Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joseph Hausknecht
Gemeente
:   Oberwesel
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3018-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oberwesel in alten Ansichten Band 1'

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15. Haags Turm. 1864 wurde der rote Turm von Karl Haag erworben und in seiner heutigen Gestalt urn- und ausgebaut. Herr Haag war ein englischer Hofmaler und ihm verdanken wir das schöne Aquarell des alten Rathauses auf der Stadtmauer. Das Rathaus brannte 1850 ab. Das Titelbild dieses Buches zeigt übrigens das Gemälde.

16. Oberbach. 1902 verlegte man die Mündung des Oberoaehes. Man gab ihm eine ausgebaute Richtung. Auf diesem Bild sehen wir noch keine Anlagen. Diese wurde zwischen 1903 und 1905 angelegt. Im Hintergrund sehen wir den 'Rheinischen Hof', links daneben den Haags Turrn, die Liebfrauenkirche und im Hintergrund die Schönburg,

Du Stieltthon an dor Lorelei,

50 fromm wie du ist keiner! Es stehen auf dem T ere zwei Der Heil'gen statt nur einer!

Zum Wasser schaut Sankt Nikolaus, Doch landwirts wîU ich wandem, Wo an der Sehenke blinkt dor Strauß, Zeigt schlau die Hand des andern. -

Sei, Heil'ger du, mein Schutzpatron! Ich folge deinen Winken! -

Da bringt dor Wirt die Flaschen schon, Die Röme- auch zum Trinken.

Gemisch ven Duft und Sonnonlithl! U-OTEL

o Engeh6nor Traube! - J l·

Und in der Flasch' ist unten nicht

Die große Pickelhaube! -

Gruss aus Oberwesel a.Rbein

GEIQ"Ut:J

Wo solchen Wein man trinken kaan, Da ist man nicht betrcgen!

Sei hoch gepriesen, heil'ger Mann, Dort auf des TOTt'S Bogen!

Drum durch die Lande weit und breit Solt heU mein Lob erschallen!

Die Obervt:s1er frömmigkeit

Die taß ich mir gefallen! -

... ?.....?....

17. Hotel Gertum mit der Doppelfigur. Diese Karte zeigt uns den Oberbach, an der Schaar, mit dem Hotel Gertum, bevor die Eisenbahn gebaut wurde. Rechts über dem Schaartorbogen steht eine Doppelfigur, die beiden OberweseIer Heiligen. Die eine Hälfte, der Rheinseite zugekehrt, zeigt den heiligen Nikolaus, Schutzpatron der Schiffer, die andere Hälfte, dem Gebirge zugekehrt, den heiligen Nepomuk, Schutzpatron der Winzer. Bekannt wurde diese Doppelfigur durch das Gedicht von Rittershaus 'Oberweseler Frömmigkeit':

Du Städtchen an der Loreley, so fromm wie du ist keiner! Es stehen auf dem Tore zwei der Hei/gen statt nur einer!

Zu Wasser schaut St. Nikolaus, doch landwärts will ich wandern, wo an der Schenke blinkt der Strauß, zeigt schlau die Hand des andern.

18. Gaststätte 'Zum Lowen'. Ganz versteekt im Gartengrün sehen wir hier die Gaststätte 'Zum Löwen'. Sie stand da, wo heute das Anwesen Auto-Becker steht, zwischen der Katharinengasse und dem Textilhaus Oppermann. Als Kind kann ich mich noch gut daran erinnern, daß in diesem Lokal von Zeit zu Zeit ein fliegender Schuhverkäufer seine Schuhe verkaufte. Richtige Schuhgeschäfte, wie wir sie heute kennen, gab es damals noch nicht. Wir Jungens bekamen ein Paar neue Schuhe, aber vorher wurden sie zum Schuster gebracht, der sie ordentlich mit Nägeln versah.

19. Im Jahre 1907 brannte der gesamte Häuserblock, insgesamt elf Häuser, zwischen der Rathausstraße und Oberstraße ab. In der heutigen Sicht von Bäckerei Poß bis Friseur Kneib und dementsprechend die dahinter liegenden Häuser der Oberstraße. Es war die größte Brandkatastrophe seit Menschengedenken. Die Chronik besagt, daß es nur der auch für Oberwesel endlich angelegten Wasserleitung zu verdanken gewesen sei, daß es nicht noch zur größeren Ausbreitung des Brandes kam. Die Bilder zeigen die Rathausstraße vor dem Brand und während des Brandes.

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