Nörten-Hardenberg in alten Ansichten

Nörten-Hardenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Kellner
Gemeente
:   Nörten-Hardenberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3057-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nörten-Hardenberg in alten Ansichten'

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19. Lange Straße 24, Haus Osseforth. Das vorliegende Bild zeigt uns die Häuser Lange Straße 24 und 25 mit der Brandgasse zum Stiftplatz. Das Haus 24 hat sich bis heute nicht verändert. Das Haus 25 ist heute nicht mehr vorhanden, es wurde durch ein massives Backsteinhaus ersetzt, in dem die Bäckerei Johannes Rittmeyer untergebracht war. Man betrachte die alte Straßenlaterne und die vielen Leute.

20. Lange Straße, alte Nummer 26, Haus Asmuth. Das Bild aus der Zeit der lahrhundertwende zeigt uns eines der ältesten Häuser von Nörten. Über der Doppeltür finden wir die Inschrift: 'Mathias : Done : Anno 1641.' Im Türrahmen sind links und rechts Majuskeln eingeschnitzt. In dem kleinen quadratischen Zwischenraum ist die Hausnummer eingemalt. Die in Blattgold gehaltenen altertümlichen Ziffern sind auf blauem Untergrund ausgeführt. Die reichliche Schnitzerei am Längsbalken der Hausfront ist im Dreifarbenton gehalten. Wer dieses Eichenfachwerkhaus heute sucht, wird es nicht finden, denn graue Eternitplatten bedeeken seinen Glanz, Der Erbauer war zweifellos Mathias Done. Der Familienname Döhne, der in Bishausen häufig ist, dürfte eine Ableitung des Namens sein.

21. Lange Straße 20, alte Nummer 2J, Haus Arand. Das vorliegende Bild zeigt uns das Haus des Stellmachermeisters Arand. Ein schlichtes Fachwerkhaus in der Langen Straße, Ecke Kirchstraße. Die Aufnahme entstand um 1900. Rechts ein fertiggestellter Ackerwagen, links in der Mitte Heinrich Arand mit seinen Söhnen Heimich und Johannes.

22. Stiftplatz, Heiligenstock. Der Heiligenpfosten auf dem Stiftplatz, gestiftet von den beiden Stiftsherren Andreas und Liborius Papen im Jahre 1698. Auf schlankem Sockel erhebt sich ein reich verzierter Schaft, auf der Vorder- und Rückseite hebt sich je ein mit Blumengewinde geziertes Medaillon ab. Die linke und rechte Seite der Säule sind ebenfalls mit B1umengewinden verziert. Ein Gesims, das an den vier Ecken Engelsgesichter zeigt, leitet zu einem Aufsatz über, der an der Südseite die Kreuzigungsgruppe, an der Nordseite das Bild des heiligen Martinus zeigt, der einem Armen die Hälfte seines Mantels reicht, während an der linken Seite das Bild des heiligen Petrus und rechts des heiligen Paulus herausgearbeitet ist. Den Abschluß der Säule bildet ein Kopf mit Giebel und der Sockel zeigt die Inschrift: 'Den 8. August von A.C. Kersten aus Duderstadt gemacht.'

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23. Stiftplatz 1, Haus Asmuth. In dem HausStiftplatz 1 wohnte der hochverdiente Geschichtsforscher Canonicus Johann Wolf von 1785 bis zu seinem Tode am 23. April 1826. Das Fachwerk dieses alten Hauses am Stiftplatz ist heute überputzt. Über dem Eingang von der Hofseite steht die Jahreszahl: 'Anno 1778.' Besitzerin dieses Hauses war die Klosterkammer. Nach mehrmaligem Verkauf ist heute Frau Asmuth Eigentümerin.

