Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joseph Hausknecht
Gemeente
:   Oberwesel
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3018-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oberwesel in alten Ansichten Band 1'

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30. In Oberwesel bekam jeder seinen Spitznamen. Selbst der Bürgermeister blieb davon nicht verschont. Hier zeigen wir die 'drei Eisheiligen', links Herr Ernst Castor, in der Mitte Bürgermeister Hommer und Rechts Herr J. Eschbaum. Castorus - Hommerus - Eschbaumus. Jeden Mittag spazierten diese drei Herren am Rhein entlang. Die pensionierten Schiffer unterbrachen ihr Fachgespräch, grüßten sehr höflich die Drei und als diese weit genug weg waren, schauten sie zum Himmel und sagten: 'Jetzt wirds aber kalt, wir gehen heim.'

31. Die Rheinallee in ihrer alten Pracht, wie die meisten von uns sie noch kannten. Eine schattenspendende Erholung im Sommer. Überhaupt war hier der Treffpunkt aller Gesprächssuchenden, vor allem der Schiffer. Und jenseits des Niederbaches begannen die großen Bleichen für die Wäsche. Hier war der Sammelpunkt der Niederbacher Kinder zum Spielen und vor allen Dingen im Sommer zum Baden. Vom Riedehen aus schwammen wir auf die vor Anker liegenden Schiffe. Einig einmalig schöne Zeit damals.

32. Jahrtausendfeier 1925. Dieses Jahr war die Gedenkfeier an die tausendjährige Zugehörigkeit der Rheinlande zum deutschen Reich. Dieser Zugehörigkeit gedachte man auch in überwese!. Eingeleitet wurde sie durch ein großes Feuerwerk. Auf der Schönburg fand eine Freilichtaufführung statt: 'Die Madonna Unserer Lieben Frau.' Ein Spiel aus dem Jahre 1331. Die Initiative ging von dem damaligen Pastor Wies aus. Ein Prolog daraus: Zum 23. Male hat sich das Jahr geendet, als unser gräflicher Herre Humbracht von Schonenburgh. den Grundstein legte zum Gotteshause unserer lieben Frau. Ihr sahet es wachsen Stein um Stein, und heute steht das Chorhaus fertig da. Des sollt Ihr fröhlich sein! Es ist Beschluss des edlen Gönners seiner liebsten Stadt am Rhein, des allergnädigsten Erzbischofs Baldewin.

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33. Eisgang 1929. Der Winter 1928/29 war sehr streng. Am 10. Februar 1929 stellte sich das Eis an der Loreley und der Rhein blieb bis zum 10. März 1929 zu, Wie das Bild zeigt, konnte man den Rhein bequem überschreiten. Das zog tausende von Schaulustigen herbei, um dieses Naturschauspiel zu beobachten. Die Chronik schreibt darüber: 220 kalt. Viel Treibeis, so dass die Schiffahrt sehr behindert ist. Völlige Einstellung der Rheinschiffahrt, am 10.2.1929 friert der Rhein zu.

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34. Eisgang an der Loreley. Das Eis stellte sich an der engsten Stelle des Rheins, am Betteck, vor der Loreley, Hier versuchte man durch Eisbrecher und Sprengungen - siehe Bild - das Eis wieder flott zu machen. Viele Schiffe haben sich damals im OberweseIer Hafen vor den Eismassen in Sicherheit gebracht. Es waren dies 18 Lastkähne, 1 Güterdampfer und 4 Schraubendampfer.

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