Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Oberwesel in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joseph Hausknecht
Gemeente
:   Oberwesel
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3018-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oberwesel in alten Ansichten Band 1'

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35. Kegelbrüder auf dem Eis 1929. Die Kegelbrüder des·OWKC 1919 begaben sich aufs Eis. Hier die Namen, von links nach rechts, hintere Reihe: Alt Bernhard, Becker Martin, Oppermann Franz, Höhn Jakob, Hoffmann Willi, Müller Lorenz und Henrich Josef. Vordere Reihe: Jäckel Kart, Dreide Josef, Weiler Jakob (Bäckerei), Becker Jakob der Präsident, Hermann Heinrich, Hertzner Jakob, Becker Jakob, (Maler) und Volkensfeld Hermann.

36. Daubenspecksches Anwesen. Ein Kreis von Kennern des Oberweseler Weines aus dem Jahre 1935, an einem weinfrohen Nachmittag. Die Runde sitzt auf der Terrasse, vor dem Wachtturm des Hauses Schönburg der Firma Fritz Daubenspeck. Die Namen der Herren sind, von rechts nach links: Fritz Hammer, Kapitän, J. Arthen, Gutsverwalter auf Gut Schönberg, Papa Führ, Lehrer, Meinhard Frank, Kapitän, Jakob Kirchgässer, Winzer, Johann Lohrum, Salmfischer, Wilhelm Stutz, Maschinist, Meinhard Michels, Schiffsführer, Herr Uhler, Schrankenwärter, Johann Persch, Winzer, Anton Castor, Metzger, Nikolaus Blettner, Wahrschauer, Herr Preisler, sowie Heinrich Hermann, Rottenführer,

37. Flaggenmast [Schiffermast]. Der Schiffermast wurde im Jahre 1932 vom Oberweseier Schifferverein, 1892 gegründet, aufgestellt. Das Bild zeigt seinen damaligen Standort. Der Mast wurde von pensionierten und arbeitslosen Schiffern ganz von Hand gefertigt und aufgestellt. Im Zuge des Baues der Umgehungsstraße mußte auch der Schiffermast von seiner ursprünglichen Stelle weichen und steht heute etwas südlicher in den Anlagen.

38. Engehöller Schule. Wir dürfen die Oberweseler Ortsteile Engehöll und Weiler Boppard nicht vergessen. Sie hatten eine eigene Schule. Diese wurde 1845/46 gebaut. Hier eine Gesamtaufnahme der einklassigen Schule aus dem Jahre 1929 mit ihrem Lehrer August Rickenberg. Zu so einem hohen Tag, wo man 'abfotografiert' wird, wie die Oberweseler sagen, zog man sich sonntags an. Die Mädchen schön mit Schleife im Haar, die Jungens im Matrosenanzug. Aber, wie auf diesem Bild gut zu erkennen ist, alle mit genagelten Schuhen. Dies bestätigt meine Ausführungen zu Bild Nr. 18.

ERINNERUNGEN UND GEGENWART

Oberwesel

Von einer dieser trürnmerstolzen sagenumwobenen Burgen auf das schimmernde, rebengrüne Rheintal, auch solch ein altes mauergraues türme- und kirchenfrohes Städtchen in der Stille eines klaren, kühlen Sommerabends herniederzuschauen, was gäbe es Schöneres, Köstlicheres auch in unserer so ganz unromantischen, in ihren Tiefen aufgewühlten sorgenschweren Zeit! 'Schönburg' heißt die Burg und das Städtchen 'Oberwesel', beide in Leid und Freud bis zur heutigen Stunde vereint. Feiner Duft der webenden Sonne, die Glut der wildgetürmten Schieferberge ringsherum und Reben, Reben, lachend, strotzend, die beste Verheißung, das teuerste Gut. Ja, wo die Poststraße nach Sirnmern zum Hunsrück führt, in der Engehöll bis an den First des steilen Berges ein Wein, der wie Feuer in den Adern glüht. Droben Kaub, Blücherdenkmal und die Pfalz , drunten, jenseits der gewaltigen Felsenkehre, die sagenhafte Loreley, welche Erinnerungen, welcher Bliek! Dampfer rauschen prächtig vorüber, Tüchlein flattern bergauf zum Gruß. Wer aber wollte am Rhein in Burgtrümmem weilen und nicht dessen gedenken, was einstens war!

DI. Ludwig Mathar - Köln

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