Oberschleißheim in alten Ansichten

Oberschleißheim in alten Ansichten

Auteur
:   Otto Bürger
Gemeente
:   Oberschleißheim
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3454-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Oberschleißheim in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

69. Ein verträumter, idyllischer Anblick, die Fußgängerbrücke über den Schwebelbach im ehemaligen Birkenwald. Durch den Bau der Ruderregatta für die Olympischen Spiele 1972 in München, erfuhr der südliche Ortsteil von Badersfeld, benannt nach Franz Xaver Bader (geboren 1892 gestorben 1958), einem Pionier der Moorwirtschaft, eine wesentliche Veränderung. Große Waldflächen wurden gerodet, der Schwebelbach erhielt ein in westlicher Richtung neu geschaffenes Flußbett,

GruB aus Mittenheim

?

70. Eine schattenreiche Lindenallee verband einst Oberschleißheim mit dem nördlich gelegenen Ortsteil 'Klösterl'. der ab 1846 den Namen 'Mittenheim' erhielt. Von 1722 bis zum 30. März 1802 verwalteten Franziskaner das ihnen von Max Emanuel erbaute Kloster (Foto oben). Nachdem 1804 die Klosterkirche der Spitzhacke zum Opfer fiel, wurde 1805 nach nur 15 Jahren auch der benachbarte Friedhof aufgelöst und nach Hochmutting verlegt. 1912 wohnten hier neben dem Gutsbesitzer Benno Freiherr von Hermann westlich der Straße der Ökonomieverwalter Joseph Breitner sowie vier Gütler, ein Sattlermeister, ein Distriktsstraßenanwärter und ein Mühlenarbeiter.

71. An das östliche Ende des Hofgartens - mit dem barocken Jagdschloß, dem Ringkanal und den beiden Pavillons - schließt sich jenseits der Hofgarten-Zirkelmauer das Dorf Lustheim an. Mittelpunkt des zu Oberschleißheim gehörenden Ortsteils ist neben dem 1856 eingeweihten Gotteshaus im neugotischen Stil das Gasthaus 'Zum Kurfürsten' (Foto unten links). Nach den Eheleuten J ohann und Magdalena Huber führten ab 1908 Katharina und Alfred Hochenrieder den Gastbetrieb weiter. 1920 ging dann die Wirtschaft in den Besitz von Peter Kunstwadi über. Zeitweise wohnte hier auch der 1915 verstorbene Kunstmaler Robert Raudner.

/

72. 'Gruss und Waidmann's Heil aus der Fasanerie Schleißheim, , heißt die Aufschrift auf der Postkarte aus dem Jahre 1898. Die Wirtschaft und Ökonomie am Rande des Katzelholzes südwestlich des Flugplatzes waren zeitweise Aufenthaltsort des gemütskranken Prinzen Otto, des Bruders Ludwig I1., der hier im ersten Stock hinter vergitterten Fenstern ein bedauernswertes Dasein führte. Zuletzt wohnte hier der Fasanenmeister Fritz Heiß. Die Fasanerie wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört.

KNABENERZIEHUNGSANS1ALT DER MARISTEN SCHULBRÜDER NEUHERBERG BEI MÜNCHEN

73. Achtzehn Maristen-Schulbrüder als Erzieher und Lehrer kamen im Herbst 1922 nach Neuherberg, um an der Knaben-Erziehungs-Anstalt Saneta Maria etwa 200 Zöglinge zu betreuen. Neben einer Volksschule gab es hier Lehrwerkstätten für landwirtschaftliche Betriebe, für Schumacher und für Buchbinder. Den Haushalt besorgten Schwestern von der ewigen Anbetung. Außerdem standen noch zwölf weltliche Helfer zur Verfügung. 1937 zu Ostern wurde die Anstalt, wie sämtliche 12 Schulen und Internate der Maristen-Schulbrüder in Bayern, geschlossen. Die Gebäude übernahm dann die Deutsche Wehrmacht für militär-veterinärmedizinische Zwecke.

74. Gruppenfoto nach dem Empfang der ersten heiligen Kommunion 1929 im Hof vor dem Alten Schloß Schleißheim (in dem sich damals noch die Kirche befand). Rechts neben den Buben und Mädels Pfarrer JosefKranz. Der Seelsorger kam 1919 als Vikar nach Oberschleißheim. 1922 gründete er die Pfarrei Maria Patrona Bavariae. Er interessierte sich rege für das gesellschaftliche Leben arn Ort. 1961 trat Josef Kranz in den Ruhestand. Am 24. Dezember 1974 starb der Ehrenbürger (seit 1959) im Alter von 91 Jahren.

75. Als 1918 Bayern aufhörte Königreich zu sein, bedeutete das gleichzeitig das Ende der 'Hofkuratie' .Generalvikar Dr. Buchberger unterstrich schon damals die Notwendigkeit zur Schaffung einer selbständigen Pfarrei und zum Bau einer eigenen Pfarrkirche. Sein Nachfolger, Pfarrer Josef Kranz, schaffte beides. 1922 entstand die katholische Pfarrei Maria Patrona Bavariae. Dem Neubau der Pfarrkirche ging ein Wettbewerb voraus. Sieger aus zwölf Vorschlägen wurde Reichsbahnrat Georg Buchner aus Pasing mit seinem Projekt 'im Stil der neuen Klassik' (Foto). Da aber hierfür die Baukosten mit 380 000 Mark als zu hoch errechnet wurden, kam Baumeister Josef Simek mit einem vereinfachten Entwurf zum Zuge. Baubeginn war August 1933.

76. Im Jahre 1919 zählte der Ort 1 885 Einwohner, zwanzig Jahre später, 1939, mit 3 963 Einwohnern mehr als doppelt so viel. Die rasante Entwicklung setzte ein, als die Deutsche Wehrmacht am 1. März 1935 Obersch1eißheim offiziell als Standort des 'Luftwaffenfliegerhorstes Schleißheim' bestimmte. Das Bild zeigt die Gemeinde am Ende der 'guten alten Zeit' mit der am 22. Juli 1934 eingeweihten Pfarrkirche.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek