Nörten-Hardenberg in alten Ansichten

Nörten-Hardenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Kellner
Gemeente
:   Nörten-Hardenberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3057-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nörten-Hardenberg in alten Ansichten'

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Veranda

Gasthaus zum Redetal. Aug. Kurre

69. Rodemühle. Im 19. Jahrhundert diente das Gasthaus Rodetal den vorbeiziehenden Holzfuhrwerken, Bauern und Reisenden als Ausspann und Sagewerk. Der damalige Besitzer erkannte die Notwendigkeit den Besuchern Getränke anzubieten während sie auf das Auswechseln der Pferde oder das fachgerechte Zerlegen ihres Holzes warteten. Noch heute zeugen die großen Sandsteinräder im Keller des Hauses von dieser Tätigkeit. Im Jahre 1960 verkaufte der Gastwirt Luis Teipel die Gaststätte Rodetal an die Familie Rüsseler. Heute ein modernes Spezialitätenrestaurant, angeschlossen das Hotel Rodetal, das von Wittich und Sigrune Rüsseler geführt wird. Der Spruch des Hauses lautet: 'Unseres Hauses größte Ehr' ist eines Gastes Wiederkehr.'

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70. Angerstein im Jahre 1903. Der Ortsname Angerstein geht zurück auf die Bezeichnung Steyn. In dem Felde Steyn war schon um 950 eine Kapelle, diese gehörte dem Stift Heiligenstadt. 1055 vereinnahmte der Erzbischof Rudhard von Mainz die Kapelle und überliéß sie den Benediktiner Mönchen zur Gründung eines Klosters, Steyna. Nach dem Wiener Kongreß kam Angerstein 1816 zum Königreich Hannover, vorher unterlag es der hessischen Herrschaft. Schon um 1900 gab es viele handwerkliche Betriebe und bäuerliche Großbetriebe. Angerstein hat sich trotz allem zu einem herrlichen Wohnort entwickelt. Im März 1974 kam Angerstein durch die Gebietsreform nach Nörten-Hardenberg. Erwähnt sei noch, daß 1964 der Grundstein für die Siedlung 'Neu Böseckendorf' durch den Pfarrer Scheperjans gelegt wurde.

Gastwirtschaît bei Franz Köpps

Gruss aus Bishausen b. Nörten.

71. Bishausen hieß früher Bischofshausen, eine Truppsiedlung des Erzbischofs von Mainz, sie muß um das Jahr 1000 entstanden sein. Durch Geldverlegenheit wurde Bishausen im Jahre 1300 an die Herrn von Hanstein verkauft und diese verkauften wiederum Bischofshausen an die Herren von Hardenberg im Jahre 1333. Auf unserer Ansichtskarte sehen wir die evangelische Kirche St. Georg, die 1883 vom Maurermeister Suthoff, Nörten erbaut wurde. Die beliebte Gaststätte Köpps gibt es heute nicht mehr, es ist ein Wohnhaus geworden. Bishausen ist ein landwirtschaftlicher Ort und eine schöne Wohngegend.

Gruß aus Elvese

im leineto/

72. Elvese. Der Name Elvese bedeutet 'die Häuser oder das Dorf am Fluß'. Elvese ist eine Gründung des Petersstiftes in Nörten, Seine Entstehung dürfte danach so um das Jahr 1100 liegen. Daß Elvese bestimmt eine kirchliche Stiftung ist, beweist die Tatsache, das der Orts berelts 1150 eine Kapelle bekam. 1588 wurde Elvese lutherisch, um 1900 karn Elvese ganz zur Parochie Hillerse, Die uns vcrliegende Ansichtskarte zeigt uns links oben die Kirche, darunter die Schule, rechts oben den Hardenberger Hof und unten den Lebensmittelladen von Buschbeck.

73. Die ersten schriftlichen Nachrichten, die wir über Lütgenrode besitzen stammen aus dem Jahre 1333. Damals verkauften die Herren von Hanstein ihr Lehensgut in Lütgenrode an Hildebrand von Hardenberg. Nach der Reformation 1542 gehörte Lütgenrode zu Paren sen und dann nach Marienstein. Die kleine Kapelle, die am Westende des Dorfes steht, ist wohl im Jahre 1592 erbaut worden, denn ein Stein in ihr trägt das Mainzer Wappen mit der Jahreszahl MDXCn. Die Ansichtskarte zeigt uns außer der Gesamtansicht die Gaststätte 'Zur Birke' und die Schule von Lütgenrode. Lütgenrode ist ein Ort in dem die Landwirtschauft zu Hause ist und eine Mosterei 'Beckers Pur'.

74. Parensen. Über den Ursprung des Dorfes Paren sen und seine Bürger wissen wir nicht viel. Der Name selbst ist die einzige Urkunde. Er lautete 990 Parankuson, später in unzähligen Urkunden Parenhusen. Kriege und Fehden durchtobten im Laufe der Jahrhunderte unser friedliches Leinetal mehr als einmal. Im Jahre 1870 bauten zwei Dorfbewohner von Paren sen eine Ziegelei am Schweckenberge und Harstebach auf, diese Ziegelei besteht auch heute noch.

75. Sudershausen, im Oberlauf des Beverbaches, lieblich zwischen Berg und Wald gelegen, macht ganz und gar den Eindruck eines Gebirgsdorfes. Im Jahre 1390 wird es zum ersten Male urkundlich genannt, da hieß es noch Suwerkishusen. Auch nennt man es Besenbinderdorf, weil das Besenbinden in früheren Zeiten eine Hauptbeschäftigung der Sudershäuser war. Die uns vorliegende Ansichtskarte zeigt uns das Kreikental und das Gasthaus Henze mit der Kirche, die 1852 errichtet worden ist. Der älteste Teil des Dorfes ist derjenige, den wir Kreikental nennen. 'Kreiken' bedeutet 'wilde Zwetschen', solche wachsen heute noch in diesem Tal.

Gruß aus Sudershausen

Krelkental

C. Yollmer, GÖltiOgen~ jI!~~~. Atw,

76. Wolbrechtshausen. Von der Geschichte des Dorfes ist wenig bekannt. Johann Wolf berichtet in seiner 'Geschichte des Geschlechtes von Hardenberg', daß die Herrn von Hardenberg 1345 ein großes Vorwerk in Wolbrechtshausen besitzen. Der Name Wolbrechtshausen kommt von Wolbrecht, Vollbrecht oder Walbrecht. Diese Namen sind heute noch vorhanden. Im Jahre 1597 raffte die Pest den größten Teil der Einwohner weg, so daß die Ländereien nicht mehr bestellt werden konnten. Wolbrechtshausen war und ist noch immer ein landwirtschaftlicher Ort mit vielen kleinen Handwerksbetrieben.

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