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.Brauerei C. Wiederholt

24. Stiftplatz, Brauerei. Die Familie Wiederholt, die im Jahre 1851 die Nörtener Gemeindebrauerei pachtete und diese von 1860 an allein betrieb, ist der Zweig eines alten, heute noch weit verbreiteten Bauerngeschlechtes, zu dem in Nörten-Hardenberg noch eine Reihe von Familien gehören. Die vorliegende Ansichtskarte aus dem Jahre 1896 zeigt uns die Brauerei, rechts im Bild das Wohn- und Bürohaus, Das Gebäude mit den Rundbogenfenstern ist das Sudhaus, über dem Eingang steht die Jahreszahl 1874, darüber in einer Nische steht der 'Heilige Gambrinus', An der Westwand des Gärkeilers ist in Sandstein zu lesen: C. Wiederholt 1868.'

25. Stiftplatz, Kirche St. Martin 1636-1665. Bei einer Visitation durch den erzbischöflichen Commissarius Böning wurde 1692 der Bau einer neuen Kirche für nötig befunden. Kriege und vor allem Geldmangel verhinderten die Ausführung. Erst unter dem Pfarrer Carl Westermann und dem Regierungs- und Baurat Herzig aus Hildesheim wurde der Entwurf eines Neubaues beauftragt. Am 2. April 1894 wurde mit dem Abbruch der alten Stiftskirche begonnen. Die ausgebaute Scheune auf dem Pfarrhofe diente als Notkirche. Beim Abbruch der Kirche stieß man auf einen steinernen Kindersarg, hölzerne Statuen und ein steinernes Vesperbild (Darstellung: Kreuzabnahme, Beweinung, Grablegung, Pieta). Diese Funde kamen in das Göttinger Heimatmuseum.

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26. Stiftplatz, Neue Kirche 1895/96. Am 22. Mai 1894 konnte der Grundstein zur neuen Kirche 'Sankt Martini' gelegt werden. Das Steinmaterial lieferte der Sandsteinbruch im Nörtener Wald beim Kalischacht. Die Maurerarbeiten führte der Maurermeister Franz Wenig und nach seinem Tode am 3. Januar 1895 sein Sohn Franz Wenig aus. Die Zimmerarbeiten hatte die Firma Klapproth aus Northeim übernommen und die Dachdeckerarbeiten führte Daniel Nienstedt, Nörten aus. Als Bauflihrer war der Architekt und spätere Kölner Stadtbaumeister Engelhardt aus Bodensee tätig. Am 6. Oktober 1895 wurden die Kirche und der Hochaltar durch Bischof Wilhelm eingeweiht, Auf unserem Bild sehen wir vor der Kirche die katholische Schule mit Wohnung des Lehrers,

27. Schulbild aus der katholischen Schule, Schulbild aus dem Jahre 1927 der katholischen Volksschule. Die Schülerinnen und Schüler, die auf dem Bild zu sehen sind, gehören dem Jahrgang 1913 an, Am Tisch sitzen links Lehrer Schlick, in der Mitte Lehrer Carl Osseforth und rechts Kaplan Grobecker. Die im Vordergrund sitzenden kleineren Kinder sind Geschwister des Entlassungsjahrganges.

28. Lehrer Osseforth. Carl Osseforth, Lehrer der katholischen Volksschule zu Nörten-Hardenberg, Verfasser vieler Schriften über die 'Geschichte der SanktMartini-Kirche und des Chorherrenstiftes Sankt Peter zu Nörten-Hardenberg", die 'Geschichte über Marienstein und seine Kirche', 'Die Gutswirtschaft der Grund- und Gerichtsherrschaft Hardenberg'. Auch hat Lehrer Osseforth die Geschichte über Nörten-Hardenberg erstellt, die leider nicht veröffentlicht wurde. Er war Bürgermeister von Nörten-Hardenberg von 1947 bis 1948 und von 1952 bis 1953 und seit dem 18. November 1961 zum 'Ehrenbürger' der Fleckengemeinde Nörten-Hardenberg ernannt.

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