Nordholz in alten Ansichten

Nordholz in alten Ansichten

Auteur
:   Sylvia Thees
Gemeente
:   Nordholz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5310-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nordholz in alten Ansichten'

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70. In der Schule in Spieka-Neufeld wurden acht Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet. Auf diesem Foto von 1912 steht der Lehrer Joharm Harms, der hier von 1910 bis 1950 tätig war, zusammen mit seinen Schülern. Solange Spieka-Neufeld nur Nebenschule war, mußten alle Kinder der letzten beiden Schuljahre die Hauptschule in Spieka besuchen. Im 18. Jahrhundert fand der Unterricht nur im Winter statt und erst im 19. Jahrhundert wurde der Schulbesuch regelmäßiger. Die Witterungsverhältnisse zwangen die Kinder häufig zu Hause zu bleiben. Bis 1968 hatte Spieka-Neufeld eine eigene Schule.

71. Das abgebildete Gebäude wurde 1840 erbaut, der Hof in Spieka-Neufeld selbst ist schon viel älter und seit der Jahrhundertwende im Besitz der Familie Ernst Allers. Dieser gründete hier eine Molkerei, die bis Ende der zwanziger Jahre in Betrieb war. Die Milch aus dem gesamten Neufeld wurde hierher geliefert und anschließend zum größten Teil zu Butter verarbeitet, die überwiegend in großen Fässern bis nach Hamburg verkauft wurde. Auf der Aufnahme von 1904 sind im Vordergrund rechts Ernst Allers, seine Frau und zwei Kinder, links zwei Meieristen und die Arbeiter zu sehen, die die Milch in Milchkannen mit Pferdefuhrwerken einsammelten. Ernst Allers hatte den Schuppen und den großen Schornstein am linken Bildrand für die Dampfmaschine anbauen lassen.

72. Ein Teil des 1. Landsturrn-Infanterie-Bataillons Stade läßt sich hier mit der Familie von Ernst Allers am Hinterhaus fotografieren. Schon in den ersten Kriegstagen wurden hier Quartiere bezogen. Die Mannschaften wurden anfangs in Massenquartieren auf den großen Höfen untergebracht, zum Teil 6070 Mann auf einern Hof. Spieka wurde im Ersten Weltkrieg zum Festungsgebiet Cuxhaven erklärt. Hier gab es verschiedene militärische Anlagen zu schützen, auch den neu angelegten Flugplatz. Für die Landbevölkerung, besonders für die Kinder, war die Einquartierung eine willkommene Abwechslung in dem oft sehr einsamen und eintönigen Landleben.

73. Der Möwenhof von Bürgermeister Otto Thalmann, der hier noch von der Mutter auf dem Arm gehalten wird, präsentiert sich um 1928 dem Betrachter. Die Aufnahme zeigt den Hof noch vollständig unmotorisiert und das das Bild beherrschende Haus zeigt noch die klassische Aufteilung mit der großen Stalltür in der Mitte und an jeder Seite eine Tür zum Entmisten. Und doch: die Neuzeit hat auch hier bereits Einzug gehalten, denn während die Scheune am linken Bildrand noch das typische Strohdach zeigt, trägt das Hauptgebäude schon zum Teil ein Wellblechdach.

74. Das Wohnhaus der Familie Allers in Cappel-Neufeld steht direkt am alten Deich. Die ältesten Gebäudeteile sind von 1710. Bis 1870 befand sich im Haus eine Postagentur, bis etwa 1900 auch ein Kaufmannsladen und eine Gastwirtschaft. 1900 kaufte dann der Vater des heutigen Besitzers Hermann Allers das Gebäude. Auf dieser Aufnahme von 1929 trägt das Haus noch sein Reetdach und ist der große schöne Garten mit den hohen alten Bäumen mitten im Sommer zu sehen.

75. Hier sind die Familie und die Knechte auf dem Hof von Theodor Becker in Cappel-Neufeld versammelt. Es ist hier sehr schön das zu der Zeit (um 1930) verbreitete Arbeitsgerät abgebildet, die Sensen und die schon sehr fortschrittliche Heuharke , auch Hungerharke genannt. Deutlich sieht man auch die 'Großfamilie': von der Großmutter bis zum Enkellebte die ganze Familie unter einern Dach.

76. Auf diesem Foto ist noch einmal die Familie Becker, diesmal im Garten an der Rückseite des Hauses, zu sehen. Diese Aufnahme von etwa 1915 zeigt außer der Familie einige Knechte und Soldaten. Zwischen den einquartierten Soldaten und den Besitzern der Höfe scheint es sehr einvernehmlich zugegangen zu sein, da auf allen Fotos immer alle Seiten zufrieden lächeln. Die Soldaten schreiben auch auf ihrer Feldpost von der besonders guten Verpflegung. Auf allen Höfen, die direkt am Deich lagen, wie der von der Familie Becker, waren Soldaten einquartiert, die die Aufgabe hatten, auf dem Deich Wache zu gehen, um eine eventuelle englische Invasion zu verhindern.

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