Oberhausen in alten Ansichten

Oberhausen in alten Ansichten

Auteur
:   Marita Arntz
Gemeente
:   Oberhausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4729-3
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oberhausen in alten Ansichten'

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Justiz-Pa~ast

Insfittrt zur Verwertung der Zeul:"u&,ebübr~

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GRUSS aus OBERHAUSEN, Rhid.

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47. Die Ansicht aus dem Jahre 1906 zeigt die Filiale des königlichen Amtsgerichtes und der Justizpalast. Der Warteraum des Amtsgerichtes befand sich in der Gaststätte Bungert. Auf der Ansichtskarte ist zu lesen: 'Restauration Bungert. Rendezvous der Parteien u. Zeugen. Institut zur Verwertung der Zeugengebühren (5 Minuten vor Aufruf jeder Sache wird geklingelt:)'. Sicherlich wird so mancher Zeuge diese Gelegenheit wahrgenommen haben. Die Gaststätte und Justizpalast standen an der Ecke Schwartz- und Mülheimer Straße.Die Filiale Amtsgericht Ecke Mülheimer und der heutigen Freiherr-vom Stein-Straße,

Obsrhausen (Rhld.)

König!. Amtsgericbt

48. Auf dem Gelände der ehemaligen Styrumer Eisenindustrie wurde 1907 ein eigenes Amtsgericht im Renaissancestil erbaut, weil durch die wachsende Einwohnerzahl die Kriminalität stieg. Da das Haus den Zweiten Weltkrieg ohne nennenswerten Schaden überstand, können hier noch heute Urteile verkündet werden.

Bahnhofstraße u. Eltenbcqenstraße.

49. Der Hausservice wurde Anno 1905 noch groß geschrieben. Mit Handkarren wurde das Gepäck der Reisenden vom Bahnhof in das nahegelegende Centralhotel gebracht. Das Hotel hatte einen guten Ruf, wie ältere Mitbürger zu erzählen wußten. Gestanden hat dieses Haus an der Bahnhofstraße und Ellenbogenstraße, in der Nähe der Friedrich-Karl-Straße. Beide Straßenzüge bestehen heute nicht mehr.

OBERHAUSE CRhld.) - Indu triestraße

50. Die Ausstellung des deutschen Gaststättenverbandes fand vom 15. Mai bis 1. Juni 1909 statt. Die vorliegende Karte zeigt die eigens dafür errichtete Messehalle mit über 4 600 qm Ausstellungsfläche auf dem damaligen Industrieplatz - heutigem Friedenplatz. In dieser Halle zeigten die Wirte ihre Kochkünste. Neben einer fachgewerblichen Schau gab es auch einen Vergnügungspark. Der Besuch dieser Ausstellung scheint über alle Erwartungen gut gewesen zu sein, besonders der 'Volkstag' mit Eintrittspreisen zu 50 Pfennig am 25. Mai, wo es als Hauptattraktion einen Mastochsen am Spieß gab.

OBERHAUSE, I feldscbule

51. Gründer und Leiter der ersten evangelischen Schule in Oberhausen war der Lehrer Gustav Adolf Feld. Bereits am 12. Juni 1854 eröffnete er mit 24 Schülern eine Privat-Volksschule. Da kein eigens Haus vorhanden war, fand der Unterricht in einer Privatwohnung an der Mülheimer Straße statt. Die ständig steigende Schülerzahl erforderte jedoch die Errichtung eines Schulgebäudes. Dieses wurde durch den Gustav-AdolfVerein ermöglicht. Im Jahre 1857 wurde das Gebäude an der jetzigen Nohlstraße eingeweiht. Hier wurde auch der Gottesdienst bis 1864 abgehalten. Seit 1890 trägt die Schule den Namen Adolf-Feld-Schule. Das Bild zeigt die Adolf-Feld-Schule an der heutigen Danziger Straße, welches in zwei Bauabschnitten 1901 und 1909 erbaut wurde. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1923, und bis heute findet hier Unterricht statt.

52. 'Hoch lebe das Handwerk der Steinsetzer', so steht es geschrieben auf einer Tafel. Eine Fotografie aufgenommen 1910 erinnert an die Pflasterung des Südmarktes. Die Männer der Firma Wilms nahmen sicherlich stolz vor dem Fotografen Aufstellung, galt es doch das Handwerk der Steinsetzer würdevoll zu vertreten. Heute zeigt sich der Südmarkt in einem völlig neuem Gesicht.

Oberhausen

~or~östncher Te I

53. Noch große Baulücken waren vorhanden, als diese Aufnahme 1909 entstand. Sie zeigt den nordöstlichen Teil Oberhausens von der Ecke der heutigen Tannenberg-fEbertstraße aus gesehen. Im Hintergrund ragen die beiden Türme der Marienkirche empor.

OBERHAUSE h o

lier Y ? .Ed. Erichsm.. Ob

54. Mitten auf die Fahrbahn stellte sich 1902 ein Fotograf. um die Mülheimer Straße in Richtung Brücktor im Bild festzuhalten. Dieses war damals möglich, ohne mit dem Straßenverkehr in Konflikt zu kommen. Die Straßenbahn in der Mitte des Bildes biegt in die heutige Tannenbergstraße ein. Dahinter eine weitere 'Tramp', die unmittelbar vor der Brücktorüberführung steht. Die wenigen Passanten konnten damals die Mülheimer Straße gefahrenlos passieren.

55. Die Pfarrgemeinde St. Marien ist die älteste katholische Pfarrgemeinde in Oberhausen. Mit dem Bau der heutigen St.Marien-Kirche wurde im Jahre 1891 begonnen und am 13. Mai 1894 feierlich eingeweiht. Die vollständige Vollendung mit den beiden Türmen geschah erst 1902. In der Bevölkerung ist die Marienkirche als Kirche 'Auf dem Berg' benannt worden. Dieses Gotteshaus wurde in den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges stark zerstört. Wiederaufgebaut, das Innere in veränderter Form, besuchen die Katholiken nach wie vor ihr Gotteshaus an der Mülheimer Straße.

6berhausen, Rhld.

Jlfa~ienl(irche

56. Diese Aufnahme aus dem Jahre 1906 zeigt die prächtige Ausgestaltung der St.-Marien-Kirche. Im Hintergrund des abgebildeten Hauptschiffes erkennt man den Hochaltar zur Ehren der Mutter Gottes. Die sich unmittelbar davor befindende Kommunionbank war aus Marmormosaik gefertigt. Darstellungen aus dem Leben der heiligen Maria befanden sich an den Wänden der Kirche.

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