Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joseph Hausknecht
Gemeente
:   Oberwesel
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3018-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oberwesel in alten Ansichten Band 1'

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10. Postwagen. Eine alte Aufnahme der Liebfrauenstraße in nördlicher Richtung gesehen. Rechts im Vordergrund die alte Postkutsche, direkt vor der Post. Die Postkutsche wurde gegenüber im Haus Campignier untergestellt, was heute noch dort zu erkennen ist. Sie war damals für Oberwesel das allesentscheidende Verkehrsmittel ins Hinterland. 1860 begann man mit dem Bau der Straße nach Simmem und im Jahre 1865 traf die erste Postkutsche, von Simmem kommend, in Oberwesel ein, eben mit diesem Gefährt, wie wir es im Bild sehen.

11. Germania. Eine alte Fotomontage der Germania um 1890. Auf der Rückseite des Originalbildes steht felgendes geschrieben: 'Einweihung des Kriegerdenkmals in Oberwesel zum Andenken der Gefallenen und Erinnerung 1866 - 1870/71. Es stand zuerst in unmittelbarer Nähe der Schönburg und wurde später auf den Schaarplatz gesetzt. Der Oberweseler Hafen war noch nicht gebaut.' Die Personengruppen zeigen die Honoratioren der Stadt, sowie den Kriegerverein von Oberwesel, Aber wie gesagt, eine Fotomontage.

12. Einweihung der Germania. Das Bild zeigt die Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Schaarplatz am 11. August 1895. Die Chronik schreibt hierzu: 'Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Schaarplatz. Der Kriegerverein hatte dasselbe mit namhafter Beihilfe des Herrn von Osterroth, welcher den größten Teil der Kosten übernommen hatte, errichtet. Der Einweihung wohnten bei: Seine Exellenz der kommandierende General von Bölow, H. Landrath Wallraf, verschiedene auswärtige Ehrengäste und viele benachbarte Kriegervereine. An der Einweihungsfeier schloß sich ein Volksfest am Rhein an, welches bei günstiger Witterung einen recht schönen Verlauf nahm.' Rund 81 Jahre stand die Germania auf dem Schaarplatz, bis sie 1973, wegen Verkehrsschwierigkeiten, wieder in die Nähe der Schönburg gestellt wurde.

13. Eisgang 1893. 1892/93 war ein strenger Winter. Der Rhein war vom 5. Januar bis 2. Februar 1893 zugefroren. Durch die Stauung des Wassers wurde das Eis weit über das Ufer gedrückt. Das Bild zeigt die gewaltigen Eismassen an der Mündung des Oberbaches an der Schaar. Die Eisblöcke waren bis zu zwei Meter hoch und sollen noch bis Mai 1893 dort gelegen haben, bis die Sonne es wegschmolz. Etwas Gutes hatte es doch. Die Metzger, Wirte und die Brauerei 'Hartel' konnten im Winter das Eis für ihren Gebrauch, also für das ganze Jahr, aus dem Rheinholen. Künstliches Eis gab es zu dieser Zeit noch nicht. Hier hatten sie es einfach, denn es lag, wie man sagt, direkt vor der Haustür,

14. Oberweseler Hafen. Von 1895 bis 1896 wurde der OberweseIer Hafen gebaut. Natürlich mußten auch umfangreiche Baggerungen vorgenommen werden. Dies bewirkte, daß die Brunnen in der Oberstadt versiegten. Um dem Wassermangel abzuhelfen, mußten bei einigen Brunnen Tiefbohrungen vorgenommen und, wie die Chronik schreibt, mußte noch ein weiterer Brunnen neu angelegt werden. Durch die Brunnen der Stadt bildeten sich die Nachbarschaften. Es war das lebensnotwendige Naß, das diese Gemeinschaften über hunderte von Jahren zusammenhielt. Sie haben sich in Oberwesel bis heute erhalten, nur mit einer anderen Aufgabe. Im Jahre 1901 wurde die Wasserleitung für Oberwesel gelegt.

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