Nortorf in alten Ansichten

Nortorf in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Jürgen Schönwandt
Gemeente
:   Nortorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5175-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Nortorf in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

17. Während die Kinder nur durch die Küster unterrichtet wurden, beschloß man 1844 den ersten Elementarlehrer einzustellen. In dem oben abgebildeten, 1819 erbauten ersten Schulhaus, nahm der Küster und Lehrer Hinrich Bluhm seine segensreiche Arbeit zum Wohle der ganzen Gemeinde und des Fleckens auf. Dieses Bild zeigt bereits den Abbruch dieses Gebäudes 1961, welches von der TELDEC gekauft wurde. Das Grundstück wurde nicht wieder bebaut, es ist der Parkplatz zwischen dem Kirchhof undderTELDEC.

18. Ich halte es für angebracht einiges über das Leben und Wirken des Hinrich Bluhm zu berichten. Mit seinem Engagement als Organist an der Nortorfer Kirche und als erster Schulmeister hat Nortorf einen guten Griff gemacht. Bluhm wurde am 2. Dezember 1819 in Schrixdorf in Angeln geboren und kam im November 1842 nach Nortorf. Unter den Bürgern muß er schon alsbald volles Vertrauen genossen haben, sodaß sie ihn im Juni 1844, nach Errichtung einer selbständigen Elementarklasse, zum Organisten und 1. Lehrer wählten. Neben seiner ihm gestellten Aufgabe hat er noch manches Amt übernommen, bzw. auch den Anstoß für eine Gründung gegeben. So war er 1844 Mitbegründer der Nortorf Liedertafel, 1847 war er auch bei der Gründung der Spar- und Leihkasse dabei, 1850 wurde er König der Nortorfer Vogelgilde von 1612. Zum 250. Jubiläum der Gilde 1862 hat er den Festvortrag gehalten. Er hat seine Aktivitäten als Mitglied des Vereins 'Harmonie' ganz den Bürgern zu Gute kommen lassen. Am 1. November 1886 trat er nach seiner segensreichen Tätigkeit in den Ruhestand und verzog dann nach Schleswig. Am 50jährigen Jubiläum der Sparkasse 1897 hat er noch teilgenommen und ist am 28. November 1909 in Schleswig gestorben. Er war unverheiratet und hat neben seiner Mutter auf unserem alten Friedhof seine letzte Ruhe gefunden. Das Bild zeigt Bluhm wenige Jahre vor seinem Tod.

19. Wohl eine der ersten Fotos einer Schulklasse: die Aufnahmc des Geburtsjahrganges um 1892 dieser Schule mit der Lehrerin Julia Burrneister, die hier von 1895 bis 1900 unterrichtete, bevor sie nach Kiel ging. Dort ist sie kurz vor Sylvester 1952153 als Oberschullehrerin verstorben. Unter den Schülern, meistens Mädchen, befinden sich nurvier Jungs, die in der Nachbarschaft wohnten.

20. Äußerlich, aber in seinen Dimensionen nicht verändert, das Haus in der Kieier Straße Nr. 6.; über drei Generationen war die Familie Stahl Besitzer dieses Hauses, zuerst als Kleinschmied, später als Uhrmacher. Für betuchte Schüler befand sich darin außerdem eine Schule für fremdsprachlichen Unterricht, die Privatschule von Fräulein Plett. Mit Eröffnung der Mittelschule entfiel diese Notwendigkeit. Heute befindet sich in dem Haus das Geschäft der Gärtnerei Hannemann. Rechts die Hausecke von Kaufmann Bäßmann, danach Hutmacherin Fräulein Schick und Klaus Holthuis.

21. Mit Zunahme der Einwohnerschaft wuchs auch die Zahl der schulpflichtigen Kinder, sodaß ein weiteres Schulhaus erforderlich wurde. An der Straße zum neuen Friedhof (heute alter) wurde ein neues Schulhaus errichtet, welches bis zum Jahre 1911 genutzt wurde. 1912 kaufte die Kirche das Gebäude, richtete dort mit dem Erlös einer Verlosung und durch Spenden eine Diakanissenstation ein. Mit der beliebten und unermüdlichen Schwester Engel, diente es bis zum Jahre 1958 als Kindergarten, auch Warteschule genannt, unter Obhut der Schwestern. Ein neuer, der Zeit entsprechender Kindergarten entstand nun in der Lerchenstraße.

22. Das Bild einer der letzien Klassen dieser Schule um 1910, mit unter anderen den Schülern W. Wornmelsdorf, G. Nissen, R. Döbbel, W. Wieben, H. Annuschat, D. Küchenrneister , Chr. Voß, H. Aurich, W. Rieper, K. Naschke und H. Koek. Der Lehrer Schuldt sieht aus dern Fenster dem Fotografen zu.

23. Nachdem 1911 die Volksschule an der lahnstraße eröffnet wurde, ging dieses Gebäude als Kindergarten, genannt Warteschule, und Gemeindesaal in den Besitz der Kirche. Die Betreuung der Kinder wurde von den Gemeindesehwestern mit durchgeführt. Das Inventar wurde aus einer Verlosung und Spenden finanziert. In Kriegszeiten wurde hier wegen Kohlenmangels auch der Gottesdienst abgehalten. Das Bild zeigt den Umzug der Kinder in den neuen Kindergarten in der Lerehenstraße im Februar 1958, angeführt von den Schwestern Engel (hinten) und Schwester Waltraud.

24. Als drittes Schulhaus wurde, obiges Bild, später als die 'Pahlsche Schule genannt, an der Ecke Kieier Straße/Jahnstraße erbaut. Nachdem die neue Volksschule in Betrieb genommen wurde , diente es als Wohnung für die dortigen Lehrer bis es im Jahre 1962 dem neuen Straßenbau weichen mußte. Heute führt der Verkehr Kieier Straße Richtung Jungfernstieg über dieses Grundstück hinweg.

25. Am 2. November 1911 konnte der Lehrer Pahl sein 25jähriges Dienstjubiläum begehen. Vor der neuen Schule postierten sich die Lehrer mit ihren Frauen zu einem Erinnerungsfoto. Hintere Reihe , von links: 3. Herr Asmus, 4. Joharm Doose , 5. Rektor Petersen, 6. Lehrer Pahl, 7. Herr Wichmann, 8. Joharm Cornils, 9. Kar! Boje, 10. Herr Hinrichs. Die Damen in der zweiten Reihe , von links: 3. Fräulein v. Rosen, 5. Frau Cornils. In der ersten Reihe von links: 3. Frau Petersen, alias die bekannte Dichterin Thusnelda Kühl, 5. Frau Pahl, 7. Frau Doose und 8. Frau Boje.

26. Um der stetig steigertden Anzahl der Schüler, die bisher in vier Schulen rnit verschiedenen Standorten unterrichtet wurden, Herr zu werden, baute die Stadt, gegenüber dem angelegten neuen Friedhofs, die Volksschule. Am 10. November 1912 konnte die Schule eingeweiht werden und mit 530 Schülern und neun Lehrern den Unterricht aufnehmen. Eine noch fehlende Turnhalle (links) kam ein Jahr später mit Spenden des Männertumervereins hinzu. Inzwischen sind die beiden Gebäude durch Urn- und Zwischenbauten zu einer Einheit verschmolzen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek