Ochsenfurt in alten Ansichten Band 3

Ochsenfurt in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Hans Hohe
Gemeente
:   Ochsenfurt
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3185-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Ochsenfurt in alten Ansichten Band 3'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

EINLEITUNG

Der zweite Band 'Ochsenfurt in alten Ansichten' sollte der Erinnerung an Persönlichkeiten, und an das Geschäfts- und Vereinsleben in erster Linie dienen. Es wurden jetzt wieder zahlreiche Ansichtskarten, Bilder und Fotos aufgefunden. Die neuentdeckten Darstellungen von Sehenswürdigkeiten, sowie Neuigkeiten der Heimatgeschichtsforschung, die im Text verwendet wurden, ließen diesen Band entstehen.

Besondere Erwähnung verdient, daß Herr Hans Kestel eine umfangreiche Sammlung alter Ochsenfurter Ansichtskarten für die Veröffentlichung zur Verfügung stellte, Bilder, die meistens um 1900 entstanden. Ein alter Bestand fotografischer Platten des Ochsenfurter Fotografen August Hofer, aus der Zeit von 1900 bis 1910, sowie Skizzen und Bilder aus der Sammlung des Stadtarchivs, wurden verwendet, so daß nunmehr die drei Bände zählende Reihe 'Ochsenfurt in alten Ansichten' uns und späteren Generationen zeigt, wie Ochsenfurt innerhalb der thematisch

begrenzten Zeit - bis zu den dreißiger Jahren - sich darstellt.

Der Fortschritt hat Straßen und Gassen der Altstadt, aber auch manches Bauwerk, verändert, so daß man die frühere Gestaltung auf den Bildern manchmal nicht wiedererkennt, manches Gebäude ist sogar verschwunden. Da im Jahr 1985 sich das schreckliche Ende des Zweiten Weltkriegs zum 40. Mal jährt, müssen wir dankbar sein, daß seit der Gründung der Stadt Ochsenfurt diese seither von Zerstörung durch Krieg und Naturkatastrophen verschont blieb.

Besonderen Dank verdienen auch die nachgenannten Heimatfreunde für überlassene Fotoaufnahmen:

Antonie Barthel, Erika Groth-Schmachtenberger, Harald Endres, Valentin Freund, Andreas Kinkele, Gretchen Kleinschrod, Ernst Nerlich, Erna Speth, Anny Voit und Berta Wrede.

Ochsenfurt, Ostern 1985

1. Die Herkunft des Namens der Stadt Ochsenfurt ist nicht eindeutig geklärt. Man nimmt an, daß die von einem Ochsengespann befahrbare Furt des Mains den Namen prägte, der seit 839 urkundlich, wenn auch in wechselnder Schreibform, gebraucht wird. Auf dem ältesten Stadtsiegel, aus dem 14. Jahrhundert, ist ein 'halber Ochse' als Wappenbild dargestellt, aus dem Wasser aufsteigend, die Vorderfüße haben das Ufer erreicht. Nach neueren Forsehungen kann die Furtpassage möglicherweise schon um 1150 durch eine Holzbrücke verbessert worden sein. Seit Mitte des 13 . Jahrhunderts finden wir die Bezeichnung 'Stadt-Ochsenfurr'. Eine Urkunde über die Stadterhebung wurde bisher nicht aufgefunden, so daß der genaue Zeitpunkt dieses Ereignisses bisher unbekannt geblieben ist. Unser Bild: Steinmetzarbeit eines unbekannten Künstlers an der Westfront des Neuen Rathauses aus der Erbauungszeit. Das Wappentier aufrecht stehend, in der Mitte geteilt, der rechte Fuß etwas gebogen, auf zweihügeligem Grund mit gekrümmten Hörnern. Der abgeschnittene vordere Ochsenleib läßt sogar einen Bliek in das Innere zu.

2. Der Ochsenfurter Maler Adelbert Herrmann, Sohn des Tierbachmüllers, fertigte 1623 für den Sitzungssaal im Rathaus ein Ölgemälde (l,85 x 2,25 m) 'wahrhaftiger Abriß der löblichen Stadt Ochsenfurt anno 1623'. Bemerkenswert ist der Erdwall (Westseite) vom Mauerfuß bis zum wasserführenden Klingenbach mit Überbrückung bei den Ziegelhütten. Das Untere Tor ist urnschrankt und hat einen Schlagbaum , der Zöllnerturm auf der Brücke wurde 1784 vom Hochwasser zerstört, ebenso die Mainmühle mit vier Mahlgängen. Das Kapuzinerkloster (erbaut 1668) wurde später eingefügt in das Bild. Im Süden: der 'Dümmersberg', den, mit Umgebung, 1103 Diernar von Röttingen dem Kloster Hirsau verrnachte, dessen Gedächtnis im Flurnamen 'Dümmersberg' erhalten blieb.

3. Die Reliefzeichnung vom Ochsenfurter Fotografen August Hofer (1910) zeigt die Stadt Ochsenfurt in ihrer Umgebung. Erst 1913 sah, ein Flieger in seinern Doppeldecker, aus 500 m Höhe, die Stadt aus der Vogelschau,

Ocftfenfurt a. Iflcin oen Ilordclten.

Frühllngsmcrqen.

4. Am sonnigen Morgen über den uralten Weinbergsweg 'Zeubelrieder Steige' zum 'Altenberg' und 'Neuberg' oder zum Ochsenfurter Forst zu wandern, ist ein Erlebnis.

Gruss dUS Ochsenfurt.

5. Bis zur Jahrhundertwende war die Stadt Ochsenfurt eine geschlossene Siedlung. Nur wenige Gebäude standen außerhalb der Mauern, die Obst- und Weingärten umrahmten.

6. Sammelbild (Aquarell) von 1885, das Emil Knorr seinem Freund Sebastian Limberger widmete. Die Ansichten, von oben im Uhrzeigersinn gesehen: Benefizienwohnung gegenüber dem Kolpinghaus, das Rathaus, das Schlößchen, Kirche St. Andreas, Kirche St. Michael, das Palatium des Domkapitels mit Nikolausturm und Dieken Turm, das Alte Rathaus mit Pranger, die Kreuzkirche und der Centturm, Bliek auf Ochsenfurt von Westen her. Mitte: Ratsbrunnen mit Umgebung.

7. Sammelbilder: (1902) Stadtansichten in Glücksklee-Urnrahmung: Aufgang zur Katholischen Pfarrkirche, Bezirksamt, Oberes Tor und Klingentor.

8. Grußkarte aus Ochsenfurt (1900) mit Stadtmauer, die als Werbeträger verwendet wurde. Inschrift: Lahr's DALMA tötet in 5 Minuten alle Fliegen und Insekten. Glas 30 und 50 PI.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek