Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hermann Stengel
Gemeente
:   Oldenburg in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1377-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1'

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19. Das Ehepaar Dr. Schneekloth wohnte in jenem Hause am Oldenburger Markt, in dem sich in neuerer Zeit ein Nebenbetrieb der Kreissparkasse befindet. Beide Ärzte hatten hier einen guten Namen und spielten mit ihren Frauen im gesellschaftlichen Leben Oldenburgs eine hervorragende Rolle.

20/21. Etwa vom Mody'schen Gewese blickt man über das Bahnhofsgelände auf die Stadt Oldenburg und den Kuhof, Der Sebenterweg im Vordergrund ist noch unbebaut. Das geschah erst nach dem Ersten Weltkrieg. Heute ist dies ein weites Wohn- und Industrie-

gebiet. Das weiße Haus links steht noch an der Ecke Neustädter Straße (früher Bellevue)/ Sebenterweg. Zwischen der Bahnhofstraße und der Neustädter Straße erkennt man die Villa und die Maschinenfabrik von H. Petersen.

22. Das Denkmal Kaiser Wilhelms des Ersten stand ein halbes Jahrhundert vor dem Oldenburger Rathaus, gewissenhaft gepflegt von der alten Frau Niebuhr aus der Wallstraße. Links die Apotheke, rechts, im jetzigen Koch'schen Haus, hatte damals Kaufmann Horwitz sein Geschäft. Nach der Kleidung der Frau davor zu urteilen, stammt die Aufnahme aus der Zeit der Jahrhundertwende.

23. Die Oldenburger Stadtvertretung zu Beginn der zwanziger Jahre. Die Namen: untere Reihe, von links: Karl Westensee, Heinrich Schmahl, Bürgermeister Wein, Eduard Schatthauer und August Heinecke. Mittlere Reihe, ebenfalls von links: Protokollführer Hermann Kluth, Paul Fügner, Käthe Simonsen, Hermann Stengel, Karl Rienau, Ludwig Ewers, Hermann Jahnke, Ernst Möhl und Verwaltungsangestellter Otto Mau. Oben: Otto Güldensupp, Johannes Duborg und Heinrich Lüth. Damals befand sich auch das Amtsgericht im Rathaus. Es hatte aber nicht einmal einen eigenen Telefonanschluß. So primitiv war es eingerichtet.

24. Diese Männer genügten Anfang der zwanziger Jahre, die Verwaltungsarbeit im Rathaus zu erledigen und Ruhe und Ordnung in der Stadt zu gewährleisten. Bei der Vergrößerung Oldenburgs und der dadurch beträchtlich gestiegenen Aufgabenfülle wäre das heute undenkbar. Die Namen der Männer, stehend, von links: Polizist August Flenker, Fritz Jeß, Max Rosburg, Christian Dunker, Grömitz, und Polizist Oskar Grimrn, der Nachfolger von Heinrich Siemßen. Sitzend, ebenfalls von links: Otto Mau, Hermann Kluth und Karl Borkenstein. Die Aufnahme stammt aus der Zeit des Bürgerrneisterwechsels MeyerhofjWein.

25. So wie hier sah es in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts an der Ecke Wallstraße/Markt aus. Auf der Fläche der linken drei Häuser und deren hinteren Bauten befindet sich seit den dreißiger Jahren die Kreissparkasse. Die drei Häuser gehörten Gastwirt Quitzau, Wagenbauer Kähler und Friseur Burmeister. Das Haus hinter der Jungengruppe beherbergt die Gärtnerei Dohse. Das halbverdeckte Haus rechts ist Daniel Voß' Gastwirtschaft.

26. In diesem Haus an der Ecke Markt/Wallstraße, das nach seiner Modernisierung heute Sitz der Gärtnerei Dohse ist, befand sich im vorigen Jahrhundert die renommierte Fränkel'sche Buchdruckerei, die 1911 unter Carl Will in einen Neubau an der Hoheluftstraße verlegt wurde. In diesem Hause am Markt sahen vor rund einhundertdreißig Jahren die Oldenburger zum ersten Mal einen Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen, eine Sitte, die der alte Zeitungsverleger damals in Oldenburg einführte.

27. Diese Ansichtskarte enthält fünf Abbildungen mit Motiven aus dem vorigen J ahrhundert. Links oben ist der Marktplatz mit dem Rathaus dargestellt, darunter das Hotel 'Stadt Hamburg' mit Nebengebäuden, rechts davon die St. Johanniskirche vor ihrem Mitte des zweiten Jahrzehnts erfolgten Umbau. Oben rechts blickt man auf einen Teil der Stadt Oldenburg, gesehen von der Heiligenhafener Chaussee. Unten links sieht man vom Dolgentor in die Schuhstraße. Beachtenswert ist der Postwagen, der hier vor dem Bahnhofshotel zur Stadt hinausfährt.

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Schubstrasse ..

28. Wer vom Süden in die Stadt wollte, mußte, genau wie heute, an dieser Stelle über den Oldenburger Graben. Links hinter dem Graben lag das vor einigen Jahren abgebrannte Bahnhofshotel, das an der Straßenseite eine Tafel mit Wasserstandsmarke zur Erinnerung an die große Sturmflut von 1872 enthielt. Damals reichte das Wasser der Ostsee meterhoch in die Stadt hinein. Die Sturmflut hatte im Küstenland großen Schaden zur Folge. Die Aufnahme ist etwa einhundert Jahre alt.

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