Oberhausen in alten Ansichten

Oberhausen in alten Ansichten

Auteur
:   Marita Arntz
Gemeente
:   Oberhausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4729-3
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oberhausen in alten Ansichten'

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Oberhausen ~ Rhlc1.

Neues Hauptpostamt

17. Nachdem die 'Postburg' vorn Platzangebot nicht mehr ausreichte, wurde 1915 der Neubau des Postamtes bezogen. Eine Aufnahme aus dem Jahre 1917 zeigt dieses imposante Gebäude. Das Postamt umfaßte vier Stockwerke. Neben den Diensträumen beinhaltete das Gebäude damals auch drei Direktorenwohnungen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Postgebäude jedoch nicht von teilweiser Zerstörung verschont. Der wiederrestaurierte Bau befindet sich noch heute an der Ecke Paul-Reusch- und Poststraße.

OBERHAUSEN.RHLD~ FRIEDRICH -kARLSTRASSE.

18. Schon sehr bald entwickelte sich auf der Friedrich-Karl-Straße ein reges Geschäftsleben. Viele Händler und Kaufleute, die durch das stetige Wachsen der Stadt angelockt wurden, eröffneten Geschäfte, die das Straßenbild prägten. Von den Wohn- und Geschäftshäusern, Anno 1909, sind nur noch wenige erhalten, da viele Gebäude den Flammen des Zweiten Weltkriegs zum Opfer fielen.

OBERHAUSE Rhld

19. Diese Aufnahme aus dem Jahre 1905 zeigt den Altmarkt als damaligen Mittelpunkt der Stadt. Hier traf man sich an den Wochentagen um zu tauschen, handeln, kaufen und verkaufen oder nur um den neuesten Klatsch aufzufangen. Dieser Platz, ursprünglich im Privatbesitz des Bauern Stöckmann, ging als Geschenk an die Gemeinde Styrum. Mit dem Zusammenschluß anderer und Gründung der Gemeinde Oberhausens kam diese in den Besitz des Grundstückes.

Altmarkt.

Oberhausen

" Siegessäule

20. Mitten auf dem Altmarkt steht die Siegessäule, eine im Jahre 1876 errichtetes Kriegerdenkmal aus Sandstein. Die auf der Spitze thronende Figur, stellt die beflügelte Siegesgöttin dar, die einen Lorbeerkranz in der Hand hält. An dem Sockel ist eine gußeiserne Platte angebracht auf dem zu lesen steht: 'DEN KÜNFTIGEN GENERATIONEN ZUM DAUERHAFTEN GEDENKEN AN DIE HELDENMUETHIGEN KAEMPFE UND SIEGE UNSERER KRIEGER IN DEN JAHREN 1864-1866 BIS 1870-71 AN DIE WIEDERAUFRICHTUNG DES DEUTSCHEN REICHES UND DEN RUHMREICHEN FRIEDEN ZU FRANKFURT A.M. 10. MAI 1871 ERRICHTET VON DEN BUERGERN OBERHAUSENS AM 2. SEPTEMBER 1876.'

21. Schon in früherer Zeit entstanden im Zentrum der Stadt imposante Wohn- und Geschäftshäuser. Eines der auffallensten Objekte dürfte dieses Anno 1900 erbaute Geschäftshaus, mit der auf dem Dach stehenden nach den Sternen greifenden Figur, gewesen sein. Dieses Hauses stand an der Ecke Styrumer-lMarktstraße. Hier konnte der Käufer Wollwaren, Kurzwaren, Damen- und Kinderwäsche sowie Gardinen und Tischwäsche erstehen, um nur einiges aus dem Warenangebot zu nennen. Inhaber des Geschäftes waren Philipp und Albert Heymann.

Oberhausen

Markts+raße

22. Durch den Zuwanderstrom fand auch eine Anzahl jüdischer Mitmenschen den Weg nach Oberhausen. Viele von ihnen waren Kaufleute, so auch die Geschwister Bein, die auf der Marktstraße ein Konfektionshaus unterhielten. Das Geschäft befand sich an der Ecke der heutigen Paul-Reusch- und Marktstraße.

Gruss aus Oberhausen (Rhld.)

23. Der Thüringer Hof, eines der ältesten Hotel- und Gaststättenbetriebe der Stadt Oberhausen. Bereits im Jabre 1878 war erim Besitz der Erben Stemminghold. Nach einer wechselvollen Pächterfolge übernahm 1910 die Familie Frese diesen Betrieb. Die Aufnahme zeigt das Hotel-Restaurant im Jahre 1911, an der Ecke Friedenstraße und Marktstraße. Gleich neben dem Hoteleingang befand sich ein Uhren- und Goldwarengeschäft, Besitzer war Carl Fordan. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus total zerstört.

HOTEL-RESTAURANT THÜRINGER HOF, OBERHAUSEN, Rhld.

f' FRITZ FRESE - FERNRUF 355

24. Den Speisesaal der 1. Klasse, aufgenommen 1925, im Hotel- und Gaststättenbetrieb 'Thüringer Hof. Die Klassenunterschiede damaliger Zeit zwischen arm und reich wurden hier deutlich herausgestellt.ln den Räumen der 3. und 4. Klasse gab es an den Holztischen deftige preiswerte Kost. In den Räumen der 1. und 2. Klasse ging es an weißgedeckten Tischen vornehmer zu. Dem Gast in diesem Haus standen Hotelzimmer mit Zentralheizung und fließendem Kalr-und Warmwasser zur Verfügung, ein Luxus der nicht überall vorhanden war.

25. Einen Bliek in die untere Marktstraße im Jahre 1923. Hier fuhr die Straßenbahn durch die Eisenbahnunterführung und bog dann nach links ein zur Roonstraße nach Alstaden. Rechts im vorderen Bildrand das Kaufhaus 'Zur Goldenen Zehn'. Gleich dahinter das 'Hotel Plugge' . Auf der anderen Straßenseite das Stadtcafé, ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

- Stadt-Café

26. 'Aus fröhlicher Gesellschaft grüßen ... ', so steht es geschrieben auf der Rückseite dieser Ansichtskarte Anno 1916. Eine Innenaufnahme aus dem Stadtcafé mit dem Rosengarten in der oberen Etage, wo jahrelang täglich zum Tanz aufgespielt wurde.

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