Nonnweiler in alten Ansichten

Nonnweiler in alten Ansichten

Auteur
:   Robert Schuler
Gemeente
:   Nonnweiler
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2577-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nonnweiler in alten Ansichten'

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39. 'Bearntenwohnungen' der Mariahütte. (Foto Brucker.)

40. 'Die Villa'. Die Villa war der Herrensitz des Gutsbesitzers Ernst von Beulwitz. Sie beherbergt heute ein Restaurant. (Foto Brucker.)

41. Das 'Härehaus' der Mariahütte. Dieses Gebäude war Sitz der Gutsbesitzer und Herren von Beulwitz. (Foto Brucker.)

42. Das alte Gasthaus der Mariahütte. Das alte Gasthaus 'Mariahütte", meist 'Die Kiste' genannt, mit Gaststube für die Arbeiter, Casino für 'die Herren der Buss' und Billardsaal. In den oberen Etagen waren Betriebswohnungen. Im Seiteneingang rechts war der Brotladen, in dem gegen Bon Brot aus der Werksbäckerei an die Betriebsangehörigen ausgegeben wurde. (Foto Brucker.)

43. Die Kapelle der Mariahütte, 1836 von der Familie Beulwitz erbaut.

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44. Die Erschließung des Hochwaldes für den Eisenbahnverkehr geht zurück in die Zeit um 1860. Die Planungen zogen sich über Jahrzehnte hin. 1890 wurde mit dem Bau der Primstalbahn begonnen. 1897 wurde das Reststück Wadern-Nonnweiler dem Verkehr übergeben. Diese Strecke war zusammen mit der Linie Trier-Hermeskeil-Türkisrnühle von großem wirtschaftlichem Nutzen für den Hochwald. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam für beide Strecken das langsame Sterben. 1959 wurde der Personenverkehr auf der Primstalstrecke eingestellt. 1971 fiel der Bahnhof Primstal, der hier im Bild zu sehen ist, der Spitzhacke zum Opfer.

45. Schwarzenbach, Otzenhausen, Nonnweiler und Bierfeld waren Bahnstationen an der Eisenbahnstrecke Türkismühle-Hermeskeil. Vor der Jahrhundertwende gebaut, trug sie wesentlich zur Erschließung des Hochwaldraumes bei. Hier ist der Bahnhof Otzenhausen zu sehen, aus roten Backsteinen erbaut, mit Wartesaal, Dienstzimmer, Wohnung, Lagerhalle und Rampe. Rechts stehen die Schuppen des Kohlenhändlers Samson. 1m Hintergrund versperrt der Söterberg die Sicht. Die Gebäude sind längst verschwunden. Das dahinterliegende Wiesen tal ist zum Industriegelände geworden. Die Zeiten ändern sich.

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46. Das ehemalige Pfarrhaus (rechts) und die alte Schule (links) in Otzenhausen waren ursprünglich im Jahre 1827/28 als preußisches Zollhaus gebaut worden. Damals war der Münzbach Landesgrenze zwischen Preußen und Birkenfeld-Oldenburg. Als 1830 nach der Gründung des Deutschen Zollvereins das Gebäude funktionslos wurde, überließ es die Zollverwaltung der Gemeinde Otzenhausen unentgeltlich zu Pfarr- und Schulzwecken. Viele Jahrzehnte diente der nördliche Flügel, nach einigen Urn- und Erweiterungsbauten, als Schulhaus und Lehrerwohnung, der südliche Teil als Pfarrhaus.

47. Als das alte Schulhaus für einen geordneten Schulbetrieb nicht mehr ausreichte, begann die Gemeinde Otzenhausen 1900 mit dem Bau eines neuen Schulhauses nördlich des alten Gebäudes. Dieser Neubau, aus roten Backsteinen errichtet, wurde 1902 fertiggestellt und bezogen. Er enthielt einen Schulsaal und eine Lehrerwohnung. Damals wurde die Otzenhausener Schule dreiklassig. Sie umfaßte eine gemischte Unterstufe, eine Mittel- und Oberstufe für die Jungen, eine gleiche für die Mädchen. Inzwischen ist die 'rote Schule" längst aus dem Ortsbild verschwunden.

48. Gemischte Unterklasse der Volksschule Otzenhausen, Jahrgang 1904/05, Lehrer Wollscheid, Aufnahme 1911. Auf dem Klassenbild sind abgebildet (von links nach rechts, von unten nach oben):

1. Reihe: Alois Feis (Dipris A.), Alois Schön (Bildhauersch A.), Rudolf Schneider (Heckebauersch R.), Peter Steffen (Mins Pitta), Ludwig Kleist (Junks L.), Bartholome Ludwig (Schneirersch L.), Joharm Loth (L. Hänsje), Joharm Lauer (Hammatze Hannes), Paul Rauber (Schäfersch P.), Hans Thömmes (Kochs Hans), Eduard Kuhn, unbekannt und Heinrich Dröschel.

2. Reihe: Johann Bartholome (plunis Hennes), unbekannt, Josef Haupenthal (Linnig J.), Bernhard Feis (Kells B.), Amalia Schneider (Emmerichs Malche), Katharina München, Maria Lauer (Metzgersch M.), Elisabeth Meter (Mädersch Lisa), Maria Buchmann (Emils Mari), Mathilde Wiesen (Wiese Tilche), Margarethe Kahn, Alois Steffen, Alois Weis (Hirde A.), Michel Haupenthal (Linnig M.) und Rudolf Sersch (Hauberts R.).

3. Reihe: Josef Schuier, Michel Welker, Maria Meyer (Schetzmechels M.), Berta Meyer (noch nicht schulpflichtig), unbekannt, Anna Steffen (Mins A.), Agnes Feis (Perersch A.), Katharina Wilhelm (Agnesse Kätche), Rosa Weis (Schetzmechels R.), Katharina Bartholome (Joseps Kätche), Anna Klein (Schuschdersch A.), Katharina Roth (Häre Kätt), Martha Müller (Nährersch M.) und Mathilde Müller (Peife Tilche).

4. Reihe: unbekannt, unbekannt, Valentin Drocur (Schmitz V., Farmer), LenaMüller (Metzgersch L.), Katharina Lorig (Peetches Kätche), Katharina Welker (Hande Kätche), Luise Hilger, Lena Rohs (Träf L.), Katharina Weber, Margaretha Steffen (Mins Gret), Hedwig Bücher, Mathilde Müller (Metzgersch Till), Franziska Kaup (Schreinersch Siss) und Maria Reiber.

5. Reihe: Elisabeth Meter (Mädersch Lisa, mit Hut), Maria Meyer (Nekels M.), Cäcilia Mörsdorf (Willches Cilia), unbekannt, unbekannt, Maria Schank (Willegrets M.), Mathilde Lorig (Peetches Tilla), Josefa Kiefer (? ), Klara Bartholome (Schreinersch K.), Anna Meyer (Nekels A.), Maria Lafarre (Waisenkind bei Maria Keller), Maria Maldener, Johanna Roth (Häre J.) und Cilia Reiber (noch nicht schulpflichtig).

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