Oberhausen in alten Ansichten

Oberhausen in alten Ansichten

Auteur
:   Marita Arntz
Gemeente
:   Oberhausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4729-3
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oberhausen in alten Ansichten'

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Ocerhausen Rr.ld. Guteho'friungshütte, Hochofenan'agen.

77. Auf über 225 Jahre geschichtliche Entwicklung kann die damalige Gute-Hoffnungs- Hütte zurückblicken. Entlang der Mülheimer Straße, Essener und Osterfelder Straße erstreckte sich ein Teil der Anlagen mit Hochöfen und Werkshallen. Viele Oberhausener Bürger und Zugereiste fanden hier Arbeit. Eng verbunden ist die Geschichte der Stadt Oberhausen mit dem Namen dieses Konzerns. Die Aufnahme aus dem Jahre 1920 vermittelt einen kleinen Eindruck von der Größe des Werkgeländes der GHH.

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78. Aus dem Jahre 1905 stammt die Aufnahme der Zeche Oberhausen, der ersten Grube in unserer Stadt. Sie ist imJahre 1853 von der GHH erbaut worden und nahm vier Jahre später die Kohlenförderung auf. Während der Weltwirtschaftskrise 1931 wurde die Zeche stillgelegt. Später diente sie als Schaubergwerk und Museum ehe sie 1957 völlig verschwand.

OBERHAUSEN Rhld.

Gewerksg ?? thof der Gutehoffnungshülte

79. Der Werksgasthof der Gute-Hoffnungs-Hütte, das heutige Werksgasthaus, an der Essener und Mülheimer Straße, ist im Jahre 1913 fertiggestellt worden. Es diente der Werksleitung als Räumlichkeit für Werksfeste und Empfänge, später auch als Werkskantine. Erbaut wurde dieses Haus von den Stuttgarter Architekten Eiseniohr und Weigle, als Ziegel- Verblenderbau mit Stahlskelett. Die Aufnahme zeigt das Haus im Jahre 1919.

80. Hier ein anderer Bliekwinkel auf das Werksgelände der GHH im Jahre 1913. Der Standort des Fotografen befand sich an der Stelle, an dem sich heute die Brücktorstraße und Liebknechtstraße befindet. Im Hintergrund, gleich neben der Eisenbahnbrücke, befindet sich die Henkelmannsbrücke. Sie überspannte die Bahngleise der Köln-Mindener-Strecke, Werksgleise der GHH, und stellte eine Fußgängerverbindung von der Brücktorstraße zur Essener Straße dar. Den Namen Henkelmannsbrücke, so wird erzählt, hat die Brücke erhalten, weil die Ehefrauen und Töchter ihren Ehemännern und Vätern das Essen mit dem 'Henkelmann' an die Werkstore brachten.

81. Zu einem Industriewahrzeichen der Stadt ist dieses in den Jahren 1928/29 fertiggestellte Riesenbauwerk der Technik geworden. Als größter Gasometer Europas mit einer Höhe von 115,5 Metern und ein Fassungsvermögen von 350 000 Kubikmetern ist dieses Bauwerk in die Geschichte eingegangen. Im Zweiten Weltkrieg war der Gasometer ein beliebtes Angriffsziel der Bombenflieger und wurde stark beschädigt. Die Gasbeschickung wurde eingestellt. Sofort nach dem Krieg begann der Wiederaufbau. 1950 ist er wieder in Betrieb genommen worden.

82. Eng verbunden mit der GHH waren teilweise auch die Wohngebiete in Oberhausen. In unmittelbarer Nähe der Hütte und der Zeche Oberhausen entstand die Arbeitersiedlung 'Knappenviertel' . Ein Bliek in die Knappenstraße im Jahre 1913. Zu jeder Wohnung gehörte ein Stall und ein Stück Land. Hier konnte der Hüttenwerker oder Bergmann seinen Garten bestellen. In den Stallungen wurden Schweine, Hühner, Kaninchen und Tauben gehalten. Die Ansicht der heutigen Knappenstraße ist mit der damaligen nicht mehr zu vergleichen.

Oruss aus Oberhausen (Rh ld.).

83. Das Restaurant 'Deutsche Reichshalle' , Inhaber Wilhelm Nierhaus, aufgenommen 1909, stand einst auf der Knappenstraße. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der große Saal im Obergeschoß als Notkirche für die künftige Pfarrei St. Michael eingerichtet. Die übrigen Räume wurden als Vereinshaus genutzt. Die Errichtungsurkunde von St. Michael wurde im Jahre 1922 unterzeichnet. Zur Pfarrei gehörte damit das sogenannte Knappenviertel, einschließlich Bermesfeld. Die Mitglieder der Gemeinde waren fast nur Hüttenarbeiter und Bergleute.

84. Mit der Erschließung des 'Knappenviertels' als Wohngebiet wuchs auch die Anzahl der katholischen Gemeindemitglieder. Mit der Errichtung eines Gotteshauses im Jahre 1928 erhielt die Gemeinde St. Michael eine eigene Kirche. Im Krieg diente der Keller als Rettungsstelle mit Operationszimmer und 45 Betten. Jedoch wurde dieser samt der Kirche schwer beschädigt. Der Wiederaufbau erfolgte und die Gläubigen besuchen auch heute noch dieses Gotteshaus an der Falkensteinstraße.

Ö.-Dümpfen.

Zeche Roland.

85. Den Bereich der heutigen Danziger Straße/WehrstraßelDümpterkamp zeigt diese Aufnahme aus dem Jahre 1912 mit der Zeche Roland. Die Abteufung des Schachtes fand schon bereits 1852 statt. Die meisten Oberhausener Bürger werden sich nicht mehr an diese Zeche erinnern können, da die Zeehentoren 1928 geschlossen wurden.

partie am ev. Gemeindehans mit Christuskirche

Oberhausen

86. Die Zechenbahn, eine Gleisverbindung zwischen der Zeche Roland und dem Hauptbahnhof, überquerte hier einst die heutige Nohlstraße. Fußgänger, Pferdefuhrwerke und die wenigen Automobile warteten nicht selten vor solchen Hindernissen, denn Bahnschranken gab es viele in der Stadt. Die hier gezeigte Aufnahme, Anno 1917, entstand auf der heutigen Nohlstraße/Danziger Straße. Im Bild rechts die evangelische Christuskirche, gleich gegenüber links, das evangelische Gemeindehaus.

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