Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joseph Hausknecht
Gemeente
:   Oberwesel
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3018-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oberwesel in alten Ansichten Band 1'

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EINLEITUNG

Wenn man durch das Rheintal von Norden kommend Oberwesel erblickt, offenbart sich jedem beim Anblick dieses Fleckchens der Ausspruch, wie es der Dichter F erdinand Freiligrath vor 140 Jahren nicht treffender schildern konnte, als mit diesem Gruß an überwesel: Gruß Dir, Romantik, träumend zieh ich ein, in Deinen schönsten Zufluchtsort am Rhein.

Das Gesamtbild von überwesel besteht schon Hunderte von Jahren, aber innerhalb der Stadt, in den Straßen, und auch ausserhalb der Stadt, sind durch Bebauungen doch wesentliche Veränderungen in den letzten Jahrzehnten entstanden. Das Buch 'Oberwesel in alten Ansichten' vermittelt uns einen Bliek in die Zeiten unserer Eltern, Groß- und Urgroßeltern und zum Teil wie wir es noch in unserer Jugendzeit erlebt haben. Es soll ein Werk der Erinnerungen sein, um

somit vieles unseren Nachkommen zu hinterlassen ein kleiner Zeitabschnitt von 1880 bis 1930 unserer zweitausendjährigen Stadt.

Es beginnt mit der Zeit als Clesius Bürgermeister von überwesel, und Pastor Blum Pfarrer von St. Martin und Liebfrauen waren und man sich lebhaft bemühte, eine Landebrücke für die Dampfschiffahrt zu beschaffen und vieles andere mehr. Geschehnisse, die uns nur noch durch mündliche Überlieferungen erhalten blieben, Erinnerung, was einstens war.

Quellennachweis:

Chronik der Stadt überwesel Foto Nr. 24 AtelierHermann, Roter Turm.

Josef Hausknecht

1. Koblenzer Straße. Gesamtbild von Oberwesel, in Südrichtung gesehen, aus dem Jahre 1893. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sich kaum einer gewagt, außerhalb der Stadtmauer, weder in der Mainzer Straße, noch in der Koblenzer Straße zu bauen. Hier sehen wir vorn in der Koblenzer Straße ein Haus, das heutige Studio Castor. Der damalige Besitzer war Zahnarzt Heilmann. Ab 1916 bewohnte es Kar! Fachinger. Da wo heute die Weintorkel steht, befand sich früher eine kleine Villa, deren Besitzer Kehl hießen. Diese Villa ist 1906 abgebrannt. Früher nannten die Oberweseler dieses Stück der Koblenzer Straße 'Auf der Schottel'. Vielleicht kommt diese Bezeichnung dahcr, daß hier große Haufen von Schotter lagerten, denn die Straße war noch nicht bepflastert, sondern wurde mit Schotter und Sand bewalzt. Wenn ein Auto vorbei fuhr, stand minutenlang eine Staubwolke über der Chaussee. Im Somrner fuhr der Sprengwagen durch die Strafsen und benäßte diese. Eine Freude für uns Kinder! Wir liefen barfuß hinterher und ließen uns die Beine und Füße bespritzen.

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DER RHEIN. Oberwesei, Totalansicht.

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2. Die Stadt der Türme und des Weines, so wird mit Recht Oberwesel auch genannt. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt vom Weinbau. Das Bild - 1902 entstanden - vermittelt uns deutlich, wie viele Weinberge zur damaligen Zeit hier vorhanden waren, wo jetzt Häuser stehen. Links unten in der Koblenzer Straße, bis dahin das einzige Haus im linken Straßenabschnitt, Perfort gehorend, wurde später durch meinen Großvater Pranz Hoffmann erworben. Davor das Sägewerk von Pranz Hoffmann. Im übrigen war der Weinjahrgang 1902 qualitativ und quantitativ sehr schlecht. Die Winzer waren mehr als unzufrieden.

3. Das Bild wurde um 1900 gemacht und zeigt die Trauben!ese. Einige Personen konnte ich noch namhaft machen. Vordere Reihe, ganz links, mit Lege! auf dem Rücken, Peter Mühlem. Ganz rechts, hinter dem Lege! stehend, Baumeister Castor. Neben Castor die Frau des J ohann Weiler. Hintere Reihe mit Hut: Herr Stoll.

4. Meister- und Gesellenverein. Eine Aufnahme um 1880 herum, zeigt den Katholischen Meister- und Gesellenverein, der 1864 gegründet wurde. In der Mitte der damalige Kaplan Enzweiler. Ganz rechts mein Urgroßvater Johann Hoffmann, Maurermeister. Dem Meister- und Gesellenverein schloß sich die Deutsche Jugendkraft 'Rheinwacht' 1925 an.

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