Ohlsdorf in alten Ansichten

Ohlsdorf in alten Ansichten

Auteur
:   W. Hofrat Dr. Hans Sperl
Gemeente
:   Ohlsdorf
Provincie
:   Oberösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-6363-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ohlsdorf in alten Ansichten'

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59 Die Freiwillige Feuerwehr Aurachkirchen wurde am 12. Februar 1905 gegründet. Zum Hauptmann wurde Michael Wimmer gewählt. Bald darauf wurde der Ankauf einer Spritze von der Firma Rosenbauer getätigt. 1906 wurde zur Unterbringung der Löschgeräte ein Spritzenhaus erbaut. 1924 wurde eine neue Uniform angeschafft (Übergang von blauen auf braunen Blusenstoff) . 193 1 erhielt die Wehr eine neue Motorspritze C 60. Nach 33jährigerTätigkeit legte Michael Wimmer 1938 sein Amt zurück. Sein Nachfolger wurde Franz Gruber, der 1952 plötzlich verstarb. Auf ihn folgte Anton Mos-

hammer bis 1978. Nachfolger wurde Franz Reiter.

60 Der große Brand im Ortszentrum von Ohlsdorf am 7. jänner 191 9. Links im Vordergrund die damals noch hohe Einfriedungsmauer des Benefiziums, in der Mitte die abgebrannte Gemischtwarenhandlung Loderbauer (heutiges Kaufhaus Pangerl) und links dahinter das ebenfalls abgebrannte Mesnerhaus (heute Haus NagI). Rechts hinter dem Baum sind die Konturen des ebenfalls abgebrannten Hager-Gutshofes (heutiges Altenheim) erkennbar. In Schutt und Asche gelegt wurde bei diesem Großbrand auch das sogenannte Wöhrerhäusl, das nicht mehr aufgebaut wurde. Das Wöhrerhäusl

stand ungefàhr dort, wo das heutige Gemeindeamt situiert ist.

61 Der siebente Brand aus der Brandserie des [ahres 192 5 in Ehrendorf betraf das Anwesen 'Galler' . Die Brandruine wurde von Franz Prokosch, Fotograf in Gmunden, Pfarrhofgasse

16, aufgenommen.

62 Die erste Wasserprobe beim zentralen Ohlsdorfer Trinkwasserbrunnen 1954. Die Errichtung einer zentra len Wasserversorgungsanlage war nach dem Zweiten Weltkrieg unumgänglich geworden. Ein diesbezügliches Ansuchen wurde am 12. Juli 1948 unter Bürgermeister Maxwald an die OÖ. Landesregierung gestellt. Am 19. Februar 1953 erfolgte der Baubeginn am Brunnenschacht. Seit 1958 wurden laufend neue Ortschaften angeschlossen, inzwischen sind es weit über

1 000 Objekte.

63 DerVorstand desVorschußkassenvereines, des Vorläufers der heutigen Raiffeisenbank, im [ahr 1931. Sitzend, von links nach rechts: ]osefReisenberger, vlg. Bauer in Aichlham (Obmann-Stellvertreter); Mathias Loderbauer, Kaufmann in Ohlsdorf (Vorsitzender des Aufsichtsrates); Karl Sturm, vlg. Hias in der Edt (Obmann); Karl Schindlauer, Gastwirt (Buch- und Kassenführer, Schriftführer); und Ignaz Reisenberger, vlg. Kohlmann in Parz. Stehend, von links nach rechts: Franz Parzer, vlg. Gruber in Traich; JosefBurgstaller, vlg. Peter in Irresberg; [ohann Moshammer, vlg. Gatterer in

Hafendorf; Leopold Ettinger, vlg. Maar in Thalham; Anton Baldinger, vlg. Feichtl in Föding und Franz Maxwald, Schmiedemeister in Ohlsdorf.

64 Fest der Vorschußkasse, 1935, wie sie der Fotograf Franz Prokosch, Gmunden, im Bild festhielt. Links im Vordergrund die Vertreter von Exekutive und Bezirkshauptmannschaft, in der Mitte der damalige Landeshauptmann Dr. Heinrich Gleißner mit zwei Kindern, rechts die Goldhaubengruppe von Ohlsdorf. Im Hintergrund das alte Gemeindeamt mit der bekränzten Gedenktafel zur Erinnerung an den 1934 ermordeten Bundeskanzler

Dr. Engelbert Dollfuss.

65 Diese Korrespondenzkarte aus dem Verlag Alois Grafinger Ohlsdorf - Fotoglanzkarte von F.E. Brandt in Gmunden ist mit 7.7 .1903 datiert und zeigt drei Motive von Ohlsdorf. Links oben: Die heutige Hauptstraße Richtung Norden (Haus rechts: heutiges Gasthaus Asamer). Rechts oben:

Der heutige Kirchenplatz (Haus rechts: NagI). Links unten: Die Pfarrkirche.

66 Diese Postkarte mit der Nr. 6146 von der Fa. FE. Brandt, Gmunden, zeigt Ohlsdorf von Süden aus, Richtung Ehrendorfer Wald. Hier weidet das Vieh noch unmittelbar vor dem Ortszentrum. Die Postkarte ist noch vor 1938 aufgenommen, weil sie noch den Zusatz 'Ohlsdorf o.ó. trägt. Genau die gleichen Aufnahmen gibt es aber später mit demAufdruck 'OhlsdorfOberdonau' auf der Rückseite.

67 Das spatere Haus des bekarmten Schriftstellers Thomas Bernhard in Obernathal 2 (Bauer z'Nathal, auch obere Hub oder Bauernjodl genannt), anno dazumal. Das Gut gehörte von Beginn an der Herrschaft Traunkirchen - erstmals erwähnt im 15. Iahrhundert. Der erste Besitzer, Martin Paur, war verschuldet und gab das Haus der Herrschaft zurück. Die zweiten Besitzer, Christof und Martha Semelhofer, konnten auch nicht bestehen und gaben das Gut ebenfalls wieder an die Herrschaft zurück. Am 23. Iänner 1676 wurde der Hof versteigert, aber erst der vierte Besitzer brachte das Gut in die

Höhe. Von da an harte das heutige Bernhard-Haus weitere zehn Besitzer, großteils aus der Familie Reisenberger. Thomas Bernhard scheint in der Hauschronik als 15. Besitzer auf

68 Die SalzkammergutBahn 1877.Am 23. Oktober 1877 fuhr um 10.35 Uhr der erste fahrplanmäßige Zug durch den Bahnhof von Aurachkirchen, der von 1. August 1946 bis 25. Juli 1947 ofliziellOhlsdorfAurachkircheri' benannt war. Die Lokomotive war damals noch mit Dampf betrieben. Der erste elektrisch betriebene Zug fuhr am 24. Mai 1924 durch das Aurachtal, 'eine Tal- undAulandschaft von besonderem Reiz'. wie im Heimatbuch Ohlsdorf steht. Eine andere Eisenbahnlinie, die von Gmunden (Seebahnhof) über Laakirchen nach Lambach führt, wurde bis in die fünfziger Iahre von den Be-

wohnern der Ortschaften Hildprechting, Nathal. Aichlham und Ehrenfeld noch mehr benûtzt, da sie zur Haltestelle Steyrermühl einen wesentlich kürzeren Weg hatten.

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