

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29. Auffallend auf vielen Bildern der damaligen Zeit sind die Berge von Stangen, die an den Häusern lagern. Es sind Lohstangen, die beim Lohschälen übrig blieben und im Laufe des Jahres verheizt wurden. Lohschleißen war in früheren Jahrzehnten eine wichtige Erwerbsquelle für viele Familien in unseren Dörfern. Ende April, Anfang Mai, wenn der Saft stieg, wurden die armdieken Eichenstangen gefällt. Mit dem Lohmesser wurde die Rinde aufgeschlitzt und vom Holz gelöst. Die Lohe, so nannte man die langen Rindenstücke, wurden gebürdet, getrocknet und dann an die Gerbereien verkauft, die sie ihrer Gerbsäure wegen zum Ledergerben benötigten. Das Bild wurde in Bierfeld aufgenommen.

30. Otzenhausen gehörte lange Zeit zur Pfarrei Kaste1. Im 18. Jahrhundert war der Ort Filiale von Nonnweiler mit einer eigenen Kapelle. 1772 wurde an Stelle der alten Kapelle eine Kirche, dem heiligen Valentin geweiht, errichtet. 1803 wurde Otzenhausen eigenständig. Der Ort war jedoch von 1818-1846 ohne Pfarrer. Als die Stelle wieder besetzt wurde, betrieben die Schwarzenbacher Katholiken, die zwischenzeitlich nach Neunkirchen/N eingepfarrt waren, ihre Rückkehr nach Otzenhausen, die 1851 erfolgte. Das nun zu kleine Gotteshaus mußte erweitert werden (1850/51). 1864 wurde der Rest der alten Kirche samt Turm abgerissen und eine Empore sowie der heutige Turm dem Neubau angefügt. Die Sakristei kam 1879 hinzu.

31. Als am 16. Februar 1876 die Königlich Preußische Regierung zu Trier dem Pfarrer von Otzenhausen, Nikolaus Paquet, die Ausübung seiner priesterlichen Tätigkeiten untersagte, wich er nach Schwarzenbach und damit ins Oldenburgische aus, Er hielt zunächst Gottesdienste in einem Tanzsaal, nahm aber schon bald den Neubau einer Kapelle in Angriff. Am 15. August 1876 wurde der Grundstein gelegt. Bereits an Weihnachten des gleichen Jahres konnte der erste Gottesdienst im Rohbau der Kapelle gehalten werden. Das eigene Gotteshaus gab den Bemühungen der Schwarzenbacher um Selbständigkeit starken Auftrieb. 1927 erfolgte die Errichtung der Pfarrvikarie Sötern-Schwarzenbach. 1933 wurde die Kapelle erweitert.

32. Das letzte Strohdachhaus im Saarland stand in Primstal auf dem Matzenberg. Es war 3 malS Meter groß, besaß zwei Räume und wurde bis in die vierziger Jahre bewohnt. In der Osternacht 1952 wurde es mutwillig angezündet. Die letzte Bewohnerin war Frau Loth, die 'Was Amei', auch 'Franzosen-Amei' genannt, weil der Großvater ihres Mannes beim Rückzug der napoleonischen Armee hier 'hängen blieb'.

33. Die Aufnahme aus dem Jahre 1922/23 zeigt die Ortsdurchfahrt Primstal Ecke Gasthaus Dellwing.

34. Das Bild zeigt einen Teil der Dorfstraße im Unterdorf von Sitzerath. Links steht das alte Haus Feid, es beherbergt heute, inzwischen umgebaut, das Kaufhaus Brücker. Rechts erkennt man zunächst Haus Horn, dann Großmann, zuletzt Seimetz (heute Feid) mit Scheune und Stall. In der Bildmitte versperrt die alte Sitzerather Kirche die Sicht. Die Dorfstraße selbst, gekiest, mit Rinne statt Kanal und Bürgersteig, wurde bereits 1951 modern ausgebaut. Der Straßenneubau hatte den Umbau zahlreicher Bauernhäuser zur Folge.

35. Strahlend zeigen fünf Sitzerather Kinder ihre genagelten Schuhe: Hilde Müller-Marmit, Irrngard Müller-Paulus, Hubert Miiller, Josefine Meter und Irmine Mörsdorf-Junk (von links). Die genagelten Schuhe erinnern an das alte Nagelschmiedehandwerk im Hochwald. Fast in jedem Ort gab es im vorigen Jahrhundert eine oder zwei Nagelschmieden, der Hauptort war jedoch Hermeskeil. Da der Verdienst äußerst gering war, mußte oft die ganze Familie von morgens in aller Frühe bis zum späten Abend unter schwierigen Verhältnissen Nägel schrnieden, und trotzdem litten die Nagelschmiede meist Not.

36. Die 'Zentrale" der Mariahütte. Hier wurde die elektrische Energie für das Werk und die zugehörigen Wohnhäuser erzeugt. Der Generator wurde von einer Dampfturbine oder von einer Wasserturbine angetrieben, die ihrerseits vom Wasser aus dem 'Busser Weiher' gespeist wurde. Vom Spitzturm aus wurde der elektrische Strom verteilt. (Foto Brucker.)

37. Das alte Bürohaus der 'Buss', In diesern Haus waren das Lohnbüro, der Einkauf und die Versandabteilung untergebracht. Es ist das erste Gebäude links der Einfahrt zum Werk. (Foto Brucker.)

38. Fabrikhallen der 'Buss', Im Vordergrund stehen Gießerei-Altbauten, die beiden Gebäude in der Bildmitte beherbergten die Ofenschlosserei, der Schornstein rechts gehörte zur Emaillierung, der Rauch über den Dächern kam aus den Kupolöfen. (Foto Brucker.)

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