Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hermann Stengel
Gemeente
:   Oldenburg in Holstein
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1377-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oldenburg in Holstein in alten Ansichten Band 1'

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29. Ein Foto aus dem vorigen Jahrhundert. Es zeigt die mittlere Schuhstraße in einem Zustand, der heute kaum noch vorstellbar ist. Das große Haus links ist nach seiner Umgestaltung heute Sitz der Firma Leder-Rüssau. Das Gebäude daneben war früher eine Gastwirtschaft. Hier war einst auch Emil Will, der 'grobe Emil', Herr des Hauses. Heute hat die Buchhandlung Kaden hier ihren Sitz. Die Post ist noch nicht erbaut. Das hohe Gebäude rechts ist das Gründerhaus des Kaufmannes Iwersen.

30. So wie hier sah es vor einhundert Jahren in der oberen Schuhstraße aus. Scheibners Hotel hat schon ein respektables Aussehen. Die heutige Bäckerei Swensson, früher Karl Markmann, ist noch ein kleines Häuschen, ebenso das dritte und vierte Haus rechts, die heute große, moderne Geschäftsgebäude sind. Ganz rechts sieht man das Grundstück von Kaufmann Brennecke (Busch), das am Silvesterabend 1917 niederbrannte. Die Feuerwehrmänner Wilhelm Dahl von 'Stadt Frankfurt' und Schrnidt aus Ehlerstorff fanden dabei den Tod.

31. Auf diesem Bild ist das Bäckereigebäude in der oberen Schuhstraße schon ein stattlicher Neubau. Der Bäckermeister und der Kaufmann vom gegenüberliegenden Geschäft gucken gerade aus der Haustür. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1898. Die Schuhstraße hat schon Bürgersteige. Der Mast rechts trägt eine Telefonleitung. Petroleumlampen erhellen im Dunkeln die Häuser und Straßen. Im Hintergrund das Hotel 'Stadt Hamburg'.

32. Die untere Schuhstraße im vorigen Jahrhundert. Rechts die spätere Diakonissenanstalt. Am Ende dieser Häuserfront gewahrt man das hohe Dach des Bahnhofshotels. Bürgersteige sind noch nicht vorhanden.

©ldenbuttg i.!p.

Schuhstrasse

33. Als es in Oldenburgs Straßen noch Petroleumlampen gab, wurde diese Aufnahme gemacht. Es ist eine Partie aus der Schuhstraße. Der Mann auf der Leiter hat eine Petroleumkanne bei sich zum Nachfüllen des Brennstoffes. Links das Gebäude des damaligen Landmannes Hans Dunker. Nach dem Umbau ist es heute mit verschiedenen Dienststellen 'Haus des Handwerks'. Auch enthält es den Gärtnereibetrieb des Schwiegersohnes von Hans Dunker.

34. Am Anfang unseres Jahrhunderts sah es in der oberen Schuhstraße wie in diesem Bild aus. Auf der Fahrbahn der heute so verkehrsreichen Straße konnten damals Leiterwagen der seinerzeit recht zahlreichen Bauern oft stunden-, ja tagelang stehen, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu behindern. Typisch für jene Zeit sind die vielen Bänke, die man in allen Straßen vor den Häusern stehen sah, auf denen an schönen Sommertagen und Abenden die Oldenburger sitzen und plaudern konnten, ohne vom Staub der Straße oder vom Lärm und den Abgasen der vorbeieilenden Kraftfahrzeuge ins Hausinnere getrieben zu werden.

35. Die mittlere Schuhstraße in einem schon etwas moderneren Aussehen. Links das Haus, in dem Imanue1 Boht eine 1878 gegründete Schuhmacherwerkstatt betrieb. Er war der Vater von Willi Boht, der hier ein Friseurgeschäft hatte, das jetzt sein Sohn Uwe führt. Die Post mit ihrem Turm ziert schon die Straße. Auf der Fahrbahn und vor dem Geschäftshaus der Firma Iwersen, das 1911 abbrannte, sieht man Fuhrwerke und Wagen. Autos gab es damals ja noch nicht. Die linke Straßenseite hat schon einen Bürgersteig.

36. Am Johannisplatz sah es früher wie hier auf dieser Postkarte aus. Kurz vor dem Ende des ersten Jahrzehnts wurde das Gebäude rechts, in dem ein Fotograf wohnte, durch ein Feuer niedergelegt. Im mittleren Haus lebte damals Uhrmacher Ludwig Michaelsen, In neuerer Zeit gehörte es dem früheren Bürgervorsteher, Ehrenbürger Wilhelm Petersen, der es nach seinem Tode 1975 seiner Familie hinterließ. Links die Gastwirtschaft' Zur Post'. Der Schmuck am Hause Michaelsens zeigt, daß hier gerade ein von der Oldenburger Liedertafel ausgerichtetes Sängerfest stattfand.

37. Das Geschäftshaus von Kaufmann Kruse am Eingang der Straße Kattröpel. Wilhelm Kruse, der 1963 hochbetagt gestorben ist, steht im Bild links in der Kindergruppe. Er war ein tüchtiger, allseits geachteter Kaufmann und privat als eifriger Skatspieler bekannt. Er führte lange Zeit die Geschäfte der Spar- und Darlehnskasse und der Kirchenkasse. Rechts das Friseurgeschäft des 'Barbers' Georg Finkenberg. Das Auto verrät, daß der Zeitpunkt der Aufnahme schon eine ganze Reihe von Jahrzehnten zurückliegt.

38. Die Gastwirtschaft von Hans Prahl, der außer dem Krug ein Lohnfuhrwerk betrieb. Die Wirtschaft befand sich vor etlichen Jahrzehnten an der Ecke Markt/Schuhstraße, und zwar zwischen der Apotheke und dem Gründerhaus der Firma Johannsen, gegenüber der Gastwirtschaft' Zur Post'. Später hatte die Gärtnerei Iwers hier ihren Sitz. Nach völliger Umgestaltung bildet das Gebäude heute eine Einheit mit dem Modehaus Johannsen.

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