Oberhausen in alten Ansichten

Oberhausen in alten Ansichten

Auteur
:   Marita Arntz
Gemeente
:   Oberhausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4729-3
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Oberhausen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Concordia-See, durch Bodensenkung entstanden 1876.

Çruss aus

7. Im Jahre 1868 hatte die Gemeinde die Errichtung eines Rathauses und eines Marktplatzes geplant. Doch ein Ereignis verhinderte zunächst dieses Vorhaben. Unerwartet entstand ein See in einer Ausdehnungvon 40 Morgen und einer Wassertiefe von 1,88 Metern. Bodensenkung, die Auffüllung mit Grundwasser und eine noch nicht vorhandene Kanalisation ermöglichten die Entstehung dieses Sees. Ursache der Bodensenkung war der Kohlenabbau des noch jungen und unerfahrenen Bergbaus. Da die Zeche Concordia die Ursache der Entstehung des Sees war, erhielt er den Namen Concordia-See.

Oberhausen

8. Eine Aufnahme aus dem Jahre 1910 zeigt das imJahre 1873 erbaute alte Rathaus auf dem Galgenberg. Das Gebäude war der erste Amtssitz des Bürgermeisters Friedrich August Schwartz. Durch den Bombenkrieg ist das Haus 1942 völlig zerstört worden. Anläßlich der 75-Jahr-Feier der Stadtgemeinde Oberhausen im Jahre 1949 ist an gleicher Stelle, wo einst dieses Rathaus stand, ein Gedenkstein enthüllt worden.

9. Romantisch und verträumt zeigt sich der Grillopark im Jahre 1912, der zum sonntäglichen Spaziergang einlud. Viele verliebte Paare werden sich hier vermutlich zärtliche Worte ins Ohr geflüstert haben. Angelegt als Privatbesitz wurde die Parkanlage von dem Fabrikbesitzer Grillo. Erst später ging die Anlage in die Hände der Stadt über, und wurde somit der Öffentlichkeit zugänglich.

Oberhau en (Rh ld.)

Neue parka se

..

10. Droschkenparkplatz oder Geldtransporter , dies ist hier die Frage, die sich der Betrachter dieser Ansicht stellen mußte. Pferde und Wagen stehen nämlich vor dem ersten Sparkassengebäude der Stadt. Hier konnte der Sparer seine wenigen Groschen anlegen. Erbaut wurde dieses Haus 1912.

Oberheulen

Portie e, d. EHelh.ße

11. Partie an der Elsestraße, Ecke Hermannstraße. Ein Bliek Anno 1910 auf den heutigen Kreuzungsbereich der Elsa-Brändström-Straße, Ecke Freiherr-vom Stein-Straße. Im Kreuzungsbereich ist rechts das Hotel 'Hotel zum Rathaus' und in der Mitte die Töchterschule, heute Versorgungsamt zu erkennen. Die beiden Türme links im Bild gehören zur Marienkirche. In der Grünanlage im Vordergrund des Bildes steht heute der Rathauserweiterungsbau,

12. Bereits 1895 erbaute die Gemeinde Oberhausen die erste Badeanstalt am damaligen Neumarkt, dem späterem Hindenburgplatz und heutigem Ebertplatz. In dem Haus waren eine Schwimmhalle sowie Duschund Wannenbäder untergebracht. Viele Schwimmvereine hatten hier ihre Übungsstätte und auch Schulklassen kamen hierher zum Schwimmunterricht. Erst vor einigen Jahren wurde die Badeanstalt geschlossen. Heute entsteht hier ein Kulturzentrum.

OBERHAUSE (Rhld.) Hête ?. Berliner Hof" Erstes Haus m P a!ze

Bes..zer Carl Wilms.

13. 'Hotel 'Berliner Hof, Erstes Haus am Platze,' so steht es auf der Ansicht aus dem Jahre 1905. Dieses Haus stand auf der WilheImstraße, der heutigen Ebertstraße. Im Krieg wurde dieses Hotel völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Eine Bushaltestelle vor diesem Grundstück erinnert noch heute an das Hotel 'Berliner Hof.

14. Im Jahre 1853 gründete sich die Gesellschaft 'Haideblümchen'. Eine Gesellschaft, die an bestimmten Tagenzum Gespräch, Spie! und geselligem Beisammensein an gleicher Örtlichkeit zusammen kam. Die erste Örtlichkeit war der Wartesaal des Oberhausener Bahnhofes an der Köln-Minderen-Bahnstrecke. Ab 1880 hatte die Gesellschaft ihr eigenes Haus. Dieses Haus stand im Winkel der damaligen IndustriestraBe Ecke Wilhelmstraße, der heutigen Friedrich-List-Ebertstraße. Die Aufnahme aus dem Jahre 1913 zeigt das Gebäude, das auch ein Opfer des Bombenkrieges aus dem Zweiten Weltkrieg wurde. Die Gesellschaft 'Haideblümchen' aber hat bis heute überlebt.

Oberhausen

Bahnhof

15. Im Jahre 1856 schrieb der Schriftsteller Levin Schücking: 'Die Eisenbahn führte uns weiter nach Oberhausen, mitten in eine Landschaft, welche eine Staffage von nordamerikanischen Gepräge hat; wir befinden uns in ödester Sandgegend, die kaum den dürftigsten Fichtenausschlag nährt ... und mitten in ihr erblicken wir die Schöpfungen modernsten Kulturlebens, eben aus dem Boden gestiegen; Stadtionsgebäude, Häuser, Hotels, Fabriketablissements; und ehe viel Zeit verfließt, wird mit amerikanischer Schnelligkeit eine Stadt aus diesen Sandhügeln aufwachsen.' Die Aufnahme aus dem Jahre 1910 zeigt den ausgebauten und erweiterten Zentralbahnhof.

Kaiser!. Postamt

16. In der Nähe des damaligen Zentralbahnhofes an der Bahnhofstraße, befand sich das Kaiserliche Postamt, erbaut 1858. Ein Erweiterungsbau mußte 1894 vorgenommen werden. Durch seinen zinnenartigen Aufbau erinnerte das Äußere an eine Burg. Im Volksmund wurde sie deshalb auch 'Postburg' genannt. Ein Bild aus dem Jahre 1903.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek