Nortorf in alten Ansichten

Nortorf in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Jürgen Schönwandt
Gemeente
:   Nortorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5175-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nortorf in alten Ansichten'

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57. Im Jahre 1899 wurde der damals noch handvermittelte Fernsprechverkehr eingeführt, damals 21 Teilnehmer. Bei der heutigen Zahl der Teilnehmer wäre eine 'Klingelfee' wohl undenkbar, auch schon im Zuge des Datenschutzes. Einige treue Seelen der Post und der Klappenschrank sind aber noch auf obigen Foto festgehalten. Von rechts: die Herren Wendel. Petersen und Harder. Die Telefonistinnen:

Fräulein Kaul, Fräulein Thomsen und Fräulein Voß.

58. Einen Teil der Postangestellten, um 1951. Hintere Reihe, von links: 1. Junge, 2. Engeborg. 3. Sommer, 4. Liedtke , 5. Winkel, 6. Köhler, 7. Klein, 8. Harbek, 9. Nehring, 10. Handschuck, 11. Vollstedt und 12. Schimrock. Mittlere Reihe: 1. Stahl, 2. Kleinert, 3. Blöcker , 4. Langhagen, 5. Sierks, 6. Ehlers, 7. Börgert, 8. v . Allwörden, 9. Jungjohann, 10. Mehrens, 11. Groth, 12. Kerbs, 13. Rapsch, 14. Rudel, 15. Bruhn, 16. Siemens, 17. Hinz und 18. Nemitz. Vordere Reihe: 1. Rohwer, 2. Wegner , 3. Nordhorst, 4. Brandt, 5. Kruse, 6. Voß, 7. Folster, 8. Lange, 9. Koek, 10. Ewert, 11. Böhnertund 12. Brandt.

59. Eine Aufstockung des Personals war besonders in den Jahren 1948 bis 1962 nötig wegen des vielen Paketversandes der hiesigen Firmen. Ein großes Paketaufkommen hatten die TELDEC, Schuhfabrik Ehrmann und die Versandgeschäfte Ramm, Krogmann und Seibold. Sie machten einen Anbau zur Abfertigung der vielen Pakete nötig. Im Bild sieht man den neuen Eingang zum Postamt. Links die Gaststätte 'Doppelkröger', damaliger Inhaber Kurt Elsner, im Volksmund auch 'Postarnt 2' genannt. Heute Parkplatz für die Postbesucher. Warum 'Doppelkröger'? Der frühere Besitzer hieß Kröger und war Kröger.

60. Große Mühlenstraße 50, eines der ältesten Häuser Nortorfs. Früher war es Gastwirtschaft und Tischlerei von N. MichaeIsen. Von dem damaligen Besitzcr, Herrn. Lüthje, wurde es liebevoll renoviert. Es dürfte das noch älteste Wohnhaus Nortorfs sein; in einem mir vorliegenden Plan des Dorfes von 1783 ist es schon eingezeichnet. Nach Aussagen von Max Schönwandt war dieses die erste Krügerei Nortorfs.

61. Es gibt nicht mehr viele alte Häuser im Ort. Diese Aufnahme aus dem Jahre 1949 von Foto-Petersen zeigt das ehemalige Strohdachhaus Poststraße 26. Früherer Besitzer war Kaufmann Holm, später Jochen Möller, der auch die Mühle auf der gegenüberliegenden Straßenseite erbaute. Anscheinend hat dieses Haus die furchtbare Brandkatastrophe im Jahre 1809, bei der die ganze gegenüberliegende Straßenseite ein Raub der Flammen wurde, überstanden. Es dürfte demnach noch viel älter sein. Von der Fa. Horst Flindt als Café umgebaut, bcfindet sich dort heute das Restaurant 'Me Fly', Thorsten Flindt.

62. Dieses idyllische Haus, erbaut 1834, befindet sich Großen Mühlenstraße Nr. 40. Die Inschrift über dem Scheunentor lautet: GOTT BEWAHRE DIESES HAUS UND DIE BEWOHNER / Hans Jochim Pingel! Catharina Pingel/den 10. Mai l Anno 1834. Hier bekamen die echten Holsteiner Katenschinken und Würste ihren unverkennbaren Geschmack. Bis vor wenigen Jahre betrieb Hans Ernsberger die Räucherei wie in früheren Zeiten. Werner Peteresen hat diese typische Bordesholmer Bauernhaus auf einem Foto festgehalten.

63. Dieses Haus, an der Ecke Große Mühlenstraße/Jungfernstieg, besteht nicht mehr. Schon zweckentfremdet, ist es 1985 abgebrannt. Es war, Fam. Röschmann gehörend, eines der letzten innerstädtischen Bauernhöfe. Aus städteplanerischen Gründen wird dieses Grundstück vorerst nicht wieder bebaut. Links ein Betonmast der Stromversorgung über die man sich bei der Elektrifizierung nicht einigen konnte, ob Eisen oder Zement. Bis der damalige Bürgermeister Beyer seinen Hut auf den Verhandlungstisch warf mit den Worten: 'Solchen Durchmesser hat das Ding und die kommen her.' Eine weise Entscheidung von ihm.

64. Klein aber fein befindet sich noch ein heute altes, bewohntes Strohdachhaus im Lohkamp. Mit der Eröffnung der Bahnlinie und der damit günstigen Verkehrsanbindung. versprach sich der damalige Dr. Rosendahl, durch die Erfolge mit seinen Milch- und Kräuterkuren schon sehr bekannt, mit der Errichtung von Sanatorien für Dauerpatienten großen Zuspruch. Das Bild zeigt noch eines dieser Krankenhäuser. Es dürfte etwa 1845 erbaut worden sein.

65. Dieses Haus der früheren Schlachterei Hans Schönwandt, langjähriger Hauptmann der Nortorfer Vogelgilde von 1612 und auch Feuerwchrhauptmann, in der Großen Mühlenstraße besteht heute auch nicht mehr. Aus verkehrstechnischen Gründen wurden schon vorher die Treppe und der Baum entfernt. Auf dem Grundstück wurde eines der zahlreichen Kinderspielplätzc angelegt.

66. Das gerade noch sichtbare Haus am linken Bildrand ist die frühere Schlachterei von Hans Schönwandt. Die Praxis von Dr. Ketelsen war noch nicht gebaut. Von der rechten Straßenseite steht heute kein Haus mehr. Das Haus rechts gehörte dem Küfer Lucht, der Waschzuber und auch die Butterfässer für die Meierei herstellte. Dann die Gastwirtschaft 'Wulff's Salon' mit einem kleinen Saal, später 'Schümann's Gasthof'. Auf diesen Grundstücken befindet sich heute ein großes Wohn- und Geschäftshaus. Das letzte Haus verschwand schon früher, es war die Bauernstelle von Hermann Kleine, der seinen Betrieb an die Bargstedter Straße verlegte. Auf dem Fahrrad WiIi Ott.

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